Hallo alle zusammen! Folgendes Problem: Meine Freundin hat eine Mahnung per Mail erhalten. Da sie demnächst alleinerziehende Mama ist und finanziell grad nicht gut gestellt ist, wollte sie den angeforderten Betrag in Raten zahlen. Sie hat also bei der Firma angerufen und um Ratenzahlung gebeten. Nach einer längeren Diskussion hat die Mitarbeiterin die Bitte abgelehnt und einfach aufgelegt! Was soll sie jetzt tun??? Ist das Verhalten überhaupt seriös?
Solche Sachen erledigt man grundsätzlich schriftlich. Wenn sie ihre Situation schildert und eine akzeptable Rate für beide Seiten anbietet, lassen sich heute fast alle Firmen darauf ein. Es ist ihnen lieber als wenn sie kein Geld bekommen.
da hilft nur, ein nochmaliges gespräch suchen.
die firma ist nicht verpflichtet eine ratenzahlung zu akzeptieren.
mia68 am 17. Februar 2008 12:43 ...ich würd´s auch noch mal versuchen. Es stimmt zwar: Nicht jedes Unternehmen lässt sich auf eine Ratenzahlung ein - obwohl in der Regel lieber das vereinbart wird, als den ganzen Vorgang inkasso zu reichen. Aber ich weiß (saß auch mal in so einem Callcenter...), dass es "so´ne und solche Bearbeiter" gibt; womöglich hatte deine Freundin da ein "unwilliges Exemplar" am anderen Ende, die entweder irgendwie "unlustig" oder einfach unfähig war, dem Kundenwunsch nachzukommen. Gibt´s echt alles... Viel Glück!

Grundsätzlich muss sich eine Firma nicht auf Ratenzahlung einlassen. Ungehen kann man das nur, wenn man eine Mahnung abwartet und dann schriftlich eine Ratenrückzahlung anbietet. Wenn die Firma das dennoch nicht will wartet man auf das Inkassounternehmen und vereinbart mit denen dann die Ratenzahlung.
Angela2305 am 17. Februar 2008 12:37 Stimmt, genauso ist es. DH
also, ich würd dir raten, solche dinge immer per post zu erledigen. du hast sicherlich die postanschrift von der firma. in diesem brief kurz erklären, warum es nicht möglich ist, den gesamtbetrag zu bezahlen. danach "...sind sie damit einvertanden, dass ich monatlich folgenden betrag überweise..." so in etwa sollte deine mitteilung aussehen. und natürlich nicht vergessen, immer mit rückschein, damit du den beweis hast, das du etwas unternommen hast. ich hoffe, ich konnte helfen (spreche aus erfahrung, mein exmann hat mich und meine beiden kinder mit einem haifen schulden sitzen lassen!). lg und kopf hoch, wird schon
Und wenn alle guten Vorschäge, die hier bereits gemacht wurden, nichts nützen, soll Deine Freundin zur kostenlosen Beratung bei der Schuldnerberatungsstelle vor Ort gehen, da wird man ihr helfen.L.G. Nordi
Wenn deine Freundin eine Mahnung per Mail erhalten hat, dann ist an der Sache etwas oberfaul. Seriöse Firmen mahnen nicht per Mail, sondern per Brief.
Frag doch mal, welches ominöse Unternehmen Geld von ihr will.

Per Mail den Sachverhalt darstellen und um Ratenzahlung bitten.
Strolschi am 17. Februar 2008 14:10 in der Regel geht jedes Unternehmen auf Ratenzahlung ein, da sie froh sind das gezahlt wird. Es kommt meist nur zur Ablehnung wenn auf Rechnungen oder Mahnungen nicht oder zu spät reagiert wurde. Es kommt auch auf die Forderungshöhe an wenn es ein Dienstleister ist der weiterhin in Anspruch genommen werden soll und somit immer höhere Kosten entstehen könnten.

in der Regel geht jedes Unternehmen auf Ratenzahlung ein, da sie froh sind das gezahlt wird. Es kommt meist nur zur Ablehnung wenn auf Rechnungen oder Mahnungen nicht oder zu spät reagiert wurde. Es kommt auch auf die Forderungshöhe an wenn es ein Dienstleister ist der weiterhin in Anspruch genommen werden soll und somit immer höhere Kosten entstehen könnten

Aus Erfahrung weiss ich, dass lieber Raten akzeptiert werden, als teure Inkassokosten zu verursachen, die zuerst vom Gläubiger getragen werden müssen. Daher war es schon richtig, sich noch im Mahnstadium an das Unternehmen zu wenden. Mündlich läßt sich häufig auch gut etwas verhandeln.
Da dies bei der Freundin gescheitert ist, sollte schriftlich noch einmal ein Ratenzahlungsangebot unterbreitet werden, gleich mit Vorschlag, in welcher Höhe Raten bezahlt werden sollen. Und gleichzeitig sollte, zur Unterstreichung der Ernsthaftigkeit der Absicht, die Raten auch wirklich zu bezahlen, eine erste Rate bezahlt werden. Die meisten Gläubiger warten dann, bevor sie weitere Kosten auslösen ab, ob auch weitere Raten kommen. Solange mit einiger Regelmäßigkeit die weiteren Raten bezahlt werden, wird zumeist nichts Schlimmeres passieren.
Schriftlich per Einschreiben die Bitte auf Ratenzahlung an die Firma richten. Vorschlag unterbreiten in welchen Raten der Betrag zurückfließen soll. Wichtig den sollte die Firma den Rechtsweg beschreiten können Sie auf Ihr Angebot verweisen (Zahlungsbereitschaft)Bei jedem Streit vor Gericht ist das Gericht verpflichtet die Parteien auf eine gütige Einigung zu verweisen. Sie könnten somit beweisen dass Sie diese Einigung gesucht haben, dadurch da Sie der Firma ein Angebot unterbereitet hatten. Die Firma wird auf den Kosten, die die Forderung übersteigen und durch den Weg der Klage unnötigerweise erhöht wurden, sitzen bleiben.

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sie soll einen brief an diese firma schicken dann nehmen sie es meistens auch an soll aber ihre situation schildern
Schriftlich ist absolut richtig, wer weiß, wen man da am anderen Ende hatte. Wahrscheinlich nicht die Person, die berechtigt wäre, einer solchen Ratenzahlung zuzustimmen. Schriftlich landet man wenigstens an der richtigen Adresse und hat auch noch den Beweis, dass man zahlungswillig ist...
Außerdem gelangt so ein Schreiben auch an den zuständigen Bearbeiter.
...das muss nicht zwingend auf dem schriftlichen Wege passieren. Es ist durchaus üblich, so eine Anfrage nach Ratenzahlung am Telefon zu bearbeiten (weiß das, weil ich selbst mal in der sog. "Kundenbetreuung" saß und das zuhauf gemacht habe...). Ggf. kann der Anruf auch an die Kd.betreuung (oder noch weiterführend, bei komplizierterem Sachverhalt: an die Buchhaltung) weitergeleitet werden. Außerdem wird jeder Kundenkontakt in einer Korrespondenz festgehalten; der "Beweis" liegt also auch bei einem Anruf vor. Schildere das nur der Vollständigkeit halber; und manchmal ist eben auch Eile geboten, und schriftliche Bearbeitungen dauern einfach i.d.R. länger. VG