Frage von Aerotron, 90

Rassismus im Jobcenter?

Ich, neulich im Jobcenter, stelle mich das erste Mal vor, ich bin gerade mit meinem Ingenieurstudium fertig und suche eine Anschlußperspektive, erhoffe mir Hilfe bei der richtigen Stelle.

Der Sachbearbeiter schaut meinen Ausweis mit dem Foto an, mit dem ich mich legitimieren muss und meint: „Ganz schön hell auf dem Bild“ Ich bin so überrascht, dass ich nur antworten kann, dass ich im Sommer schnell braun werde. Meine Eltern sind gemischt-national und ich sehe ein wenig aus wie ein Spanier oder ein Südeuropäer.

Der Sachbearbeiter teilt mir mit, bei mir sei etwas SCHOKOLADIGES drin – er möchte wissen, wo mein Vater herkommt. Ich – eingedenk der Tatsache, dass dieser SA mich unter Druck setzen kann – beantworte seine Frage und bekomme mitgeteilt: MAN KANN SICH SEINEN URSPRUNG NICHT AUSSUCHEN.

Dem folgenden Gespräch kann ich nicht mehr die Aufmerksamkeit widmen, die ich mir selbst gewünscht habe. Ich bin noch niemals rassistisch angegangen worden und erfahre im Verlauf des weiteren Gesprächs eine Anzahl von versteckten und offenen Drohungen, was er, der Sachbearbeiter, alles mit mir tun könnte und würde, wenn ich nicht so funktioniere, wie er es mir vorschreibt.

Dann schwadroniert er über sein Publikum im Allgemeinen und Speziellen und lässt eine Menge Frust erkennen.. fragt, ob deutsch meine Muttersprache sei, nachdem dies schon hinreichend erklärt wurde und wird sehr unwirsch, weil ich als ehemaliger Student mit BAföG noch keinen Führerschein habe. Er hält dies für ein ungeschriebenes Gesetz. Ich solle dies oder jenes nicht „wagen“ , er zeigt ein ausgesprochen unangenehmes Machtgebaren und schimpft wie ein Rohrspatz über die Politik und alles, was ihm gerade so einfällt.

Er droht mir Repressalien an und hat damit inzwischen bereits begonnen. Dieser Sachbearbeiter hat mich herablassend und entwürdigend behandelt – vollkommen ohne Veranlassung – und rassistische Äußerungen von sich gegeben.

Ich möchte mich über diesen Menschen beim Jobcenter beschweren. Das kann es doch nicht sein!

Er hat sich gleich zu Beginn des Gespräches dazu entschieden, dass ich mich quer durch die Republik in 800 km von meinem Wohnort zu bewerben hätte. Bin ich naiv, wenn ich mir Hilfe und Unterstützung beim Jobcenter erhofft hatte?

Wie ist Eure Einschätzung?

Antwort
von herakles3000, 16
  1. Du bsit nicht naiv sonder du wurdest mit einem diskriminierenden unfähigen  sachbeasrbeiter  Konfrontiert eigentlich sollt das jobcenter helfen aber das kann es selten außerdem darf der dich so weit nicht weg zwingen und auch die Nummer mit dem Führerschein ging zu weit den nicht jeder kann oder will ein Auto fahren oder hat das Geld dafür der Typ hat sie nicht alle du hast zb auch ein Anrecht darauf deine Familie zu erreichen damit sind die 800 km Blödsinn der Sachbearbeiter kann dich nur zwingen in einem 2 stunden Radius dich zu bewerben .
  2.  Mache beschwerden erstmals eine dinstaufsichtsbeschwerde  die an das jobcenter geht und dan eine fachdinstaufsichtsbeschwerde die an die Regionaldirektion geht und die kann das jobcneter nicht so schnell abschmettern aber ob das was nutzt ist was anderes.
  3. Der Sachbearbeiter hat kein recht dir mit Repressalien zu drohen deswegen gehe zum vorgesetzten und beschwere dich auch da.

4Hat er Repressalien gegen dich angewiesen zeige ihn auch an bzw laß das deinen Anwalt oder die Gewerkschaft regeln dann kracht es eher im Amt

5 Dein sachbearbeiter hat dich bedroht und diskriminiert wende dich deswegn auch an die Geschäftsleitung und verlange eine neuen Sachbearbeiter da dieser unzumutbare  Äußerungen und Handlungen gegen dich begangen hat zb wende dich deswegen auch an die Beschwerdestelle der Regionaldirektion des Jobcenters

6 Benutze auch das Bundesdatenschutzgesetz da der Sachbearbeiter nur auf Grund von Datenfälschung was gegen dich unternehmen konnte und untersage ihm den zugriff auf deine Daten und wende dich deswegen notfalls an den Landesdatenschutzbeauftragten..

7 Wende dich zb auch an die Ausländereinrichtungen wegend ere diskrimineirung.

8 Mache dir auch klar das 70 % ca dort arbeiten die in ihrem eigentlichen Beruf  unfähig waren diesen auszuüben und dort abgestellt worden sind weil sie unkündbar dort waren.

Kommentar von Aerotron ,

Ich habe leider im Eiltempo lernen müssen, dass man bei manchen SA wirklich keine Chance hat. Andere Hilfesuchende sind sicherlich oft verzeifelt nach Hause gegangen, ich würde so gern einen ganz kleinen Anteil daran haben, dass das aufhört.... es gibt ja auch den öffentlichen Raum und so langsam habe ich jede Lust verloren, das auf sich beruhen zu lassen. Ich kann mir das zwar finanziell auch nicht erlauben, aber meine Würde ist mir auch wichtig. Ich glaube, ich werde es riskieren....

Kommentar von herakles3000 ,

Deswegen war die Antwort auch so ausführlich von mir aber wen du einen Anwalt einschalten willst mußt du den als alg 2empfänger auch nicht bezahlen dazu mußt du nur mit deinem Bescheid zum Amtsgericht  und dir dort einen Beratungsschein für einen Anwalt holen.Was das Amt aber wirklich auf die 'Palme bring ist wen die Besuch vom Bundesdatenschutzbeauftragten bekommen und wen er denen die Leviten list zbb wegen Datenfälschung oder dem unrichtigen bearbeiten von deiner Akte das merken die sich dann aber leider wirst du dan eine non grata person.Aber ab da wird das wohl keiner so wie dieser dich behandeln..Die beste Waffe ist bessere Information gegen das jobcenter egal ob aus dem sozilagesezbuch oder zb aus einem Arbeitslosen Forum und auch aus deren Broschüren das kann dir keiner mehr was.Auch kannst die Gewerkschaft einschalten wen du da Mitglied bist die hilft dann auch gegen das jobcneter Meisterns!.

Kommentar von gnarr ,

 leider hast du keine relevanten beweise. solltest du dinge aufgezeichnet haben, kann dir eine strafanzeige und unterlassung ins haus flattern.

Antwort
von wilees, 35

So gewählt, wie Du in der Lage bist Dich auszudrücken, solltest Du auch Dein Beschwerdeschreiben an die Leitung des Jobcenters verfassen.

Den Großteil dieses hier niedergeschriebenen Textes kannst Du eins zu eins dafür verwenden. Gleichzeitig würde ich allerdings auch die Zuteilung eines anderen Sachbearbeiters fordern. Ich wünsche Dir wirklich viel Glück.

Kommentar von wilees ,

https://www.finanzfrage.net/frage/warum-verweigert-die-arge-die-mietuebernahme-b...

Auch wenn die obige Frage keinerlei Bezug zu Deiner Situation hat, lies einmal die Antwort des Users "cyracus, " zum Thema - Umgang mit Sozialbehörden, solltest Du bei diesem SB bleiben müssen, nimm Dir zukünftig bitte einen "Beistand" mit.

Kommentar von herzilein35 ,

So einfach mit dem Sachbearbeiter Wechsel ist es nicht. Wäre es so einfach, wäre ich die erste die gewechselt hätte.

Kommentar von wilees ,

Das ist mir durchaus bewußt, jedoch kann man es zumindest versuchen.

Kommentar von Aerotron ,

Ich werde nie wieder solo dort hingehen.

Antwort
von kelzinc0, 23

Hast den Frust doch selber erkannt.

Wenn ma jeden tag mit immer den selben personen zu tun hat dan verallgemeintert man sehr schnell.

Der typ hat offensichtlich die schnauze voll.

Was aber kein Grund dafür ist es an dir auszulassen.

 

Beantrage schriftlich das du einen neuen Sachbearbiter willst und als grund gibst du Voreingenommenheit, Diskirminierung, Schikane o.ä. an

Kommentar von gnarr ,

leider kann man keinen neuen sb beantragen. für die anschuldigungen benötigt er beweise. hat er aber in dem fall nicht.

Kommentar von wilees ,

Beweise hat dieser Fragesteller wohl nicht. Aber solche SB legen ein solches Verhalten ja nicht nur einmal an den Tag. Also ist es gut möglich, dass es häufiger Beschwerden gegeben hat und gibt. Und ist es, was irgendwann zählt.

Kommentar von Aerotron ,

doch, ich KANN es beweisen.

Kommentar von gnarr ,

weil du es aufgenommen hast? das ist kein beweis und fällt dir strafrechtlich auf die füße. das kannst du getrost löschen.

Antwort
von Laury95, 20

An deiner Stelle hätte ich flapsig geantwortet und es auf die leichte Schulter genommen. Bist du sicher, dass du den Sachbearbeiter nicht falsch verstanden hast? Manche Leute haben einen komischen Humor..

Du kannst dich beim Abteilungsleiter beschweren. Richtest ein Schreiben an den Vorgesetzten, dass du wegen den und den Gründen einen anderen Sachbearbeiter haben möchtest.

Kommentar von herzilein35 ,

Nein man versteht es nicht falsch.In einem Jobcenter ist Diskriminierung an der Tagesordnung. Leider das soll und darf  nicht so sein.

So einfach mit dem Sachbearbeiter Wechsel ist es nicht. Wäre es so einfach, wäre ich die erste die gewechselt hätte.

Kommentar von Laury95 ,

Ich hatte bisher nur nette Sachbearbeiter, ich denke nicht, dass in jedem Jobcenter diskriminiert wird

Kommentar von herzilein35 ,

Ich hatte vorher auch nur nette, bis ich solch eine Schreckschraube bekam. Glaub mir du wirst es noch früh genug merken.

Antwort
von herzilein35, 6

Ja du ist naiv! Denn beim Jobcenter gab es noch nie vernünftige Unterstützung. Leider. Diese Leute kommen meist auch als Arbeitslose dort rein und aus ganz anderen Berufen. Nicht nur Ausländer auch wir Einheimischen werden bis aufs letzte Hemd beleidigt und diskriminiert. Wenn wir nicht spuren werden wir sanktioniert. So ist das bei den unfähigen Idioten.

Kommentar von Aerotron ,

Ich bin wohl naiv. aber ich habe bisher immer auch an das Gute im Menschen geglaubt. Aber doof war ich dann doch zum Glück nicht. Vielleicht ist dieser SA ja doch noch belehrbar..... die Hoffnung stirbt eben zuletzt.

Kommentar von herzilein35 ,

Wie meinst du das

Kommentar von Aerotron ,

Ich kann beweisen, was ich sage...

Kommentar von herzilein35 ,

Ja und wie war jemand abei? Wenn nein kannst du garnichts beweisen.

Kommentar von Aerotron ,

Lass uns das nicht diskutieren. Ich meine, was ich sage. Wort für Wort.

Kommentar von herzilein35 ,

Interessiert mich aber bin nämlich in der gleichen Situation

Kommentar von gnarr ,

ich vermute er hat das gespräch aufgenommen. wenn dem so ist, dann solltest du das löschen, denn das wird als beweis nicht anerkannt. du hast dich damit strafbar gemacht und könntest vom sb noch richtig massiv ärger bekommen.

Kommentar von herzilein35 ,

Ja das habe ich eben vermutet und auch bereits in einem anderen Kommentar erwähnt.

Antwort
von gnarr, 16

ob du dich beschwerst oder in china fällt ein sack reis, ist nicht weiter wichtig. deine beschwerde landet unter ablage p, da dein wort gegen das des sb steht. sprich du kannst das was du vorträgst nicht beweisen.

in zukunft solltest du nicht mehr auftreten ohne beistand. darauf hast du einen anspruch. schreibe trotzdem die beschwerde und wenn du willst zeige den sb wegen beleidigung etc an.

nähere gute infos findest du auch hier: www.elo-forum.org

Kommentar von Aerotron ,

Ich kann beweisen, was ich behaupte - mir ist klar, dass auch Sachbearbeiter lügen können, das ist in diesem Fall aber letztlich  nicht möglich. Ich habe ihn damit noch nicht konfrontiert und wünsche ihm soviel Rückgrat, dass er von sich aus die Wahrheit saget. Wenn er lügt, kann ich ihm diese Lüge nachweisen. Ich wollte einfach nett und freundlich behandelt werden - und wichtige Termine bespreche ich mit einer Person meines Vertrauens im Nachhinein. Ich möchte Fehler nur einmal machen, nichts Wichtiges überhören. Deswegen ist mir in bestimmten Situationen eine Nachbearbeitung so sehr wichtig. Ich konnte nicht mit einer solchen Behandlung rechnen. Was ich berichtet habe, ist ja auch nur die Spitze des eisberges, es ging nicht nur um Zynismus und Rassismus. Da kam noch VIEL mehr.

Kommentar von herzilein35 ,

Ahja und wie sieht dein Beweiß aus? Hattest du jemanden dabei der das bezeugt? Die Sachbearbeiter kann ich dich beruhigen hauen sich nicht gegenseitig in die Pfanne.

Kommentar von Aerotron ,

Ich sage dir, dass ich es definitiv beweisen kann. Wort für Wort.

Kommentar von herzilein35 ,

Dann sage wie, Achja und verbotene heimliche Tonaufzeichnungen sind strafbar und haben vor Gericht keinerlei Relevanz.

Kommentar von gnarr ,

WIE willst du das beweisen? ohne zeugen im selben raum auf deiner seite, kannst du das nicht beweisen. einer der genau wiedergibt und bezeugt was dort gesprochen wurde. du sagst das eine, der sb sagt einfach: das stimmt nicht. somit steht aussage gegen aussage und beweisen kannst du leider  nichts.

was du im nachhinein besprochen hast mit deiner vertrauensperson ist einerlei. diese person hat es nicht gehört. es tut mir leid, du hast erstmal nichts in der hand.

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