Frage von BTyker99, 24

Rassenkonflikte in USA durch Aufteilung des Landes entschärfen?

In den USA gibt es in letzter Zeit - aber vermutlich unbemerkt auch schon immer - Probleme, die sich rassistisch begründen lassen. Wäre es möglich (nach Vorbild der Ansiedlung von Juden in Israel) ein neuen Land zu erschaffen, in das die schwarze Bevölkerung der USA umgesiedelt werden würde? Bei 12% Anteil von Afroamerikanern (Wikipedia), würde es reichen, 2-3 Bundesstaaten umzufunktionieren (z.B. die noch kaum besiedelte Ecke Montana, Wyoming, Dakota). Dort könnten sie frei ihrer Kultur nachgehen, ähnlich wie in einem Reservat, was es auch heute schon für Indianer gibt.

Wenn Trump Präsident werden würde, würde sich natürlich auch anbieten, ein entsprechendes, gut abgeschirmtes Stück Land, für die bereits vorhandene und eingebürgerte muslimische Bevölkerung anzubieten.

Wäre es für Trump ein Vorteil in Bezug auf die anstehende Wahl, wenn er solche eine Idee in sein Wahlprogramm aufnehmen würde?

Antwort
von Infomercial, 9

1. Der "Rassenkonflikt" ist doch gewollt und wird von verschiedenen Elementen begünstigt. Mußt immer fragen: Wem nützt es.

2. Dein Vorschlag sollte Dir beim Drübernachdenken eigentlich zeigen, daß damit eher das Gegenteil erreicht wird. Abschirmung, Ausgrenzung, Entzug von infrastrukturellen Grundlagen und Zugang zu freien Handelswegen.... Haste dir mal die von dir genannten Staaten auf der Karte angesehen? Haste dir mal die Frage gestellt, warum früher die Indianer genau die Flecken Land als Reservat bekommen haben, die sie bekommen haben?

3. Trump tut gut daran, genau diese  - die schwachen und abgehängten - Bevölkerungsgruppen hinter sich zu bringen. Das weiß er und das macht er auch. Wer hält denn den Laden am Laufen? Wer läßt sich denn in irgendwelchen Ländern, die kein High School Absolvent auf der Landkarte findet, für nichts und wieder nichts abschießen?

Lies mal hier: http://www.compact-online.de/schwarzer-bezirkssheriff-obama-clinton-heizen-krieg...

Antwort
von KatjaundPeter, 11

Wenn du eine Trennung vornimmst dann verstärkst du die Vorurteile auf beiden Seiten und es wird auf kurz oder lang zu MEGA Spannungen kommen. Schau mal nach Korea oder vor 1990 nach Deutschland. Alle zusammen ist schon besser aber mit solchen Hetzern wird es nicht einfacher.

Kommentar von BTyker99 ,

Ich kann mich an die Zeit vor 1990 nicht gut erinnern, da war ich an solchen Themen wie Rassismus noch nicht interessiert. Mir fällt aber im Zuge der sogenannten Flüchtlingskrise auf, dass es in Deutschland einen wachsende Ablehnung (u.a.) zu Muslimen gibt, was meiner Meinung nach auch zu Rassismus führen kann. Vor dieser Einwanderungswelle war die Einstellung zu diesen Personen nach meinem Gefühl eigentlich völlig neutral, und wenn man z.B. einen Touristen aus Syrien, Pakistan ect. getroffen hätte, hätte man noch keine negativen Assoziationen gehabt.

Ich denke, dass die Spannungen dadurch entstehen, dass man zueinander nicht kompatible Personengruppen räumlich miteinander vermischt. Da die verschiendenen Kulturen im Wesentlichen unter sich bleiben, was ich völlig natürlich finde, empfindet man sie dennoch als Bedrohung, wenn man sie in der Öffentlichkeit wahrnimmt.

Kommentar von extrapilot350 ,

@BTyker99 Die wachsende Ablehnung gegen Muslime in Deutschland hat seine Ursachen durch die Verhaltensweisen der Muslime gegenüber der deutsche Bevölkerung. Insbesondere die bisher bekannt gewordenen Vorfälle in Bezug auf sexuelle Übergriffe und Vergewaltigungen deutscher Frauen.

Wenn jemand wie Syrer, Afghanen, Lybier, Iraker, sie alle aus völlig zerbombten Staaten kommen in denen die Infrastruktur völlig aus den Fugen geraten ist flüchten ist das nachvollziehbar. Völlig daneben ist es von diesen Gruppen sich gegenüber dem Land und dessen Bürger in dieser Form verhalten, insbesondere gegenüber Frauen. Selbst war ich in einem Flüchtlingsheim tätig, habe Ankünfte erlebt und die arrogante Art und Weise wie diese Flüchtlinge gegenüber Helfern aufgetreten sind. Sprachlich war es ihnen nicht möglich deutsch oder englisch zu sprechen, nur arabisch. Aber sie beherrschten vier Worte: Asyl, Wlan, Geld, Kleider.

Abgesehen davon möchte ich Dir mitteilen, dass die Eigentumsdelikte, Sexualdelikte nicht mehr in den Statistiken auftauchen und sogar Nachrichtensperren hierüber existieren.

Kommentar von BTyker99 ,

Ja, das ist mir im Wesentlichen bereits bekannt gewesen, da ich viel Nachrichten lese. Grundsätzlich denke ich aber auch, dass eine Ablehung ohne die genannten Verhaltensweisen auftreten würde, aufgrund der ihrer vielzähligen Anwesenheit, und die Tatsache, dass sie trotz offensichtlicher Gesetzesbrüche (wie wiederholter illegaler Grenzübertritt in mehreren EU-Staaten) wie Ehrengäste behandelt werden, bzw. vor dem Gesetz wie Diplomaten.

Antwort
von extrapilot350, 12

Deine etwas wirren Gedankengänge passen nicht in eine globalisierte Welt hinein und wird nur dazu führen ein Land zu trennen. Dann helfen die Saudis mit Waffen den Muslimen, die Russen den Afroamerikanern und in kürzester Zeit gibt es Zustände wie im ehemaligen Jugoslawien.

Wer sollte so einen unrealistischen Vorschlag umsetzen wollen? Niemand!

Kommentar von BTyker99 ,

Das Land zu trennen, war ja auch ein zentraler Punkt der Idee. Ich nehme an, dass es viele Globalisierungsgegner gibt, und daher könnte ich mir vorstellen, dass eine Partei, die Minderheiten unterdrücken möchte (so wie Trump die Muslime?) auch einen Rückhalt in der Bevölkerung haben könnte.

Ein Beispiel, für ein Land, in dem eine Vermischung verschiedener Kulturen unerwüscht scheint, ist Japan. Vor einigen Wochen wurde bekannt, dass sämtliche Muslime im Land (das sind nicht viele) polizeilich überwacht werden, was zu Schadensersatzforderungen geführt hat. Das Land hat natürlich eine ganz andere Geschichte, aber wenn man die Einstellung der Japaner auf ein anderes Land transferieren könnte, würde das eventuell dazu führen, dass sich die unterschiedlichen Kulturen stärker abgrenzen würden.

Antwort
von macqueline, 1

Durch deine Vorschläge würden die Rassenkonflikte in den USA noch verschärft werden. Dein Beispiel Israel ist ein Beleg dafür.

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