Frage von aldiasotfs, 42

Ramadan fasten ja oder nein frage an alle muslime und nichtmuslime umfrage?

Sollte man Ramadan fasten. Ja oder Nein?

Ich persönlich, denke folgendes: 30 Tage lang, von 4:00 bis 22:30 nichts essen und trinken zu dürfen, ist heftig. Den ganzen Tag muss ich mir Sorgen machen, mich nicht zu überanstrengen oder richtig zu arbeiten, da ich sonst stundenlang Durst erleiden könnte. Diese Sorge, aber auch der Hunger schränken mich sehr ein. Ich habe einen sehr strukturierten Tagesablauf, der einen kompletten Monat geschädigt werden wird, abgesehen von der Zeit nach dem Fastenmonat, in der ich versuchen werde, die Struktur wieder in mein Leben zu integrieren.

Viele Muslime sagen, dass Ramadan den Körper reinigt und entgiftet. Ich kenne Haufenweise Nichtmuslime, die alle kerngesund sind. Oder gibt es hier einen Nichtmuslim, dem es schlecht geht, weil er keinen Ramadan fastet?

Ein zweites häufiges Argument, das genannt wird: Ramadan soll den Charakter zum besseren ändern. Ehrlich gesagt, verstehe ich dieses Argument nicht. Nach welchen Maßstäben wird hier gewertet? Der Monat sorgt einfach nur dafür, dass Leute nicht viel machen können, da sie erschöpft sind oder sich selbst anlügen, heilig zu sein. Sobald der Monat endet, ist jeder nach maximum 4 Wochen sowieso wieder derjenige, der er vor Ramadan war. Somit schafft Ramadan keine Charakteränderung, was auch sehr schwierig ist, das kann ich als Psychologiestudent versichern.

Ich trainiere auch sehr gerne, außerdem arbeite ich neben dem Studium.

Der Fastenmonat beeinträchtigt mich somit: In meinem Studium, in meiner Arbeit und in meinem Training. All die hart erarbeitete Muskelmasse, die ich zugelegt habe, wird wieder verschwinden. Jedes Jahr aufs Neue. Letztes Jahr habe ich 80 Kilo gewogen, als Ramadan kam, wog ich ich nur noch 71. Jetzt wiege ich 75, nach monatelangem Training.

Was denkt ihr? Fasten oder Nicht-Fasten? Ich persönlich finde nein, da mir der Monat nichts bringt.

Antwort
von StudentKrone, 25
ja, weil

Beim besten Willen, jeder der soeben für nein gestimmt hat ist entweder kein Muslim oder einfach nicht in der Verfassung/bzw. stark genug zum Fasten

Antwort
von alexx183487, 40
nein, weil

Es existiert kein Grund warum ich das machen sollte und dadurch entstehen nur nachteile für mich. Also warum sollte ich so etwas machen...

Antwort
von shadowhunter109, 42
nein, weil

das bringt ÜBERHAUPT nichts wie du erkannt hast

Kommentar von teddy1202 ,

Fasten bringt schon was. Denn erst durch den Verzicht lernst du schätzen

Kommentar von aldiasotfs ,

Ja, aber nur bis man wieder essen darf.

Antwort
von teddy1202, 30

Fasten bedeutet in erster Linie Verzicht. Früher auf bestimmte Nahrungsmittel, heute auch auf elektronische Artikel

Sogar die Christen sollten 2 x im Jahr fasten. In der Adventszeit und dann von Aschermittwoch bis Ostern.

Der Islam verlangt nicht, dass Kranke, Alte, Kinder, Schwangere usw. dieses strikte Fastenritual einhalten.

Eine Frage noch: Kann es sein, dass du an Ramadan auch auf deine "Muskelaufbaupräparate" verzichtet hast?

Kommentar von aldiasotfs ,

Ich nehme keinerlei Präparate. Ernähre mich gesund. Ramadan kann dafür sorgen, dass einige weniger Schadhaftes essen, aber falls diese Leute ein starkes Motiv für die ungesunde Ernährung haben,ist es nicht schaffbar. Und Leuten wie mir, die sich auch so gesund ernähren, bringt das auch nichts.

Kommentar von teddy1202 ,

Soweit ich weiß, heißt es: Fasten von Sonnenauf- bis -untergang.

Was ich ziemlich gemein finde, den je näher man am Äquator wohnt, umso eher kommt der Auf- oder Untergang der Sonne.

Keine passende Antwort gefunden?

Fragen Sie die Community

Weitere Fragen mit Antworten