Radiocarbon methode?- erklären?

... komplette Frage anzeigen

1 Antwort

Die Radiokarbonmethode, auch Radiokarbondatierung, ist ein Verfahren zur radiometrischen Datierung kohlenstoffhaltiger, insbesondere organischer Materialien. Der zeitliche Anwendungsbereich liegt zwischen 300 und etwa 60.000 Jahren.

Ebenfalls korrekt ist die Schreibweise Radiocarbondatierung/-methode (mit c). Weitere Bezeichnungen sind Radiokohlenstoffdatierung/-methode, 14C-Datierung/-Methode und C14-Datierung/-Methode.

Das Verfahren beruht darauf, dass in abgestorbenen Organismen die Menge an gebundenen radioaktiven 14C-Atomen gemäß dem Zerfallsgesetz
abnimmt. Lebende Organismen sind von diesem Effekt nicht betroffen, da
sie ständig neuen Kohlenstoff aus der Umwelt aufnehmen, der wieder den
normalen Anteil an 14C-Atomen einbringt. Dieser „normale Anteil“ ist trotz des ständigen Zerfalls nahezu konstant, da 14C ebenso ständig in der oberen Atmosphäre neu gebildet wird.

Entwickelt wurde die Radiokarbondatierung 1946 von Willard Frank Libby,[1] der für diese Leistung 1960 mit dem Nobelpreis für Chemie ausgezeichnet wurde. Die Radiokarbondatierung wird in der archäologischen Altersbestimmung, Archäobotanik und Quartärforschung angewandt.

Quelle: Wikipedia

Antwort bewerten Vielen Dank für Deine Bewertung