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Rabenmutter weil der Sohn zum Vater will?

gefragt von simikrasimikra am 10.12.2008 um 13:19 Uhr

Mein Sohn 10j. will unbedingt zu seinem Vater ziehen und ich habe nach langem hin und her gemeint es sei okay. Er ist so der kleine Störenfried in der Familie und versucht immer mit dem Kopf durch die Wand zu gehen er hat ADHS wofür er schon fast 3 Jahre in Behandlung ist. Das zusammenleben mit ihm ist nicht einfach, es sind noch zwei weitere Geschwister da, die er Tyrannisiert. Von Regeln und aufräumen hält er gar nichts was auch bei uns zu Hause den größten Streitpunkt ausmacht, wo dann auch immer wieder kommt er will zu seinem Vater ziehen dort ist es viel schöner und besser, da muss er nichts machen usw. Klar es ist das einzige Kind von seinem Vater und wenn er ihn alle 14 Tage am Wochenende hat ist dort natürlich alles besser und mehr Zeit hat er auch für ihn weil es ja der einzige ist nicht wie bei mir 3 Kinder... Wie gesagt nach sehr langem überlegen bin ich der Meinung es wäre mir einen versuch wert ihm zum Vater zu lassen und dann halt alle 14 Tage am Wochenende bei mir, wenn er der Meinung ist das es ihm dann besser geht. Nur höre ich dann von überall was ich doch für ne schlechte Mutter bin die ihr Kind weggibt usw. bin ich das wirklich nur weil er bei seinem Vater leben will??? Wer hat Erfahrung oder kann mir Tips geben wie ich das alles regeln kann? hab das alleinige Sorgerecht falls wichtig


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Nellina
beantwortet von Nellina am 10. Dezember 2008 13:21
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Im Gegenteil, Du bist keine Rabenmutter. Du versucht eben nur, das BESTE fuer Dein Kind zu finden. Du musst jedoch dem Vater ein Teilsorgerecht uebertragen lassen.


anonym
beantwortet von Divine38 am 10. Dezember 2008 13:22
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Also "Rabenmutter" finde ich schon mal total doof. Ich glaube jede Mutter kann sich vorstellen, wie schwer Dir die Entscheidung fallen muss. Wie weit wäre denn die räumliche Entfernung? Könntet ihr Euch auch unter der Woche sehen? Sonst wäre der Abstand vielleicht zu groß. Ansonsten kann es für alle Beteiligten eine sehr gute Chance sein, ein bisschen "runter zu kommen" und wieder zueinander zu finden. Das mit dem alleinigen Sorgerecht funktioniert dann allerdings nicht mehr, ebenso wie Dein Ex-Partner das Kindergeld bekommen würde und evtl. Unterhaltsansprüche an dich geltend machen könnte.

Kommentar von D5b46ffd00130bdb6718feb0d5af54e4smallsimikra am 10. Dezember 2008 13:23

sind nur 15 km aber wie gesagt ich habe noch zwei kinder und ich gehe vollzeit arbeiten 3schichten also früh spät und nachtschicht was das unter der woche holen schwer macht zumal sein vater kein auto hat


sheela2011
beantwortet von sheela2011 am 10. Dezember 2008 13:27
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Du bist keine schlechte Mutter, lasse Dir das bloß nicht einreden.

Für den Vater deines Sohnes ist es einfach, nur alle 14 Tage das Wochenendgesicht aufsetzen und das war es dann.

Jetzt wird Er einmal erfahren wie schwierig der Tagesablauf mit einem ADHS Kind ist und auch dein Sohn wird die Erfahrung machen dass wenn Er tagtäglich mit seinem Vater zusammen ist auch nicht immer eitel Sonnenschein herrscht.

Ich hatte dasselbe Problem vor 15 Jahren, mein Sohn ging auch zu seinem Vater weil ich nicht mehr konnte und auch nicht mehr wollte ( Bei Papa darf ich das, bei Papa ist alles besser ), nach einem halben Jahr war Er wieder bei mir, eben weil bei seinem Papa nicht alles besser war und Er dort noch weniger durfte wie bei mir, der Alltag wird es mit sich bringen.

Lass Dir kein schlechtes Gewissen einreden, am Anfang wird es auch schwer für Dich sein, es fehlt was, dennoch die Zeit spricht für Dich.

Viel Kraft für Dich.


Sandra2804
beantwortet von Sandra2804 am 10. Dezember 2008 13:22
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Also ich würde dich nicht als "schlechte" Mutter bezeichnen. Ich denke, mit 10 Jahren weiss ein Kind schon ganz genau, was es will. Probier es doch einfach aus - falls es keinen Wert hat nimm ihn wieder zu dir zurück. Du musst allerdings auch seinem Vater klar machen, dass er ihm beibringen muss Verantwortung zu übernehmen, sich an Regeln zu halten und auch bei ihm aufräumen zu helfen usw.

Kommentar von D5b46ffd00130bdb6718feb0d5af54e4smallsimikra am 10. Dezember 2008 13:32

das macht sein vater nicht er verhätschlet ihn so schon und das obwohl wir übers jugendamt klare regeln haben

Kommentar von 56583beffeaad98f5231d8b8f5b4bcc9smallSandra2804 am 10. Dezember 2008 14:26

Dann ist es natürlich schwer... hmm...


Romjia
beantwortet von Romjia am 10. Dezember 2008 13:23
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Lass dir nix einreden. Das hat mit Rabenmutter nix zu tun. Erstens hat auch der Vater Verantwortung für das Kind zu übernehmen, was er ja anscheinend macht wenn er bereit ist ihn zu sich zu nehmen und zweitens hast du auch die Verantwortung für deine anderen Kinder. Einen Versuch ist es auf jedenfall Wert. Vieleicht geht es ihm mit seiner Krankheit beim Vater besser weil er dessen ungeteilte Aufmerksamkeit geniesen kann. Und dir und deinen anderen Kindern geht es vieleicht auch besser weil das Leben entspannter wird. Das hat nix mitRabenmutter zu tun oder damit das du dein Kind nicht liebst.


Preisfuchs
beantwortet von Preisfuchs am 10. Dezember 2008 13:23
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Kurz und knapp: wenn Du Ihn zum Vater gehen lässt und das mit 10 Jahren, dann kannst Du den jungen vergessen! Damit das nicht passiert kämpfe weiter mit, gegen und für Ihn! Das Kerlchen nimmt sich seinen Vater zum Vorbild und pfeift auf Mami, ja,ja so ist das leider...


Kristall08
beantwortet von Kristall08 am 10. Dezember 2008 13:24
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Du bist eine gute Mutter, weil es Dir gelingt, Dein Kind loszulassen, wenn es wichtig ist. Dein Sohn würde Dir ewig Vorhaltungen machen, wenn Du es nicht tätest. Ihm erscheint das Leben beim Vater wie das Paradies. Lass ihn doch die Erfahrung machen, dass er auch dort Pflichten haben wird. Er wird es Dir danken. Irgendwann später, aber es wird so sein.


Kermit65
beantwortet von Kermit65 am 10. Dezember 2008 13:25
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Du bist keine schlechte Mutter, denn du gibst dein Kind ja nicht ins Heim. Du folgst dem Willen deines Kindes und das ist Liebe! Wenn der Junge zu seinem Papa möchte, dann laß ihn auch dahin. Vielleicht mag er ja in einem halben Jahr wieder zu dir zurück. Wenn du ihn jetzt nichts zum Vater läßt, dann wird er noch viel mehr rebelieren. Es ist sicherlich sehr schwer für ihn, die Trennnung seiner Eltern. Du solltest dich so häufig wie möglich mit seinem Vater zusammen setzen und ihr müßt über die Konflikte sprechen! Ihr seit gemeinsame Eltern, ob ihr euch getrennt hat oder nicht! Die Elternbeziehung müßt ihr positiv aufrecht erhalten, auch wenn es schwer ist. Es wäre sinnvoll einen Kinderpsychologen zu Hilfe zu haben, denn das was du schreibst klingt schon alles sehr zugespitzt. Hol dir einige Tips, wie du mit deinem Sohn umgehen kannst und wie du dich verhalten sollst! Sicherlich braucht er klare Regeln und Grenzen, aber er soll auch nicht unnötig unter Druck gesetzt werden. Bezeichne ihn nicht als "Störenfried", sicherlich ist er das öfter, aber er ist DEIN Kind, er ist etwas ganz besonderes. Auch wenn er sich im Moment so verhält! Zeige ihm so oft es geht Deine Liebe, egal ob er gerade bei dir oder beim Vater lebt! Alles Gute für Euch


Schinderhannes
beantwortet von Schinderhannes am 10. Dezember 2008 13:31
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Es ist ein Versuch wert.


Angel84
beantwortet von Angel84 am 10. Dezember 2008 17:54
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Ein Junge in seinem Alter braucht den Vater dringender als die Mutter. Er braucht ein männliches Vorbild, um später auch zu seiner Männlichkeit zu finden. Lass die Leute reden..... Es geht hier um deinen Sohn, seinen Vater und dich! Alles andere interessiert nicht. Lass sie vor ihrer eigenen Haustüre kehren und stehe zu dir und deiner Entscheidung!


anonym
beantwortet von sturmtief2007 am 10. Dezember 2008 21:59
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Hallo, mir geht es zur Zeit genauso. Bin gerade frisch geschieden, lebe glücklich in neuer Beziehung und mein Sohn,11Jahre möchte jetzt unbedingt zu seinem Vater.Das Leben hier bezeichnet er als Zickenterror und bei seinem Vater ist alles toll.Ich habe noch eine Tochter,8 Jahre, sie leidet sowohl unter der Stimmung zuhause als auch unter der Tatsache,dass ihr Bruder weggeht.Habe mich auch als Versagerin gefühlt, aber auch von der Schule wurde dann gesagt, er geht ja nicht zu Fremden, und er müsse seine Erfahrungen machen. Wie sieht das eigentlich mit dem Unterhalt aus? Wenn jeder der Eltern ein Kind versorgt?


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