Leider gehört der Ausgabeaufschlag meist zu den Aktienfonds dazu. Kann ich auch feilschen und Rabatte am Ausgabeaufschlag herausholen, um die Kosten zu sapren? Oder lohnt sich diese Taktik überhaupt nicht als Anleger?
Der Ausgabeaufschlag ist die Provision für die Vermittler. Die großen Fondsgesellschaften die gut im Geschäft sind lassen sicher nicht mit sich handeln. Und die die es tun wären wohl mit Vorsicht zu geniessen. Aktuell in Fondsgesellschaften zu investieren ist eh nicht gerade kukrativ. Besser: partiarische Beteiligungen, z.B. über die Sparer-Gilde
Nein, das geht üblicherweise nicht!
Des Weiteren brauchst du dir als bausparender Student mit Nebenjob über diese Thematik ja wohl keinerlei Gedanken zu machen, sorry!
Sobald du als Master deine ersten 50TEUR Spielgeld hast, kannst du Aktien erwerben...
mit einem guten Portfolio und mind. 10 Jahren Zeit kann man schon aus weniger was machen, aber dann, wie Du sagst, mit Spielgeld oder mit viel Zeit und ohne Rückkaufzwang.
Bei einem freien Fondsvermittler im Internet bekommst du Fonds gänzlich ohne Ausgabeaufschlag. Hinsichtlich der Kosten sind diese Anbieter die beste Wahl. Hier findest du einen Vergleich der Fondsvermittler mit den besten Konditionen und erhältst auch hilfreiche Tipps zu Fonds: www.fondsshop-vergleich.de
Wenn du z.B. bei der DreBa einen von dieser Bank verwalteten Fond kaufst, dann kannst du auf jeden Fall verhandeln. Ich würde aber das Institut grundsätzlich nach den Konditionen auswählen.
Niklaus am 14. Juli 2009 19:24 Bei diesen Fonds ist das auch kein Wunder.
Einfach die Fondaufschläge bei den verschiedenen Direktbanken vergleichen, da gibts zum Teil hohe Nachlässe auf die Ausgabeaufschläge. Das ist aber von Bank zu Bank unterschiedlich (z.B. Consors, Comdirekt, DAB, DIBA)
Natürlich kannst Du verhandeln. Dein Berater gibt Dir lieber Rabatt als Dich als Kunden zu verlieren. Und Du hast den Vorteil auch zukünftig vernünftige Beratung zu bekommen. (Sofern der Berater der Berater Deines Vertrauens ist).
Eigenwerbung: Ansonsten wende Dich an mich.
Fragen schadet nix, allerdings möchte ich für eine ordentliche Beratung auch bezahlt werden. Lieber kein Geschäft als ein mieses ! Wieviel Rabatt gibst Du denn ?
Was heißt denn bitte leider ? Manche sparen aber auch echt am falschen Ende. Der Ausgabeaufschlag ist eine Gebühr dafür, dass Dir ein Fachmann (ja, es gibt auch schwarze Schafe) erklärt, WAS Du da kaufst und welche Chancen/Risiken Dich erwarten. Muß er sogar per WpHG. Und der HAFTET dann auch für seine Beratung und dafür möchte der bezahlt werden. Dir sollte ne ordentliche Beratung 5% wert sein. Du kannst zwar durch Internet-Broker den AA oft halbieren oder sparen, allerdings nur, weil die nix beraten müssen. Und wenn ich mir die Wahl und den Erfolg der Anleger anschaue, dann wünsche ich manchen, dass sie lieber 5% bezahlt hätten, statt 20%+ in den Sand zu setzen.
Ganz ehrlich: wenn ich für meine Beratung hafte, will ich auch Geld dafür sehen. Wieso ist es derzeit nicht lukrativ in Fonds zu investieren ?
Eine angemessene Bezahlung für eine gute beratung ist absolut legitim und in Ordnung. Das war ja auch nicht die Frage bzw. keine Kritik sondern eine Erklärung zum Ausgabeaufschlag. Das Schlechte ist, dass der Ausgabeaufschlag die Anlagesumme reduziert und der Anleger dadurch ein niedrigeres Anlagekapital hat. Das ist bei Fonds so üblich, es gibt aber andere Anlagemöglichkeiten wo die eventuellen Kosten besser verrechnet werden oder gar nicht erst entstehen.
Fondsgesellschaften investieren fast ausschliesslich in das operative Geschäft. Dieses ist aber von der Wirtschaftslage abhängig und aufgrund der aktuellen Krise deutlich eingebrochen. Das Resultat sind stark gesunkene Renditen. In 2 oder 3 Jahren könnte sich der markt wieder soweit stabilisiert haben dass sich auch Fondsgesellschaften wieder richtig rentieren. Wer mit ein paar Prozent über dem Bank- und Versicherungsniveau zufrieden ist kann natürlich auch jetzt in Fondsgesellschaften investieren. Aber mal ehrlich: Es geht darum richtig gut zu "verdienen" und da gibt es wesentlich bessere Möglichkeiten. Ein Dauerbrenner, wenn man es richtig macht, sind Beteiligungen die mindestens 10% pro Jahr bringen.