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Quantenphysik und Religion

gefragt von holodeckholodeck am 23.01.2009 um 15:23 Uhr

Mal angenommen diese quantenphysikalischen Ansätze hier … http://www.welt.de/wissenschaft/article1938328/DieSeeleexistiertauchnachdemTod.html ...

würden in die richtige Richtung weisen und es stellte sich tatsächlich heraus, „dass das Bewusstsein neben Raum, Zeit, Materie und Energie eines der Grundelemente des Universums sein könnte“. Das hätte zur Folge, dass möglicherweise einiges von dem, was zur Zeit von Rationalisten als „spirituelle oder esoterische Spinnerei“ und von Basisgläubigen als „Hexenwerk und Okkultismus“ abgetan wird, „Realität“ wird.
..
Es hätte aber vermutlich ebenso zur Folge, dass ein personalisierter Gott mit all seinen biblischen Sünden- und Höllenandrohungen vermutlich endgültig in das Reich menschlicher Phantasie einkehrt. Die möglichen Ergebnisse würden vielleicht eher in Richtung eines „schöpferischen Prinzips“ weisen, vergleichbar dem Gottesbild eines Meister Eckhart oder der Buddhisten. Verkürzt gesagt: Gott ist Geist.
..
Was meint Ihr? Wie würde sich das Auswirken auf Gesellschaft, Wissenschaften, die institutionalisierten Kirchen und auf Eure festen Überzeugungen, Euren Glauben bzw. Nichtglauben?
..

19 Stimmen : Ich würde das nicht glauben/zur Kenntnis nehmen, weil … (0) ; Das wäre eine Revolution und wird vieles verändern, nämlich, … (1) ; Habe ich ja schon immer gesagt/vermutet, dass … (5) ; Die spinnen, die Quantenphysiker ... (0) ; Zukunftsmusik, wenn's soweit ist, befasse ich mich damit ... (8) ; Sonstiges, nämlich … (5)
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Razon
beantwortet von Razon am 26. Juni 2009 01:16
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Also zumindest den letztgenannten Physiker, Hayward, kenne ich aus Büchern recht gut, weil er in enger Verbindung zum Dalai Lama steht. Er selbst ist Mahayanabuddhist und ich halte ihn für einen vernünftigen Mann. Das Problem, dass sich dabei stellt, ist die Vermischung der Auffassungen in diesem Artikel. Seele ist nicht Bewusstsein. Und in den Arbeiten Haywards zum Beispiel kommt ein Seelenbegriff nicht vor. Wenn Es, wie der Buddhismus behauptet, keine Seele gibt, dann hat das Bewusstsein keine andere Wahl, als auf Quanteneffekten zu basieren, weil alles darauf basiert. Das Problem ist nicht, die physikalische Basis zu verdeutlichen, sondern zu erklären, wie daraus Bewusstsein wird.

Eine weitere Schwierigkeit sehe ich darin, aus literarischen Bechreibungen von Nahtodeefahrungen physikalische Gegebenheiten abzulesen. Ich denke, dass steht nih ein kaschen wacklig. Worum es Leuten wie Hayward geht, ist eine wissenschaftliche Fundierung des Mahayanabuddhismus, die damit tatsächlich gelingen könnte. Denn wenn Bewusstsein durch Quanteneffekte erklärbar ist, dann verliert die unsterbliche Seele an Funktion und wird noch ein wenig tiefer in den Bereich des Glaubens verwiesen.

Zu klären wäre dann aber noch, was tatsächlich an der Wiedergeburt zu verifizieren ist und was nicht. Ich glaube, die Komsequenzen wären moderat. Da die Seele ohnehin transzendental ist, also immateriell, kann sie genausogut immer noch da sein, auch wenn Bewusstsein ein Quantenphänomen sein sollte.

Es würde selbstverständlich sofortige Versuche geben, dieses Wissen zu missbrauchen. Aus diesem Grunde wäre es mir lieber, es erwiese sich als Irrtum. Ich für meinen Teil finde die Lehre des Buddha auch ohne phsikalische Verifizierung stabil genug , weil sie sich stets an ihrer Nützlichkeit zu messen hat. Außerdem ist eine absolute Gewissheit in vielen Dingen unvorteilhaft. Als Ergebnis rein mechanischer Effekte und Wahrscheinlichkeiten käme ich mir zumindest eine Zeit wie ein Automat vor.

Bald würde irgendein Spinner damit beginnen zu definieren, wie das ideale System für bewusstsein auszusehen hat, und ab dann würde gemessen und bewertet - wieder einmal. Irgendwann würde das erste quantentunning angeboten. Mehr Leistung für alle.

Vielleicht geht da mit mir auch die Phantasie durch, aber irgendwie finde ich die Aussicht auf fundamentale Gewissheit erschreckender, als dass ich sie hilfreich erlebe.

abgestimmt für: Sonstiges, nämlich …
Kommentar von 5afb96a7248abbcd04cd06a2c5bf758fsmallRazon am 26. Juni 2009 01:36

Die Forschung Haywards hat übrigens mit esoterischer Effekthascherei wenig zu tun. Getreu nach Adorno: "Okkultismus ist die Metaphysik der Einfältigen" geht es ihm um eine mögliche übereinstimmung zweier logischer Systeme, dem des Buddhismus und dem der Physik. Die Annahmen Buddhas sind auf vernünftigen Axiomen gegründet und der darauf basierende Weg durch eigene Übung und Erfahrung falsifizierbar. Die Argumentstruktur der Lehre ist logisch. Das wird gerne vergessen, wenn der Buddhimus mit Religionen und Esoterik in einen Topf geworfen wird, nur weil einige seiner Strömungen Anteile aus beiden besitzen.

Das Thema ist zwar spekulativ, aber nicht so abstrus, wie es auf den ersten Blick erscheint. Nicht nur Hayward, der ja selbst Buddhist ist, Sondern auch andere, weit Bekanntere wie der Neurobiologe Francesco Varela (Autopoiesis) haben in Gesprächen mit dem Dalai Lama überraschend viele Übereinstimmungen zwischen den Annahmen des Buddhismus und der Wissenschaft festgestellt. Natürlich auch Unterschiede, aber im Wesentlichen ist die Idee der Synthese schon einen Blick wert, meiner Meinung nach.

Kommentar von 5afb96a7248abbcd04cd06a2c5bf758fsmallRazon am 26. Juni 2009 01:43

Ich habe deine Bemerkung zu diese Frage als Experiment gelesen, die du gegenüber Solipsist gemacht hast. Falls dich das Thema aber dennoch interessiert, empfehle ich dieses Buch:

"Gewagte Denkwege" Wissenschaftler im Gespräche mit dem Dalai Lama herausgegeben von Jeremy Hayward und Francisco Varela (Mitbegründer der Autopoiesis-Systemtheorie) PIPER 2007

Kommentar von 36ea780fa5d85085cafc9a9842944636smallholodeck am 26. Juni 2009 11:33

Vielen Dank für Deine ausführliche und fundierte Antwort. Schön, dass mit Dir jetzt hier auch einmal ein Buddhist vertreten ist ;-))
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So sehr ich etliche Gedanken aus dem Buddhismus auch schätze ... die logische Tiefenstruktur en detail interessiert mich persönlich nun weniger. Ich bin eher ein Vertreter des "eigenen kulturellen Hintergrundes" - in diesem Falle Christentum - mit dem Bestreben, das verbindende Muster in den Grundaussagen, die Essenz, aller mystisch religiösen Systeme herauszufiltern. Wenn etwas Metaphysisches essenziell, sprich "wahr" sein soll, dann muss es sich in allen Überzeugungen und Lehren niederschlagen. Dessen bin ich mir sicher.
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Nahtodesforschung ... der Herzspezialist van Lommel hat 2001 eine prospektive Studie vorgestellt, die zumindest ein Ergebnis aufzuweisen hat: die bislang vorgebrachten Argumente, es handele sich dabei um Halluzinationen eines sterbenden Gehirns, scheinen in dieser Form nicht zu passen.
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http://www.psychophysik.com/html/re050-nahtodesforschung-s1.html
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Als Psychologin komme ich eher von der "Erfahrung" her denn von der Logik, tendiere also für das Stellen von Fragen eher ganz phänomenologisch zur Induktion denn zur Deduktion ... insofern ... es gibt viele Erfahrungen, welche die Existenz einer Seele nahe legen, dass der Seelenbegriff bislang für mich keineswegs in ausreichender Form falsifiziert ist. Und solange hier keine eindeutigen Angaben möglich sind, schaue ich mir auch esoterische Systeme und Erfahrungsberichte mit Interesse an. Irgendwo wird schon ein Krümelchen von der Wahrheit sich verstecken ;-))
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Ich glaube! weiters, dass die Quantenphysik für Bewusstseinsphänomene nicht der Weisheit letzter Schluss sein wird. Da halte ich die Stringphysik als beide Teile der Phsysik verbindendes Muster für den aussichtsreicheren Kandidaten.
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Zumal in ihr sehr schön für mich schon mitschwingt
Nada Brahma ... die Welt ist Klang

Kommentar von 5afb96a7248abbcd04cd06a2c5bf758fsmallRazon am 26. Juni 2009 18:19

Das war ein spannender Artikel. Ich wusste, dass es solche Untersuchungen gibt, kannte aber bisher keinerlei Ergebnisse. Ich finde das ganze Feld auch sehr spannend, vor allem, weil ich dazu auch keine definite Meinung habe. Vielleicht habe ich etwas zu enthusiastisch argumentiert - aber ich bin kein Buddhist. Ich bemühe mich nur, eine Lehre aus ihrem inneren Standpunkt heraus zu verstehen und dann auch zu vermitteln.

Im Grunde halte auch ich eine phänomenologische Betrachtung dieser komplexen Gegenstände für sehr fruchtbar.

Vom phänomenologischen Standpunkt kann über das Vorhandensein einer Seele kaum ein Zweifel bestehen, wenngleich sie in ihrem Sein noch nicht bestimmt ist. Wir sprechen davon, dass wir "seelisch unausgeglichen" sind, dass es uns "seelisch nicht gut geht" oder wir eine "schwarze Seele" haben, "verflucht" seien und dergleichen mehr.

Phänomen ist ja, was nach größtmöglicher Variation aller Annahmen nicht guten Gewissens abgestritten werden kann.

Somit bleibt zu untersuchen, ob es ein gemeinsames Residuum gibt in allen Fällen, in denen wir den Begriff der Seele im Sprachgebrauch benutzen. Ludwig Wittgenstein hat in seinen "Philosophischen Untersuchungen" darauf hingewiesen, dass es gewzungener Maßen immer einen Unschärfebereich in der Bestimmung dieses Residuums geben muss, und zwar in PU 293

Kommentar von 5afb96a7248abbcd04cd06a2c5bf758fsmallRazon am 26. Juni 2009 18:21

>>293. Wenn ich von mir selbst sage, ich wisse nur vom eigenen Fall, was das Wort »Schmerz« bedeutet, - muß ich das nicht auch von den Andern sagen? Und wie kann ich denn den einen Fall in so unverantwortlicher Weise verallgemeinern? Nun, ein Jeder sagt es mir von sich, er wisse nur von sich selbst, was Schmerzen seien! - Angenommen, es hätte Jeder eine Schachtel, darin wäre etwas, was wir »Käfer« nennen. Niemand kann je in die Schachtel des Andern schaun; und Jeder sagt, er wisse nur vom Anblick seines Käfers, was ein Käfer ist. - Da könnte es ja sein, daß Jeder ein anderes Ding in seiner Schachtel hätte. Ja, man könnte sich vorstellen, daß sich ein solches Ding fortwährend veränderte. - Aber wenn nun das Wort »Käfer« dieser Leute doch einen Gebrauch hätte? - So wäre er nicht der der Bezeichnung eines Dings. Das Ding in der Schachtel gehört überhaupt nicht zum Sprachspiel; auch nicht einmal als ein Etwas: denn die Schachtel könnte auch leer sein. - Nein, durch dieses Ding in der Schachtel kann ›gekürzt werden‹; es hebt sich weg, was immer es ist. Das heißt: Wenn man die Grammatik des Ausdrucks der Empfindung nach dem Muster von ›Gegenstand und Bezeichnung‹ konstruiert, dann fällt der Gegenstand als irrelevant aus der Betrachtung heraus.<<

Wir alle reden von einer Seele, können aber niemals wissen, ob wir damit auch dasselbe meinen. Insofern scheint mir, als bliebe eigentlich gar nichts anderes als eine phänomenologische Reduktion übrig um an das heran zu kommen, was derjenige, der den Begriff gebraucht, aussagen will.

Kommentar von 5afb96a7248abbcd04cd06a2c5bf758fsmallRazon am 26. Juni 2009 18:21

Diese phänomenologische Reduktion untersucht das, was hinter dem Sprachgebrauch steht. Sie kann allerdings, so wie ich das sehe, nicht dazu gebraucht werden, bestimmte religiös-dogmatische Vorstellungen zu verifizieren.

Ich kann nicht sagen, ob die Seele der göttliche Kern des Menschen ist. Ich kann nur sagen, dass die Menschen nicht von Nichts sprechen, wenn sie von einer Seele sprechen. Und ich werde umso näher an dieses Residuum gelangen, je weniger ich abstrahieren muss.

Ich werde weitaus stabilere Ergebnisse erhalten, wenn ich bestimme, was ein Mensch mit Seele meint, als wenn ich gezwungen wäre, ein Gemeinsames hinter sämtlichen Gebrauchsregeln zu bennenen, das notgedrungen ein Abstraktum sein müsste. Inwiefern dass dann noch hilfreich ist, sei dahin gestellt.

Um ehrlich zu sein, mag ich diesen Ansatz fast noch lieber als den buddhistischen, weil er niemanden als Deppen hin stellt. Denn der Verweis auf Unwissenheit als Ursache über die Ansicht einer Seele schließt den Sprachgebrauch unnützerweise mit ein. Ich kann sehr wohl den Begriff Seele vorteilhaft und sinnvoll gebrauchen. Damit geht ja nicht zwingend einher, dass ich ihn in bereits vorgefertigte Wertkorsette zwänge.


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kallike
beantwortet von kallike am 26. Januar 2009 22:43
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"das Bewusstsein neben Raum, Zeit, Materie und Energie" ist doch schon im Hier und Jetzt "real" erfahrbar. Dafür braucht es keine quantenphysikalischen Ansätze und sensationelle Forschungsresultate. Dies Forschungsergebnisse wird den Anbetern des Verstandes auch nicht die wahre Natur unseres Universums und unseres Seins vermitteln können, weil sich die unendliche Natur des Bewusstsein nicht mit begrenzten Gedankenmodellen und Theorien beschreiben und beweisen lässt. Der Verstand wird das letzlich nicht erfassen können, weil das wahrnehmende Bewusstsein über der Ebene des Denkens liegt und der Verstand sich wieder ein neues Gedankenmodell zusammenbastelt, welches aber widerum nur ein Modell und Abbild der Realität darstellt. Nur - wohin hat denn unser überschätzter Verstand und unser "Vernunftdenken" uns wirklich gebracht? An den Abgrund der Selbstvernichtung unserer Spezies auf diesem Planeten. Wieso glaubt also immer noch die Mehrheit die "Rettung" liegt allein im Verstand? Für mich liegt "die Rettung" darin, daß die Menschheit vielleicht es schafft auf eine neue Bewusstseinsebene zu kommen in der sie erkennt, daß alles eins ist. Von Meistern der Gegenwärtigkeit (Buddha, viele ZEN-Meister, Thich Nhat Hanh, Zanko Eckhart Tolle uva.) wird die Annäherung daran b.z.w. die "tatsächliche Erleuchtung" schon seit Jahrtausenden bis ins Heute praktiziert. Nur ist das für die Masse wenig sensationell. Da gibt es kein grosses Wunder für Alle. Dies geschieht leise und im Hintergrund und ist in erster Linie eine "Offenbarung" für den "Erleuchteten". Wenn wir es gemeinsam erreichen, daß es der Erde und allen Menschen gut geht, wird es auch uns selber gut gehen. Aber überwiegend hat heute noch das Ego die Oberhand und schadet sich mit seinem begrenzten kurzsichtigen Handeln letztlich selbst. Das Ego des Verstandes wird immer sterben, bei wenigen schon vor dem Tod, bei der Mehrheit mit dem Tod. Das Bewusstsein, die Seele oder wie auch immer man es nennen mag ist unsterblich.

abgestimmt für: Habe ich ja schon immer gesagt/vermutet, dass …
Kommentar von 36ea780fa5d85085cafc9a9842944636smallholodeck am 26. Januar 2009 23:01

Der Wissenschaftler, der das formulierte, Bewusstsein als Baustein des Universums, der Molekularbiologe und Kernphysiker Jeremy Hayward, ist dem Buddhismus zugetan. Das kommt schon aus einer passenden Ecke. Und was Du in Deinem letzten Satz sagst, das wollte er wohl damit auch ausdrücken. Bewusstsein - grundlegender als Materie, Raum und Zeit. ..
Wie sagt E.T. immer so schön? Wer das nicht versteht, der braucht noch Zeit. Vielleicht hat er sogar recht damit ;-)


Solipsist
beantwortet von Solipsist am 25. Januar 2009 02:16
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Das wäre eine Revolution und wird vieles verändern, nämlich dass ich mich beim Autofahren nicht mehr so häufig anschnallen würde, meinen Großvater beim nächtlichen lesen um mehr Aura bitten würde, mal aus reiner Neugier vor die U-Bahn hopsen würde und es mit Recht und Gesetz auch nicht mehr so genau zu nehmen bräuchte.

Banküberfall missglückt? Well, better luck next Time! Wir beamen uns mit Lichtgeschwindigkeit ins eventuelle nächste Leben und probieren es einfach noch mal.

...

Nein. Servus Holo. Im ernst, liebend gern würde ich Dir hier in irgendeinem Punkt beipflichten wollen, aber ich bin eher überrascht das gerade Du mit diesem Artikel aufwartest. Mit dieser Theorie meinetwegen, grundsätzlich gern, aber nicht mit diesem Artikel.

...

Ich gehe mal davon aus Du wärest eher enttäuscht von mir, wenn ich hier mit meiner üblichen Art der insistierenden sowie enervierenden Ausdrucksweise brechen würde, nur weil ich Dir recht zugetan bin. Insofern also, mag ich diesen kompletten Text mit einer einzigen Frage vom Tisch wischen.

Er schreibt von Mr. James Grant:

„Da ich mir absolut sicher war, dass ich nicht geträumt hatte, erzählte ich am nächsten Morgen der Heimleiterin von der seltsamen Begegnung und beschrieb ihr genau, wie der junge Mann ausgesehen hat“

Er wusste also jene Figur genau zu beschreiben? Aha. Weshalb, liebe Holo, fehlt hier dann die Angabe, dass der junge Mann nackt war?

...

Reicht die Frage?

...

Es stand deswegen nicht im Text da es schlicht nicht so war, jene Figur nicht nackt gewesen ist, sondern offensichtlich Kleidung trug. Wäre ja wohl sonst eine Erwähnung Wert gewesen.

Dazu hätte ich grob geschätzt, rund vierhundert Fragen.

Ist jene Kleidung gleich mit gestorben und mit seinem Träger nun bei seinen kurzen Stippvisiten im hier und jetzt fest mit ihm verwachsen, oder sind solche rematerialisierenden Ex-Bewusstseine etwas gschamig und kleiden sich auf Alpha Centauri jedes mal neu ein, bevor sie einen Besuch mit Lichtgeschwindigkeit in der Heimat riskieren? Man will ja auch als Geistwesen nicht unangenehm auffallen.

...

Verschränkung? Schön und gut. Mir ist das Konzept der Verschränkung, des dualistischen Systems, ungebunden von Raum und Zeit durchaus bewusst.

Aber.

Riesen Aber!

Warum, herrgottnochmal, muss man da wieder versuchen das Bewusstsein rein zu flickschustern? Weshalb? Diese Notwendigkeit abseits vom altbekannten Wunschdenken und der allgegenwärtigen sowie deprimierenden Tragödie des immerwährenden Todes muss mir mal jemand erklären. Seit dem der Mensch gelernt hat „Ich“ zu sagen, hat er einen verdammten Treffer weg. Und dass er kurz danach auch noch das Rad erfunden hat, machte die Sache nur noch schlimmer.

...

Ein Bedürfnis wird durch den Mangelzustand eines biologischen Organismus bestimmt. Und einen größeren Mangel, ein größeres Bedürfnis als das Leben an sich, kann ich mir, kann der Mensch sich nicht vorstellen.

Welch Dilemma! Wie kommen wir da nur wieder raus?

Nein, die Frage lautet eigentlich: Wie kommen wir da nur wieder rein!?!

Anthropozentrik at ist best!

...

...

Man kommt in jenem Artikel also zu dem Schluss, dass es eine physikalisch beschreibbare Seele gibt? Ich will ja gar nicht nerven damit, das man vielleicht erst mal anfangen sollte zu beschreiben, warum es überhaupt so etwas wie eine Seele überhaupt geben sollte, aber, Holo, bitte! Wo in dem ganzen Text, ist irgendwo eine stringente Erklärung für das Ganze zu finden? Ob nun physikalisch oder nicht, wo?

  • Seiner Auffassung nach, Dürrs, existiert auch ein universeller Quantencode, in den die gesamte lebende und tote Materie eingebunden ist.*

Das ist alles?

Gern! Ich würde es ja liebend gerne glauben! Wirklich. Einzig, ist es nicht überzeugend, nicht im Geringsten. Ich habe den Bericht jetzt dreimal gelesen und kann außer einer Aneinanderreihung von stoischen Feststellungen, nicht ein einziges erklärendes Argument, keine einzige Herleitung finden.

Ein einziger langer Non Sequitur.

...

Worin ist der Unterschied zu den üblichen Verdächtigen? Zu Kreuzen, Halbmonden, Michelin-Männchen und deren Thesen? Dem unausrottbaren Wunsch auf ein Weiterleben?

Nur weil man ein bisschen Hawking reinbastelt, so wird doch nichts anderes daraus:

...

Ein weiteres Bild der Hoffnung.

...

...

Sei wie immer allerherzlichst gegrüßt, und mir bitte nicht böse,

Solipsist

abgestimmt für: Das wäre eine Revolution und wird vieles verändern, nämlich, …
Kommentar von 36ea780fa5d85085cafc9a9842944636smallholodeck am 25. Januar 2009 11:49

lol
..
Super Antwort! Danke. Vor allem auch für die gewohnte Qualität. Schade dass ich nur einen Daumen vergeben kann. Warum sollte ich denn böse sein? Du weisst doch, dass ich dazu tendiere, mich nicht zu identifizieren mit meinen Weltanschauungen, in dem immerwährenden Bewusstsein, dass ich mich sehr wohl auch irren kann. ;-)
..
Natürlich ist der Artikel halt ein blöder Artikel und ich weiß sehr wohl, dass darauf inhaltlich zunächst einmal nicht viel zu geben ist. Ginge es nach einer Wochenendausgabe des Handelsblattes, ich wäre Erfinder der "xxx". Die Journalisten schreiben, was sie verstehen, die TV Anstalten drehen, was der Redakteur denkt, was den Zuschauer wirklich interessiert. Und das ist sehr oft vollkommen neben dem "was ist". Seither ist mein Glaube an die Medien sowieso grundlegend erschüttert. Die Frage verfolgte auch eher den Zweck eines kleinen GF Experiments, der Artikel klein und überschaubar und nicht zu anspruchsvoll, und meine Hypothese hat sich bestätigt. Das reicht mir schon ;-)
..
Ja, merkwürdig, gell, Geister sind immer angezogen. Ich habe zwar noch keine gesehen und bin auch sonst recht unempfindlich für Botschafter aus der astralen Welt oder angebliche Kornkreisenergien. Ganz sicher haben wir dafür eines Tages eine Erklärung ;-)
..
Die moralisch/ethischen Folgen, die Du aufwirfst sind sicherlich eine ausgesprochen spannende Frage für's Forum und eine dezidierte Diskussion ... ist der Mensch brav, weil ihm vielleicht doch ein Höllenfeuer droht? Wohl kaum ...
..
Was ich an diesem Artikel eigentlich spannend fand, ist die These ganz am Ende: dass Bewusstsein per se ein grundlegender Baustein des Universum sein könnte. Ich schrieb in einem anderen Zusammenhang schon einmal, dass ich nicht glaube, dass die Quantenphysik die Metaphysik wird integrieren oder herleiten und begründen können. Vielleicht wird sie tatsächlich etwas zu sagen haben zur Synchronizität, die ich persönlich als tatsächlich gegebenen Effekt aus Erfahrung heraus jenseits von Zufällen beschreiben kann. Jedoch stehen wir in der Neurobiologie ja nach wie vor vor dem Phänomen "Bewusstsein", einer Qualität, die sich eben nicht auf die Summe der Nervenaktivitäten und der Neurotransmitter reduzieren lässt.
..
Als Kind habe ich die griechischen Sagen rauf und runter gelesen. Schöne Geschichten waren das und im Reich der Märchen waren sie auch den Historikern lange angesiedelt. Bis eben jener Heinrich Schliemann daher kam und Troja ausbuddelte, weil er einen wahren Kern in all diesen Geschichten vermutete. Ähnlich geht es mir mit all den weltweiten Geschichten von der Seele und Gott und dem Bewusstsein.
..
In diesem Sinne: ich kann es nicht wissen, noch nicht, glaube aber daran. Vielleicht, weil ich eben bei aller Verstandesaktivität noch hoffnungslos romantisch und seelenoptimistisch veranlagt bin, wer weiss ;-)

Kommentar von 5afb96a7248abbcd04cd06a2c5bf758fsmallRazon am 26. Juni 2009 02:10

@Solipsist

Keine Frage: Der Artikel schießt weit über Haywards Absichten hinaus. Sehr weit. So weit, dass daraus nur noch Unsinn wird. Aber das, was er macht, ist nicht unspannend. Er versucht eigentlich nur, die buddhistische Logik und Lehre vom Aufbau des menschlichen Bewusstseins mit dem in Einklang zu bringen, was westliche Wissenschaftler zu dem Thema zu sagen haben. Dabei gibt es stabilere Felder wie die buddhistischen Aussagen zur Konzeption einer bewussten Erfahrung und spekulative Felder wie Nahtod und Nachtoderfahrungen und die darauf folgende Geburt unter Bedingungen. Buddhismus stellt einen Sonderfall dar, da er ein logisches System beinhaltet und eine Möglichkeit, die Grundtheoreme zu überprüfen. Was auf den ersten Blick aussieht wie übelste Mystik, also bedingte Geburt und Erwachen aus dem bedingten Zustand, was Erleuchtung eigentlich heißt, dann entpuppen siensich als logische Konsequenzen der überprüfbaren Grundannahmen. Glaube in jeder Form stellt im Buddhismus eine Form der Unwissenheit dar, jedem Zweifel ussnsolange nachgegangen werden, bis er sich entweder beruhig oder aufgedeckt ist. Diese Theorie und ihre Methode sind tatsächlich diskutierbar.


Starbuck
beantwortet von Starbuck am 24. Januar 2009 16:06
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Wissenschaft und Religion schließen sich nicht gegenseitig aus. Sie sind die zwei Seiten derselben Medaille.

abgestimmt für: Habe ich ja schon immer gesagt/vermutet, dass …

daddysdearest
beantwortet von daddysdearest am 24. Januar 2009 12:40
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Wer Gott als Person kennt, kann darüber nur lachen. Jedes menschliche Wissen kann immer nur unvollkommen und fehlbar sein.

abgestimmt für: Sonstiges, nämlich …
Kommentar von 36ea780fa5d85085cafc9a9842944636smallholodeck am 24. Januar 2009 12:50

Also: Orange "Ich würde das nicht glauben/zur Kenntnis nehmen, weil ... Wer Gott als Person kennt, kann darüber nur lachen. Jedes menschliche Wissen kann immer nur unvollkommen und fehlbar sein" Ich fasse zusammen:
..
Jedes menschliche Wissen über Gott kann immer nur unvollkommen und fehlbar sein
..
daddysdearest ist ein Mensch
..
daddysdearest Wissen über Gott ist unvollkommen und fehlbar
..
Ich nehme das als Eingeständnis, dass Du über Gott nichts wissen kannst und dass Dein Glaube fehlbar sein könnte.
..
Danke für Deine Antwort ;-)

Kommentar von 7bbbeea17466401292245a310432c017smalldaddysdearest am 24. Januar 2009 13:34

Ich trage zwar eine Brille, aber lesen kann ich auch ohne Fettgedrucktes. Oder wolltest Du Dich ein bisschen wichtig machen.

Natürlich ist auch mein Wissen über Gott unvollkommen. Das ist ja wohl vollkommen klar. Niemand kann Gott mit dem Verstand vollständig erfassen. Mehr als die Bibel und meine persönliche Erfahrung mir sagen, kann ich nicht über ihn wissen. Aber das, was ich weiß, lasse ich mir nicht von selbstverliebten Pseudointellektuellen ausreden. Ich maße mir im Gegensatz zu manch anderem kein unbegrenztes Wissen an.

Kommentar von 36ea780fa5d85085cafc9a9842944636smallholodeck am 24. Januar 2009 15:12

Oh la la - gleich so emotional und unter der Gürtellinie? ;-))
..
Sorry, für den Fettdruck, der sieht gräßlich aus, da gebe ich Dir recht, sollte keine Vorführung sein. Nur ganz ohne Vorschaufunktion konnte ich das rein prophetisch nicht vorab visualisieren, obwohl ich diese Gabe zweifelsohne besitze ;-)
..
Gut, dann fasse ich noch einmal zusammen: Du glaubst an Gott inklusive beispielsweise Erbsünde und Hölle, obwohl Du weißt, dass das sehr wohl auch falsch sein kann.

Kommentar von 7bbbeea17466401292245a310432c017smalldaddysdearest am 24. Januar 2009 15:37

Mit den selbstverliebten Pseudointellektuellen warst nicht Du gemeint. Tut mir leid, dass ich das nicht klarer gemacht habe.

Ich glaube an Gott, so wie er sich in der Bibel und in Jesus Christus offenbart. Denn genauso habe ich ihn auch erfahren (und erfahre ihn noch). Und ich habe keinen Anlass, ihm zu unterstellen, er würde nicht die Wahrheit sagen.


gottesanbeterin
beantwortet von gottesanbeterin am 23. Januar 2009 15:52
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Nicht "es würde in die richtige Richtung weisen....", sondern es weist in die richtige Richtung. Das ist bereits vielen bekannt, doch denjenigen, die das wissen ist es überhaupt nicht wichtig, ob es beweisbar ist oder nicht. Es gibt ein absolut höchstes Bewußtsein,das durch das menschliche Bewußtsein nicht begreifbar ist. Es gibt die Möglichkeit, sich diesem Absolut Höchsten zu nähern, doch haben alle vorhandenen Religionsgemeinschaften kein Interesse, Ihren Anhängern zu höherer Erkenntnis zu verhelfen, denn dann würden sie ja ihre Macht verlieren.

Kommentar von 36ea780fa5d85085cafc9a9842944636smallholodeck am 23. Januar 2009 16:41

Es gibt die Möglichkeit, sich diesem Absolut Höchsten zu nähern
..
Wie genau?


Hannibal1970
beantwortet von Hannibal1970 am 23. Januar 2009 15:29
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Das Dargestellte mal wieder unvollständig, verändert aus dem Zusammenhang gerissen wurde, und so garnicht von den Wissenschaftlern selbst vertreten/mitgeteilt wurde. Hier war mal wieder der Wunsch Vater des Gedanken, um leichtgläubige wieder mehr zur Seite der Esoterik/Glaubern zu bewegen. Auch "Die Welt" ist leider nicht mehr so seriös wie früher.

abgestimmt für: Sonstiges, nämlich …
Kommentar von 36ea780fa5d85085cafc9a9842944636smallholodeck am 23. Januar 2009 15:42

Naaa, von "den Wissenschaften" wird es ja eben nicht vertreten, das ist abseits vom wissenschaftlichen Mainstream. Derartige Positionen sind nach wie vor geeignet, eine wissenschaftliche Karriere in Deutschland zu beenden. Warum? Man lese Deine Antwort. Ich denke mal, den Wissenschaftlern selbst ist keineswegs daran gelegen, Leichtgläubige zur Esoterik zu bewegen. ;-)

Kommentar von D70045c01aa19e043af5e20bbacc3793smallHannibal1970 am 23. Januar 2009 16:55

Es wird aber immer so hingestellt, als täten sie es. Selbst mein Vater kam letztens mit soetwas an. Und dann finde mal kurzfristig Nachweise, das es in Wirklichkeit anders aussieht und alles wieder zurechtgebogen wurde.

Kommentar von 36ea780fa5d85085cafc9a9842944636smallholodeck am 23. Januar 2009 17:16

Der Eindruck ergab sich mir nicht beim Lesen des Artikels. Dort ist ausdrücklich die Rede von "wissenschaftlicher Avantgarde". Dürr selbst geht mit dieser These in eigenen Büchern und mit recht unmissverständlichen Titeln an die Öffentlichkeit. Der Chemiker Rolf Froböse greift diese Themen ebenfalls in seinen Büchern auf.
..
Ich persönlich finde das ausgesprochen spannend und bin sehr neugierig auf kommende Ergebnisse, sobald diese Fragen von einer breiteren Masse an Wissenschaftlern gestellt und vielleicht sogar beantwortet werden. Gruß, holo


derMeier
beantwortet von derMeier am 23. Januar 2009 15:28
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Habe ich ja schon immer gesagt/vermutet, dass es für alles eine Erklärung gibt. Man muss sie nur finden. - Religionen sind entstanden, da es viele offene Fragen der Menschheit hab und die irgendeiner beantworten musste. Auch wenn er nur daran geglaubt (Glaube) hat und nicht gewusst (Wissenschaft) hat.

.

Wenn Fragen der Religion beantwortet werden, gibt es viele die an einen Fehler der Wissenschaft glauben oder sie suchen sich neue Fragen, welche bislang noch nicht beantwortet werden können

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anonym
beantwortet von Eveli am 16. Juni 2009 21:53
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Ich glaube, viele würde es überhaupt nicht groß berühren, die Wissenschaft bliebe Wissenschaft und nur die Länder / Personen, bei denen Religion im Alltag und der Kultur eine große Rolle spielt, würden sich ändern. Die Kirchen würden es uminterpretieren oder es würden sich neue "geistige" Führer herauskristallisieren. Menschen brauchen Religionen, Rituale und spirituelle Führung. Die meisten zumindest. Es ist immer einfacher, etwas vorzugeben, dass zum persönlichen Heil führt, als zu sagen, dass es in einem selber steckt. Deswegen ist z.B. der Buddhismus z.B. in Sri Lanka kaum mehr vom Hinduismus mit all seinen Ritualen zu unterscheiden. Der Urbuddhismus, der eher auf das Innere verweist, wurde in den "neuen" Richtungen immer mehr ritualisiert. Da das Konstrukt der Quantenmechanik meiner Weltsicht nicht widerspricht, würde ich mich eher angesprochen und absolut interessiert fühlen.

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grada13
beantwortet von grada13 am 23. Januar 2009 15:30
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Die grausamkeit der mensch wird sich durch quantenphysick oder nicht , nichts ändern.

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KBB0815
beantwortet von KBB0815 am 23. Januar 2009 15:26
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Die Leute glauben woran sie wollen unabhängig von Beweisen . Deshalb ist es ja Glaube. Also würde sich gar nichts ändern, nur du wärst dann traurig....

abgestimmt für: Sonstiges, nämlich …
Kommentar von 36ea780fa5d85085cafc9a9842944636smallholodeck am 23. Januar 2009 15:55

Warum sollte ich dann traurig sein? Zum Glück ist mein Glück von ganz anderen Umständen abhängig - Liebe beispielsweise ;-)


anonym
beantwortet von simon1703 am 24. Januar 2009 13:00
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Marie96
beantwortet von Marie96 am 24. Januar 2009 00:35
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Raller
beantwortet von Raller am 23. Januar 2009 17:44
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mw14beluga
beantwortet von mw14beluga am 23. Januar 2009 15:50
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KoeppY
beantwortet von KoeppY am 23. Januar 2009 15:31
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Luzi4
beantwortet von Luzi4 am 23. Januar 2009 15:29
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RBMannheim
beantwortet von RBMannheim am 23. Januar 2009 15:26
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anonym
beantwortet von I7U686RT33VCN am 23. Januar 2009 15:25
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