ZiehHaarMonika am 12.08.2009 um 14:43 Uhr
Mein Cerankochfeld habe ich seit etwa elf Jahren. Ich reinige es immer mit den üblichen Spezialmitteln. Die Kochplatten sehen noch sehr gut aus. Aber ich frage mich, ob die jahrelangen Behandlungen nicht eine Art Isolierschicht herstellen, die das Kochen verlangsamt. Auf den Putzmittelflaschen steht ja meistens, dass "Schutzschichten" entstehen, damit sich weniger Verkrustungen bilden.
Ich habe nie gestoppt, wie lange z.B. eine Pfanne braucht, bis sie heiß wird. Deshalb fehlt mir auch der Vergleich. Habt Ihr Beobachtungen oder Erfahrungen, die mir nützlich sein könnten?

Nein, es entsteht keine Isolierschicht, das geht beim Putzen alles wieder weg.
Putzmittel, egal wofür, sind genaugenommen kleine Partikel, die sich unter die Schmutzpartikel schieben, sie vom grund befreien und mit dem Dreck zusammen entfernt werden...

das liegt nicht an den putzmitteln sonden an den Stromführenden Leitungen . Der Widerstand erhöht sich durch alterungsprozesse und deshalb geht es langsamer...wie bei Wasserleitungen ,die sich im Laufe der Zeit verengen(es geht weniger durch)
Pumukl am 12. August 2009 14:48 Könnte sein!
Wenn sich der Widerstand erhöht, dann sinkt der Stromfluß und bei gleichbleibender Spannung dann die Leistung.
Das hat der Oheim oder wie der heißt, mal so festgelegt.
Aber der wußte noch nix von Ceranfeldern.
Volker99 am 12. August 2009 14:49 Absolut richtig. Dem Fragesteller sei noch mitgeteilt, dass mit der Alterung eine geringere Leistungsaufnahme einhergehen, es wird insgesamt also nicht teurer (allerdings auch nicht billiger).
ZiehHaarMonika am 12. August 2009 14:55 Ein interessanter Gedanke! Trotzdem: schmutzige Kochplatten verringern ja auch die Effektivität. Steht in der Gebrauchsanleitung. Da müssten doch Beschichtungen auch als Schnelligkeitsbremse wirken, oder?
Hier geht es aber um picobello saubere, regelmäßig geputzte Kochplatten. Was soll da isolierend wirken? Der (angebliche) Schutzfilm, der beim Behandeln der Platte mit dem Reiniger aufgetragen wird?

Also, Ideen hast du! Darauf muss man erst mal kommen! DH für die Frage!
Aber lass es uns wissen, was die Antworten dir gebracht haben.
ZiehHaarMonika am 12. August 2009 14:56 Unter RolfHoegemanns Antwort hab ich geschrieben, wie ich darauf gekommen bin. Man denkt halt...und kann nix dagegen tun;))
Pumukl am 12. August 2009 15:08 Wogegen kann man nix tun? Gegen das Denken?
Das ist auch gut so!!!
Es sollte vielmehr NACHgedacht werden!
Danke für die Erklärung. Aber ganz bin ich noch nicht überzeugt. Auf der Flasche meines Reinigungsmittels steht: "Bei jeder Reinigung erhält die Kochfläche einen Pflegefilm, durch den sich selbst Verschmutzungen von überkochenden Speisen leicht wieder entfernen lassen." Und dieser Film geht beim nächsten Putzen wieder ab...und ein neuer wird auch gleich wieder gebildet? Ich habe ein Bodenputzmittel zuhause ("Grundreiniger"), und auf der Flasche steht, dass er alte Putzschichten gründlich entfernt. Seitdem frage ich mich, wie das bei meinem Herd funktioniert.
Also wenn sich durch regelmäßigeres Reinigen isolierende Schichten bilden sollte, dann müsste man die ja mit der Hand erfühlen können. Oder sogar mit dem bloßen Auge sehen können. Denn dass eine "Schicht" in Höhe eines Millimeterbruchteils nicht isoliert, dürfte klar sein. Also: Wenn sich keine mehrere Millimeter dicke Schicht gebildet hat (was ich - durch Putzen - eigentlich für vollkommen ausgeschlossen halte), dann ist da auch nichts, was isolierend wirken könnte. (Dass die Werbetexter, die den Verpackungstext für den Bodenreiniger getextet haben, etwas kreativer waren, hat keinen Einfluss auf die Wirksamkeit der Mittel.)
Danke! Ich hake das Ganze also als zum Glück falsches Versprechen der Werbeindustrie ab;o)