Hallo, ich habe folgendes Problem: Wir haben einen Kachelofen, die Brennkammer ist im Keller, die Wärme geht im EG in den Wohnbereich. Der Speicher ist nicht ausgebaut, sprich es ist kalt bzw. im Sommer heiß dort oben. Nun die erste Vermutung: Es bildet sich durch den Temperaturunterschied Kondenswasser oder so und fließt nach unten. Da die ganze Sache an der Außenmauer ist, könnte auch durch die Erdfeuchte der Putz bröckeln. Komisch aber nur, dass hauptsächlich die Wände um den Kamin betroffen sind und nicht nur die Außenwände.
Wer kennt so einen Fall??? Oder was meint ihr dazu???
Vielen Dank für eure Antworten bzw. Erfahrungen....

Erst muß geprüft werden ob das Wasser Kondenzwasser im Schornstein ist. Putzklappe auf und nachsehen. wenn es dor naß ist, muß vermieden werden, daß der Zug nach oben nicht versottet. Dann kommt das Wasser mit Brennrückstanden irgend wann durch die Mauer. Der Kamin kann durch Versottung sehr eng werden. Das geschieht oft bei einer neuen sparsameren Heizung, weil die Abgase nicht mehr die Themperatur haben, um den Zug zu trocknen. Modernere Feuerstetten benötigen einen kleineren Kamin. Auf jeden Fall einen Fachmann zu Rate ziehen, z.B. Schornsteinfeger, Kaminbauer. Tip, wenn es so, w.o. ist hilft oft ein Einziehen eines Innenkamins, meist isolierter Zusatz Zug aus Metall.
Erstmale DANKE für eure Antworten. 1. Wenn ich die Putzklappe aufmache dann liegt etwas Asche drin, aber feucht ist die nicht. Die Metallrohre haben auch keinen Rost, so dass man sagen könnte da wäre mal Wasser runtergelaufen. 2. Zu heiß ist der auch nicht geworden, denk ich. Der ist BJ 1990, also ganz genau kann ich des auch nicht sagen. Was bewirkt die Hitze???

ich bin auch für Fachmann, sonst hast den Schimmel drin!
Es ist möglich, dass bei schlechter Isolierung ie Wärme innen die Feuchtigkeit reinzieht. Der Putz wirkt dann wie ein Löschpapier und wird mit der Zeit bröselig. Das sollte sich ein Fachmann mal anschauen.