mir fällt immer wieder auf , das sobald jemand ein Problem hat (auch wenns noch so banal oder normal ist) sofort der Rat kommt " geh mal zum Psyschologen".
Diese Ärzte sind sehr gut udn helfen gans sicher sehr vielen in ihrem Leben klar zu kommen. Aber wird nicht viel zu oft, zu voreilig an einen Psysater, Psyschologn "weiterrverbunden".
Selbst bie so Dingen wie, Taggräume, Phantasien, Traurigkeit wegen normalen Dingen, die traurig machen Rachegelüste ect. (was sicher in extremen Maß nicht mehr normal istkein Frage) wird direkt mit dem Psyschodok gekontern.
Sollte man sich seinen Problemen nicht erstmal stellen und nur wenns wirklich sinnvoll ist sich ärztliche Hilfe suchen.
Ist der Psyschater wirklich nötig wenn man wegen einem verstorbenen hamster trauert (mal überzogen ausgedrückt)

sehr gute Frage,ich stimme dir voll und ganz zu:sobald es Zwischenmenschlich wird,kommt die Antwort "suche eine Psychiater/Therapeuten auf".Die Allheil-Antwort auf alle Fragen.Ich gebe diesen Rat wirklich sehr selten weil a) ich die Person nicht kenne b)ich die anderen Personen nicht kenne,die involviert sind c)die Situation mir unbekannt ist außer eben die paar Sätze,die vom Fragesteller formuliert werden.Es ist eine Aussage,die nicht viel Eigeninitiative vom Antworter erfordert,ihm fällt nichts anderes ein.Natürlich können Psychiater/Therapeuten helfen aber das ist doch nicht die einzig wahre Antwort! Ausserdem können wir hier das nicht wirklich befürworten sondern der Arzt

Der Psychiater (Facharzt für Psychiatrie / Neurologie) ist nicht nur KEIN Allheilmittel, er ist generell ÜBERHAUPT KEIN Heilmittel - auch nicht im übertragenen Sinn, selbstverständlich.
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Psychiater können Medikamente verschreiben - die "heilen" jedoch nicht, sondern wirken nur auf die Symptome. Damit ist an der eigentlichen Ursache oder den auslösenden Faktoren noch nichts getan.
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Heilung im besseren Sinne kommt durch Bewußtseinsänderung. Das kann in Eigenhilfe geschehen oder mit Hilfe eines Psychotherapeuten.
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"Psychologe" ist nur Bezeichnung für eine berufliche Grundausbildung. Als "Psychotherapeut" darf man sich erst bezeichnen, wenn man dazu eine entsprechende weitere Ausbildung gemacht hat.
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Deine Argumente kann ich gut verstehen. Viele psychische Phänomene werden in der modernen Gesellschaft kaum noch erkannt oder verstanden - oder leider fehlgedeutet! - und entweder nicht beachtet und verdrängt, bis der Problemstau unerträglich wird
ODER
schon kleinere Problemchen werden zum Anlaß genommen, sich selbst oder andere für krank, verrückt oder "dringend behandlungsbedürftig" zu erklären, obwohl ein bisschen mehr Wissen, Lebenserfahrung und/oder tolerante, liebevolle Grundeinstellung dem Problemchen gegenüber viel besser wäre.
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Aber so oder so: Unsere Gesellschaft krankt eben großmehrheitlich an der "Kollektiven Zivilisations-Neurose" (siehe mein GF-Tipp) - was sich in einem Komplex von Entwicklungsmangel bzw. -mängeln zeigt. DAS kann in jedem Einzelfall jederzeit - und auch unabhängig vom Kollektiv - behoben werden.
dingsvomdach am 31. Juli 2009 15:45 gute Antwort,ganz in meinem Sinne.Und die Begriffe erklärt,danke sehr!
ich kann mich dem nur anschliessen - gute antwort

Psychiater und Psychologe muss nicht zwingend dasselbe sein und ich denke, dass die Leute sich oft eher scheuen, diesbezüglich Hilfe anzunehmen und viele, die sie annehmen, haben sie auch nötig
Wenn ich darf: Psychiater und Psychologe IST grundsätzlich nicht "dasselbe"! Beide Professionen finden sich nur höchst selten in einer Person vereint.

also ertens gibts nen riesen unterschied zwischen psychiatern und psychologen und zweitens kann man manchmal selbst gar nicht einschätzen ob man ärztliche oder therapeutische braucht... wenn mann sich etwas einbildet, wird man schon drauf hingewiesen!!

So ganz verstehe ich nicht, was du genau von uns wissen möchtest?
dingsvomdach am 31. Juli 2009 15:26 ob uns als Antwortgeber nichts anderes einfällt als "an deiner Stelle würde ich mich an einen Psychologen wenden" und dieser Tip wird in jeder Lebenslage vorgeschlagen.

Natürlich nicht. Manchmal hilft es schon, wenn man mit jemand über sein Problem spricht.

ob der therapeut nun ein psychater oder psychologe ist,ist zweitrangig.1.er muss gut sein.2.du mußt mit ihn und er mit dir arbeiten können.3.die arbeit machst du,er begleitet dich und und fragt mal bei irgendetwas nach,aber letztendlich machst du alles selber.früher ging man zum pfarrer,der hat einen auch zugeört und hatte auch schweigepflicht

Ein Psychotherapeut wäre bei all den Dingen, die Du aufzählst, wahrscheinlich die bessere Anlaufadresse. Und zwar deshalb, weil die besser als Otto oder Ottilie Normalmitmensch beurteilen können, ob jemand momentan sein Leben nicht packt oder vielleicht sogar eine krankhafte Störung vorliegt.
Das "Kontern" mit Psychologenempfehlung kommt eher daher, dass man die Probleme eines anderen nicht nachvollziehen kann und ihm deshalb unterstellt, psychisch krank zu sein.
BTW: Psychologie und Psychiatrie überschneiden sich zwar in einigen Dingen, sind aber nicht dasselbe.
dingsvomdach am 31. Juli 2009 15:32 ich glaube,die Differenzierung zwischen Psychiater/Psychologe/Therapeut ist hier zweitrangig.Aber ansonsten gut formuliert
kataha am 31. Juli 2009 19:21 Ja, manchmal ist mir ein wenig nach Haarspalterei :)
Darfst mich Spliss nennen, wenn mir das passiert :)

Sicherlich sollte man nicht wegen jedem Mist zum Psychiater rennen. Allerdings gibt es hier auch einige Menschen, die hier mit massiven Probleme Rat suchen und da wäre es angebracht. Andere wiederrum scheinen gar keine wirkliche Hilfe zu wollen (Geltungsdrang, was auch immer) und lehnen Ratschläge ab. Und wenn sie die Tipps der Leute, die hier antworten, nicht wollen, sollen sie sich halt professionelle Hilfe suchen oder sehen, wie sie drauf klar kommen. So denke ich zumindest.
jeder verarbeitet dinge unterschiedlich, ich habe die Erfahrung gemacht, dass erst lange versucht wird eh das Problem erkannt wird und ein Psychologe hinzugezogen wird

Psychiater sind nur ein Werkzeug. Wenn man sich nicht wirklich von ihnen helfen lassen will, kann man auch mit dem Spiegel oder dem Friseur quatschen. Alles was wir tun, fühlen und denken, hat eine Vorgeschichte und Motivation. Und die kann nur ein geschulter Therapeut im Gespräch herausfinden.

Hoffentlich muß ich nicht bald zum Pschüschologen... Plüschologe? (= Arzt für Stofftiere)