Frage von Schlaupapa, 21

Psychose Zwangseinweisen?

Hallo. Ich bin 29 Jahre stehe mit Beinen Beinen fest im leben habe Frau und Kind. Aber damals mit sechzehn haben zwei Freunde und ich reichlich Drogen genommen. Von weich bis hart. Unsere leben gingen verschiedene Wege und vor paar tagen habe ich erfahren das mein damals bester freund hängen geblieben ist. Er hat angst das strahlen seine Haut zerfressen dass jeder ihn umbringen will und dass er keinen Kehlkopf hat und sterben muss. Wie ich hörte hat er jeden Kontakt zu jeden abgebrochen auch Familie und schaut nur mit dem Fernglas aus dem Fenster und öffnet niemanden. Die frage ist kann man ihn helfen? Er ist schon lange volljährig und eine Gefahr für andere scheint er ja nicht zu sein. Mit Selbstmord hat er auch nicht gedroht. Kann man ihn wirkluch nur so vor sich hin vertonen lassen in seiner angstzerfressenen Welt? Das ist doch kein Leben. Was kann ich tun?

Antwort
von SteffiBochum, 18

Hi Schlaupapa!

Dass du da was unternehmen willst, kann ich voll und ganz nachvollziehen. Ich finde auch, dass etwas unternommen werden muss.

Ich habe gerade mal etwas recherchiert: "Erste Voraussetzung für eine Zwangseinweisung ist nämlich, dass die Person durch ihre psychische Erkrankung in erheblichem Maß die öffentliche Sicherheit und Ordnung oder auch ihr eigenes Leben, zumindest aber ihre Gesundheit gefährdet" (http://www.allgemeinarzt-online.de/a/1627369).

Du schriebst, dass er weder fremd- noch selbstgefährdend ist. Allerdings verlässt er ja, wie ich das verstanden habe, seine Wohnung nicht. Das ist, meines Erachtens, eine Gefahr für Leib und Leben, da er ja dann auch nicht mehr an Lebensmittel gelangt.

Ich würde erstmal zur Polizei gehen und mich dort erkundigen. Vielleicht können die weitere Schritte einleiten.

Alles Gute für deinen Bekannten!

Lg!

Kommentar von SteffiBochum ,

Oder du gehst erst mal zum Sozialpsychiatrischen Dienst der Stadt, in der dein Bekannter wohnt. Dieser Dienst ist (zumindest in Bochum) kostenlos. Die bieten auch Beratung für Angehörige und das nähere Umfeld des Betroffenen an.

Antwort
von boeserApfeltee, 10

Du könntest versuchen mit ihm zu reden.

Da ihr eine gemeinsame Vergangenheit habt kann es  wirklich sein, dass du zu ihm durchdringst.

Ich würde allerdings äussert vorsichtig vorgehen. Nicht das er dann noch mehr durchdreht.

Vielleicht sieht er anhand von deiner jetzigen Situation, dass es auch anders laufen kann.

Kommentar von Schlaupapa ,

Ja ich will versuchen mit ihm zu reden wenn ich im September wieder unten bin. Ich hoffe er vertraut mir. Schließlich ist er wohl mega paranoid

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