Frage von hundefutter14, 42

Psychologin oder Psychotherapeut, was und wie?

Ich bin eine durchschnittliche (das weil ich bisschen lange brauche damit ich etwas kapiere + ein bisschen faul) Schülerin in der NMS und werde eine Ausbildung machen um eine Kindergarten-Helferin zu werden in Österreich. Ich will eigentlich Menschen helfen, indem ich ihre Probleme (z.B. mit Mama, mit der Partner usw, also nicht unbedingt Krankheiten) gut zuhöre, über ihre Verhalten informiere und helfe. Ich will kurz gesagt Menschen beraten. (in den Situationen von Menschen kann ich mich gut versetzen und Lösungen finden, ich liebe einfach zuhören und helfen) Doch was kann ich werden und wie? Wenn ich etwas machen will, mache ich es auch, dafür muss ich aber mein Weg aufbauen, mir sicher machen was ich werde. Überall wo ich mich informiert habe, wurde angesagt, dass ich Psychologie studieren muss, was ich auch sehr interessant finde.

ABER: Psychiaterin will ich nicht werden. Was macht Psychologin, Psychotherapeutin bzw. psychologischer Psychotherapeutin genau (unterscheiden geht bei mir irgendwie nicht :D)? Arbeitslos sein oder eine schlechte Arbeitsbedienungen will ich nicht haben. Ich bin wirklich sehr sehr verwirrt. Dazu noch eine eigene Praxis haben könnte mein Traum sein! Was soll ich machen??

Bitte keine beleidigende Antworten, ich (schon wieder ich :-/) weiß das ´mein Grammatik am Boden ist, aber gebe mir sehr viel mühe um besser zu werden!

Vielen Dank im Voraus! :D

Antwort
von kayo1548, 42

Das was du da beschreibst hat mit Psychologie nicht viel zu tun.

Psychologie ist die Wissenschaft vom Erleben und Verhalten, als solche musst du dich da natürlich mit wissenschaftlichen Dingen wie Experimente, Auswertungen, Statistiken usw auseinandersetzen.

Ein Psychotherapeut ist jemand der Psychotherapie anbietet (die aber auch nicht aus zuhören und helfen, sondern aus wissenschaftlich fundierten Ansätzen besteht).

In Deutschland kann Psychotherapeut werden, wer Medizin studiert hat und sich danach entsprechend weiterbildet bzw den Facharzt entsprechend setzt, Psychologie studiert hat (mit Anwendungsgebiet "klinische Psychologie") oder im Rahmen von Kinder- und Jugendpsychotherapie auch Pädagogen und Sozialpädagogen.

Wie das in Österreich aussieht (also bzgl der Zugangsvoraussetzungen) weiß ich leider nicht.

Antwort
von djbee, 31

Zu Deinen fragen (auf Österreich bezogen): Ein Psychiater hat Medizin studiert und ist somit ein Facharzt. Er darf als einziger Medikamente verschreiben! Außerdem kann er z.b: Beratungsgespräche durchführen. Viele Psychiater machen zusätzlich eine psychotherapieausbildung. Ein Psychologe hat Psychologie studiert. Um nach dem Studium Menschen behandeln zu dürfen und diagnostiken zu machen MUSS man in ö ein postgraduelle Ausbildung zum klinischen Psychologen machen! Nur diese dürfen diagnostiken machen! Ein Psychotherapeut hat eine Ausbildung gemacht. In Österreich darf das prinzipiell jede, unter bestimmten Auflagen.

Eine Möglichkeit für sich wäre vielleicht auch eine Ausbildung zur Lebens- und sozialberaterin.

Wenn du noch fragen hast, einfach los ;)

Antwort
von webschamane, 35

In Deutschland muss man zuerst ein Studium der Psychologie machen (Grundausbildung) um dann eine Ausbildung zum Psychotherapeuten zu machen (Berufsausbildung). Als Österreicher der selber nach Deutschland ausgewandert ist, gibt es hier die Möglichkeit den Heilpraktiker mit Einschränkung auf den Bereich der Psychotherapie zu machen. Der darf im wesentlichen das gleiche nur ohne Studium. In Österreich brauchst du ein abgeschlossenes Studium und musst dann noch eine 5 Jährige Ausbildung machen die dich um die 20.000 € kosten wird. Wenn du das machen möchtest, ist die beste Variante für dich deine Ausbildung in Österreich abzuschließen, dir in Deutschland eine Stelle zu suchen und dann hier die Heilpraktikerausbildung zu machen.

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