Psychologiestudium trotz eigener Therapie?
Hallo ihr Lieben, Habe mich hier extra angemeldet, da ich im Internet nirgends Antwort auf meine Frage erhalten habe. Ich würde ab dem Sommersemester nächsten Jahres gerne Psychologie studieren nun bin ich aber darauf gestoßen dass man nicht therapieren darf wenn man selbst mal in Therapie war. Allerdings ist das bei mir schon Jahre her (bin bald 21, das war mit 14). Nun würde ich gerne wissen ob da was dran ist? Bevor ich jahrelang studiere und dann nicht als Therapeutin arbeiten darf? Hoffe jemand hat eine Antwort dazu :-D
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Hallo tabeabs,
ganz im Gegenteil! Therapeutische Selbsterfahrung ist Teil des Psychologiestudiums. Da ist eine eigene Therapie eher von Vorteil. Meine Frau ist übrigens approbierte Dipl.-Psychologin und hatte auch selbst Therapien. Abgesehen davon: Die eigene Therapie unterliegt der ärztlichen Schweigepflicht. Die müsste also auch gar nicht angegeben werden, wenn denn jemand danach fragt. Studieren Sie Ihr Liebligsfach! Viel Erfolg.
Gruß franzaes
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Das ist natürlich blanker Unsinn.
Auch wenn du schon selbst einmal in einer Psychotherapie warst, darfst du Therapeut werden.
Probleme wirst du nur bekommen, wenn du an einer schweren psychische Krankheit leidest, die dich daran hindert deinen Beruf verantwortungbewusst auszuführen.
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Das wäre dann Supervision und ganz ok
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Antwort von tabeabs 04.08.2011
Vielen dank für die schnellen Antworten :) da bin ich ja beruhigt...nun muss ich nur noch überlegen ob es vorteilhaft ist das beim Vorstellungsgespräch zu erwähnen. Denn wenn sie mich fragen wie ich zu diesem Berufswunsch gekommen bin ist das eigentlich meine Antwort.
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Du kannst das Studium ruhig machen.
Ich habe gerade eine sehr gute Bekannte gefragt die hier neben mir sitzt. Sie sagt das ist kein Problem.
Und ich denke sie wird sich da auskennen.
Sie ist nämlich: Psychologische Psychotherapeutin, Ärztin und Professorin.
Sie bildet also Psychologiestudenten aus.
Also viel Spaß beim bevorstehenden Studium und viel Erfolg für dich.
Da du dich so gut informierst, wirst du auch die passende Uni finden.
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Das eine hat mit dem anderen nichts zu tun. Man sollte nur nicht Psychologie studieren, wenn man sich somit selbst helfen wünscht. Bei dir darf es eigentlich kein Problem sein ;)
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Das sollte normalerweise keiin Problem sein ;)
Ob es natürlich das Richtige ist, ist eine andere Sache; aber bte. arbeitetet nicht jeder Psychologe auch als Therapeut - es gibt da ein sehr breites Spektrum - Gemeindepsychologie, Bildungspsychologie, irgendwo in einem Unternehmen bei der Perssonalauswahl oder in der neurowissenschaftlichen Forschung, auch in richtung Tierforschung (insbesondere natürlich Primaten) gibt es auch einiges.
Während des Studiums solltest du dich auf ordentlich Mathe und meist auch viel Bio einstellen
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hui, wenn du da wirklich sicher gehen willst frag im fahbereich der jeweiligen uni nach ^^ unsere psychologie-lehrerin sagte einmal dass therapeuten sich selbst immer therapieren lassen müssen, bevor sie mit patienten arbeiten dürfen. ob das jetzt tatsächlich stimmt und was das für eine therapie sein soll, weiß ich auch nicht. ich kann mir jedenfalls nicht vorstellen dass jemandem zu zulassung als arzt wegen einer therapie die du mit 14 gemacht hast, verweigert wird. wie gesagt: WISSEN tu ichs nicht
sprechstunden & telefon nummern der ansprechpartner stehen meist auf der homepage der universität. einfach mal melden (:
LG
Hallo tabeabs,
danke für das Sternchen ;-)
Menschen erzählen -manchmal- ihrem Psychtherapeuten Dinge, die sie niemand sonst erzählen. Da geht es eben nicht um die Kategorie "vorteilhaft". Es geht darum, herauszufinden, was jemand wirklich will, warum er das will und was ihn evtl. daran hindert.
Ist es jetzt üblich, sich für einen Studienplatz persönlich in einem Vorstellungsgespräch vorzustellen? Ich finde das gut. Es kann helfen, die eigenen Erwartungen mit der im Studium praktizierten Wirklichkeit abzugleichen. Zu meiner Zeit gab es das nicht. Es gab dann auch in dem unpersönlichen Uni-Betrieb viele Studienabbrecher und -Wechsler.
Was Sie einmal einem Klienten offenbaren können, lernen Sie im Studium. Nun geht es darum, herauszufinden, ob ein Psychologiestudium für Sie das Richtige ist. Da ist es natürlich naheliegend, nach dem Woher und nach dem Wohin zu fragen. Das Woher, also wie Sie zur Psychologie kommen, ist durchaus bedeutsam. Doch noch wichtiger ist das Wohin, also, was Sie lernen wollen und was Sie mit dem Gelernten anstellen wollen. In jedem Tun steckt auch Selbsterfahrung und auch als Therapeut kann man manches von seinen Klienten lernen. Das Leben ist so vielfältig und oft sonderbar und als Psychologe erhält man ganz tiefe Einblicke.
Doch wie Ihre Motive sind, wissen nur Sie selbst. Und ob ein Studium dazu passt, hilft das Vorstellungsgespräch abzuklären.
Γνῶθι σεαυτόν