Frage von 6tkuwq, 38

Psychologiestudium nur mit klinischer Psychologie was wert?

Hallo,

ich fange voraussichtlich im Oktober an Psychologie zu studieren. Ich versuche mich daher so gut wie es geht zu informieren und zu verstehen, was überhaupt auf mich zukommt. Verständlich dass da so einiges nicht leicht zu begreifen ist. Ich würde sehr gerne an der TU in Darmstadt studieren, allerdings wird da keine klinische Psychologie angeboten (so wie bei den anderen Modulen der Unis bei denen ich mich beworben habe). Ich habe die Vision dass ich nur die Möglichkeit habe später eine Therapeutinausbildung zu beginnen, wenn ich dieses Modul gewählt/studiert/... habe. Stimmt das denn auch?

Hat denn jemand von euch Psychologie studiert und kann mir erklären, wie es nach meinem Bachelor ausschaut?

Habe mich auch in Frankfurt an der Goethe Universität, Kassel und in Gießen beworben. Welche Uni schneidet am besten ab?

Würde mich sehr darüber freuen, wenn sich einige Personen melden würden.

Liebe Grüße!

Antwort
von kayo1548, 24

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Stimmt das denn auch?

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ja, das ist richtig - willst du als Psychologe die Weiterbildung zum Psychotherapeuten machen ist spätenstens im Master die klinische Psychologie Pflicht und da es kaum eine Universität gibt die im Master klinische Psychologie anbietet wenn du selbige im Bachelor nicht hattest empfiehlt es sich in jeden Fallle, klinische Psychologie bereits im Bachelor zu belegen.

Ein Studium der Psychologie ist ein wissenschaftliches Studium, d.h. wissenschaftliches Arbeiten, Theorien, Statistiken, Experimente usw sind sehr wichtig.

Du hast generell gewisse Grundlagenfächer wie allgemeine Psychologie, Biopsychologie (also die biologischen Grundlagen für das Wahrnehmen und Verhalten) usw

Dann hast du je nach Uni verschiedene Anwendungsgebiete wie eben klinische Psychologie, Arbeits- und Organisationspsychologie, Sozialpsychologie, Werbepsychologie usw.

Für viele Tätigkeiten ist ein Master nach dem Bachelor obligatorisch

Kommentar von 6tkuwq ,

Wie das Studium aufgebaut ist, ist mir nach vielen schlaflosen Nächten jetzt klar. Habe mir auch schon Skripte angeschaut usw. !
Jedoch fehlt mir irgendwie der letzte Schliff. Welche Uni bringt mir denn am meisten was? Irgendwie weiß ich noch nicht so ganz wohin ich damit will. Da ich schon sehr oft in sozialen Einrichtungen für die seelische Gesundheit gearbeitet habe, dachte ich eher an eine Therapeutenausbildung. Mir ist aber auch gesagt wurden, dass diese schnell einmal 20.000€ kosten könne.... Doch wäre mein Studium danach auch ohne diesen Weg nichts wert? Immerhin klingt der wirtschaftliche Weg auch interessant.
Aber wie gesagt, ich habe nur Halbwissen und das beeinflusst meine Uniwahl negativ :(
Bin echt verzweifelt und jede Studienberatung vom Jobcenter kann ich in die Tonne kloppen...



Um meine Befürchtung näher zu erläutern, ich habe Angst nicht in Darmstadt zu studieren und dann eine Chance zu verpassen. Allerdings auch in Darmstadt zu studieren und dann ein "wertloses" Psychologiestudium zu haben...

Kommentar von kayo1548 ,

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Jedoch fehlt mir irgendwie der letzte Schliff. Welche Uni bringt mir denn am meisten was?

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Wie da jetzt die qualitativen Unterschiede sind weiß ich auch nicht so genau; ich würde mich da dann vielleicht auch nach den Anwendungsfächern richten.

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Doch wäre mein Studium danach auch ohne diesen Weg nichts wert?
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Ein Großteil der Psychologen arbeitet nicht im klinischen Bereich, daher kannst du auch anderswo arbeiten, z.b. in der Beratung, im Marketing, Personalabteilung, sonstige Forschung usw.

Generell ist es schon schön wenn man sich bereits im Studium in eine entsprechende Richtung weiterbildet, aber notwendig ist dies außer im Falle der Psychotherapeutenweiterbildung nicht.

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