Frage von helloitsme3, 64

Ich möchte Psychologie studieren. Wer kann mir Fragen zur Vorbereitung beantworten?

Hey! :) Ich möchte gerne Psychologie studieren und habe ein paar Fragen:

  1. Ich melde mich bald für die Oberstufe anmelden, muss ich irgendwelche bestimmten Fächer wählen um überhaupt für das Studium zugelassen zu werden (Biologie, Chemie, Mathe-LK, Pädagogik...)? Ich wollte sowieso Pädagogik und SoWi wählen, aber ich glaube den Mathe-LK würde ich mir nicht zutrauen.. Könnte das ein Problem werden?

  2. Ich habe gehört, dass das Studium viel Mathe und Statistik beinhaltet. Was ist Statistik? Und ist Mathe in dem Studium wirklich so schwer, wie es fast überall im Internet steht?

  3. Wo kann man Psychologie am besten studieren? Ich würde gerne in Hamburg studieren, da meine Heimatstadt nicht sehr weit davon entfernt ist und ich die Stadt toll finde. Doch allerdings kenne ich mich nicht mit Unis aus. Sind die Psychologie-Studiengänge dort gut?

Falls das wichtig sein sollte: Ich möchte nach dem Studium am liebsten an einer Uni auf dem Gebiet Psychologie forschen ( bevorzugt in Amerika :D ).

Ich erkundige mich da jetzt schon so ausgiebig drüber, da ich mich einfach vorbereiten und Ziele setzen möchte. Danke im Voraus! :)

Antwort
von Fridgebox, 42

Hallo!

Finde ich gut, dass du dir vorher Gedanken machst. Ich selber studiere Psychologie, allerdings an der Fernuni Hagen. Das hat für mich den Vorteil, dass ich mir als Mutter und Teilzeitstudent die Zeit und die Kurse selber einteilen kann, aber das trifft ja erstmal nicht auf dich zu. Du kannst dich ja an jeder Uni einschreiben, informiere dich am besten vorher auch schon mal, welcher NC benötigt wird. 

Statistik, also Wahrscheinlichkeitsrechnung ist ein MUSS für Psychologiestudenten und auch nicht gerade ein Zuckerschlecken. Ich bin einigermaßen damit zurecht gekommen, hatte aber in der Schule auch Mathe LK.

Wo du Psychologie am besten studieren kannst, würde ich davon abhängig machen, welche Schwerpunkte dich interessieren. An der Fernuni z.B. haben wir keine Klinische Psychologie, was es natürlich schon mal ein wenig erschwert, später in dem Bereich zu arbeiten.

Kommentar von helloitsme3 ,

Okay danke :)

Antwort
von LisaDackBlagger, 22

1. Du brauchst keine bestimmten Fächer, es ist aber durchaus hilfreich weiterhin Bio in der Oberstufe zu haben und Englisch sowieso. Mathe LK brauchst du nicht, ich hatte ihn in der Oberstufe und wüsste nicht wo ich einen Vorteil hätte, da wir Stochastik nur 2 Wochen in der Oberstufe durch genommen haben. Insgesamt hilft es aber schon ein gutes mathematisches Verständnis zu haben.

Wähle am besten das, worin du auch am besten bist,  um einen ensprechenden Schnitt zu erreichen, die Fächer die auf dem Zeugnis stehen sind letztendlich nebensächlich, die Punkte darunter zählen :p

2. In Statistik geht es v.a. um die Analyse von empirischen Daten. Man lernt u.a. Wahrscheinlichkeiten und Vorhersagen, sowie Zusammenhänge zwischen verschiedene Ereignissen und Varianblen zu berechnen. Hierzu braucht man auch keine besonderen Vorkenntnisse man fängt einfach bei 0 an. Meistens liegt einen Statistik oder eben nicht, aber es ist nicht so schlimm wie man so sagt, und eigentlich gut zu schaffen. 

3. Es gibt verschiedene Hochschul Rankings, wo du dir Bewertungen für einzelne Fächer anschauen kannst. Ich glaube ganz vorne sind Düsseldorf und Freiburg, aber ich würde es lieber davon abhängig machen, welche Stadt dir insgesamt gefällt. Guck dir doch einfach mal ein paar Unis an und wenn dir eine gefällt kannst du dich ja auch schonmal aus Neugier in eine Vorlesung rein setzen und schauen wie das so ist.

Viel Erfolg!:-)

Kommentar von helloitsme3 ,

Okay danke :)

Antwort
von JaniXfX, 18

Moin helloitsme,

1.) Ganz klare Wahl: Kein Fach ist besonders wichtig für Psychologie. Du brauchst gute Noten. Wähle deshalb Fächer, die Du gut absolvieren kannst.

2.) Ich bin (zufällig) Dozent (unter anderem) für Statistik an einer Hamburger Hochschule für Wirtschaftspsychologen. Es ist kein Hexenwerk. Ich unterrichte das sehr einfach, mit lustigen Beispielen. Die meisten Studenten scheitern deshalb, weil sie glauben sie würden es eh nicht verstehen und deshalb nicht einmal ein Buch in die Hand nehmen, geschweige denn zur Vorlesung erscheinen. 

3.) Psychologie ist nicht gleich Psychologie. Schwer zu erklären, aber es gibt in der Psychologie verschiedene Paradigmen (Verschiedene (Welt-) Ansichten davon, was Psyche ist). Jede Hochschule vertritt ein Paradigma - so ist die FU der Berlin stark quantitativ ausgerichtet und verteufelt qualitative Psychologie als Hexenwerk. Die Ausrichtung wird auf den Homepages der Hochschulen deutlich.

Kommentar von helloitsme3 ,

Okay danke :)

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