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Psychologie -Frage

Frage von Dini1 Dini1

Ich hab eine freundin die sich in psychologischer Behandlung geben wollte, nach dem sie zum sogenannten erst gespräch bei ihr war, hat die Psychologin zu ihr gesagt das sie das verhalten für die zukunft mit ihr bearbeiten möchte. bei meiner Freundin ist es aber der fall, das sie andauernd ihre Vergangeheit einholt. sie hatte mich jetzt gefragt, was sie machen soll. erst die vergangeheit verarbeiten oder dirkt die Zukunft "neu einrichten"? ich hab ihr gesagt das sie es für sich entscheiden müsste und das ich ihr da nicht reinreden kann, für mich würd ich erst mit der Vergangenheit abschliessen und dann in die Zukunft blicken. Was würdet ihr machen??

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Abstimmungen
erst die vergangenheit 24
Zukunft, vergangheit kann ich nicht mehr verändern 4
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Antworten (1-30 von 35)

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    Hilfreichste Antwort ausgezeichnet vom Fragesteller
    Hilfreichste Antwort von pruloe pruloe
    Abgestimmt für: Zukunft, vergangheit kann ich nicht mehr verändern

    Ich stimme mal dafür, weil es nur die beiden Alternativen gibt und sich ansonsten ja alle sehr einig sind ... Du hast das absolut richtig gesagt, daß muss JEDER FÜR SICH SELBST entscheiden - bei Bedarf natürlich mit Hilfe eines Therapeuten oder Beraters. Und so eine Abstimmung hier sollte weder Dich noch Deine Freundin beeinflussen. Nur sie alleine kann es entscheiden.

    Grundsätzlich KANN das Aufarbeiten der Vergangenheit hilfreich sein, aber es ist sicher nicht richtig, dass das immer und bei jedem notwendig wäre, um sich in der Zukunft einrichten zu können.

    Manchmal ist es so, dass man erst, wenn man einen Weg für die Zukunft gefunden hat, die Kraft und Zeit aufbringen kann, sich mit der Vergangenheit zu beschäftigen. Oft passiert es aber auch, dass nach dem Einrichten in der Zukunft das Bedürfnis für eine explizite Vergangenheitsaufarbeitung gar nicht mehr da ist. Wendet man sich erst der Vergangenheit zu, besteht die Gefahr, dass man sehr viel Zeit mit der Suche nach Analysen und Erklärungen verbringt, ohne dass es einem dadurch besser geht.

    Andere legen Wert darauf, Gründe und Ursachen zu suchen, um "zu verstehen", auch das ist berechtigt und kann ein Weg sein. Wobei ich aus meiner Sicht einschränken möchte, dass viele "wahre" Ursachen gar nicht gefunden werden können, auch wenn viele das behaupten.

    Aber wie gesagt, das entscheidet ganz alleine Deine Freundin. Und es kommt auch darauf an, was "von der Vergangenheit eingeholt werden" genau heisst, worunter Deine Freundin konkret leidet, was sie bisher getan hat um das zu verändern und was davon geklappt hat und was nicht usw usw ...

    Kommentar von pruloe pruloepruloe

    Noch eine Ergänzung: Was ein Psychotherapeut anbietet, hat auch damit zu tun, welcher "Schule" er oder sie angehört. So wir eine Verhaltenstherapeutin den Blick stärker in Zukunft richten, während ein Psychoanalytiker sich mit den "Ursachen" beschäftigt. Leider sind nicht alle Therapeuten so flexibel und einfühlsam, daß sie diese Entscheidung an den Bedürfnissen des Klienten ausrichten. Die kassenzugelassenen Therapeuten sind außerdem auf bestimmte Verfahren beschränkt.

  • 3
    Antwort von aurata aurata
    Abgestimmt für: Zukunft, vergangheit kann ich nicht mehr verändern

    Ich bin der Meinung, wenn man sich zu viel mit der Vergangenheit beschäftigt, verliert man den Blick für die Gegenwart und bleibt in der Vergangenheit hängen.

    Oft ist es so, dass man immer wieder die gleiche Dinge durchkaut, aber auch immer wieder durchlebt und sich in dem alten Leid unnötig und zu lange aufhält (suhlt), obwohl vieles davon definitiv nicht zu "verarbeiten" ist. Man kann nur lernen damit klar zu kommen, indem man anerkennt, dass das Schlimme vorbei ist und der Vergangenheit angehört und die einzige Hilfe ist in hier und jetzt zu bleiben und das Hier und Jetzt schöner und besser zu gestalten. Und HIER hilft eine Verhaltenstherapie hervorragend.

    Deine Freundin hat bestimmte Dinge in der Vergangenheit erlebt, die zu bestimmten Verhaltensweisen - bis in die Gegenwart - geführt haben.

    Und eine zukunftsorientierte Therapie bezieht sich auf Wie mache ich es JETZT besser, und was muss ich JETZT tun, damit ich in der Zukunft meine Verhaltensweisen, die mich belasten und behindern, nicht mehr anwende.

    Es ist aber nicht so, dass die Therapeuten gar nicht wissen wollen, was genau zu den unerwünschten Verhaltensweisen geführt haben.

    Zukunftsorientiert heißt nicht, dass die Problementstehung vernachlässigt wird, sondern lediglich, dass der Schwerpunkt der Therapie auf das Jetzt und auf die Zukunft und nicht auf die Vergangenheit gelegt wird.

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    Antwort von Virginia47 Virginia47
    Abgestimmt für: Zukunft, vergangheit kann ich nicht mehr verändern

    Die Vergangenheitsbewältigung wird überbewertet, haben Psychologen festgestellt. Meist wird sie erst wieder aktiv hervorgerufen und es bringt den Patienten nicht weiter. Günstiger ist es, das Verhalten zu ändern. Hat mir zumindest mehr geholfen, als immerzu in den alten Wunden rumzustochern.

    Kommentar von heureka47 heureka47heureka47

    Wenn noch "Wunden" da sind, wäre es vernünftig, eine Heilung anzugehen. Mit offenen Wunden rumzurennen, ist ein Risiko - auch bei seelischen Wunden. Verdrängen ist keine Dauerlösung.

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    Antwort von medimed medimed

    Deine Freundin muß sich für keines von beiden entscheiden. Der/die Psychologin erstellt quasi einen "Stundenplan" bei dem auch die Tagesform des Patienten berücksichtigt wird. Es wird sowohl die Vergangenheit aufgearbeitet, wie auch die Wünsche und Visionen des Patienten für die Zukunft angesprochen. Mein Tipp:mach ihr Mut, die Termine auch durchzuhalten. Das ist manchmal gar nicht so leicht.

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    Antwort von Eselin Eselin

    kommt drauf an, ob das eine Verhaltenstherapeutin ist, dann wird auf die aktuellen Verhaltensmuster und deren Änderung/Korrektur in der Zukunft geschaut, ist es jemand, der tiefenpsychologisch fundiert arbeitet, wird vor allem die Vergangenheit betrachtet .... natürlich in beiden Fällen Zukunft und Vergangenheit, aber in erster Linie wie o. g.

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    Antwort von uli67 uli67

    Normalerweise regelt das der Psychologe.

    Kommentar von attione84 attione84attione84

    DH

  • 1
    Antwort von Nachtflug Nachtflug
    Abgestimmt für: erst die vergangenheit

    Vergangenheit aufarbeiten und abschließen. Danach kann man den Blick befreit von Altlasten in die Zukunft richten. Ich vermute, dass die Psychologin dies als Endziel hat, denn sie wird natürlich auch nachschauen, wo das Verhalten herkommt.

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    Antwort von uliinlove uliinlove
    Abgestimmt für: erst die vergangenheit

    denn man sollte drüber reden was passiert ist! aber dann in die zukunft neu starten!

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    Antwort von Raller Raller
    Abgestimmt für: erst die vergangenheit
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    Antwort von kevin1990 kevin1990
    Abgestimmt für: erst die vergangenheit
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    Antwort von Realito Realito
    Abgestimmt für: erst die vergangenheit

    Die musst du zuerst verarbeiten, sonnst holt es dich immer wieder ein oder du musst dich damit arrangieren auch wenn es zuerst einem schwer fällt.

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    Antwort von nura1 nura1
    Abgestimmt für: erst die vergangenheit
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    Antwort von heureka47 heureka47

    Kann sein, daß die Vergangenheit sie immer wieder einholt, weil da noch was zu bearbeiten, zu erledigen, zu bewältigen, zu lernen, ist.

    Davon sollte man schon frei werden, bevor man sich wieder auf das Gestalten der Zukunft richtet.

    Wenn da ein "Trauma" in der Vergangenheit passiert ist, wäre es sinnvoll, die Heilung dieser seelischen Verletzung anzugehen.

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    Antwort von Norwegenadler Norwegenadler
    Abgestimmt für: erst die vergangenheit
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    Antwort von lotta1lotta2 lotta1lotta2
    Abgestimmt für: erst die vergangenheit
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    Antwort von jilissa jilissa
    Abgestimmt für: erst die vergangenheit
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    Antwort von Renaissance Renaissance
    Abgestimmt für: Zukunft, vergangheit kann ich nicht mehr verändern
    Kommentar von heureka47 heureka47heureka47

    Wenn aber noch offene seelische Wunden aus der Vergangenheit zurückgeblieben sind, sollten die erst geheilt werden.

    Was in der Vergangenheit in der äußeren Welt geschehen ist, läßt sich nicht mehr ändern, wohl war. Aber was aufgrund dessen in der seelischen Innenwelt geschehen ist, DAS läßt sich verändern. Man kann lernen, die Dinge anders zu deuten, anders zu bewerten, aus einem veränderten Blickwinkel zu sehen. Man kann sogar lernen, in einem zunächst "negativ" erscheinenden Ereignis etwas positives zu erkennen.

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    Antwort von Babykatze123 Babykatze123
    Abgestimmt für: erst die vergangenheit
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    Antwort von Antica Antica

    auf alle Fälle einen anderen Psychologen suchen, der beide Wege mit Deiner Freundin geht.

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    Antwort von ohmandy ohmandy
    Abgestimmt für: erst die vergangenheit

    wenn sie nicht mit der vergangenheit abschliesst,kann das für die zukunft schwierig werden.

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    Antwort von Hazardy Hazardy
    Abgestimmt für: erst die vergangenheit

    sinnvoller?

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    Antwort von klene889 klene889
    Abgestimmt für: erst die vergangenheit
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    Antwort von Zenilein Zenilein
    Abgestimmt für: erst die vergangenheit
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    Antwort von phaetonone phaetonone
    Abgestimmt für: erst die vergangenheit
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    Antwort von RBMannheim RBMannheim

    Das, was die Psychologin empfiehlt, sonst müßte ich da ja gar nicht hingehen!

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    Antwort von Kessko Kessko
    Abgestimmt für: erst die vergangenheit
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    Antwort von phoeNijx phoeNijx
    Abgestimmt für: erst die vergangenheit
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    Antwort von ziuwari ziuwari

    das wird der arzt nach seinen erfahrungen machen

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    Antwort von Ghost696 Ghost696
    Abgestimmt für: erst die vergangenheit

    kenn das ... habe es in gleicher art

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    Antwort von steffi20sig steffi20sig
    Abgestimmt für: erst die vergangenheit
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