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Psychologie

gefragt von briddybriddy am 26.05.2008 um 15:53 Uhr

Hallo ! Ich interessiere mich sehr für Psychologie, allerdings sagen viele das ich "krank" wär, wenn ich mit manchen Themen anfange oder mit einigen über das Thema diskutieren möchte. Naja nun frag ich mich kann es sein das ich echt (psychisch) krank bin, weil ich mich so sehr dafür interesse.. oder ist es einfach nur meine Persönlichkeit ? Aber was ist denn mit Psychologen, die sind es doch auch geworden, weil sie Interesse in diesem Gebiet haben..meint ihr soll ich mir sowas nicht einreden oder könnte da was dran sein?


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anonym
beantwortet von Wikingerbraut am 26. Mai 2008 16:03
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Wenn es Deine Interessen sind, dann ist das doch gut so. Jeder sollte das tun und denken dürfen was er will, solange er anderen damit nicht schadet. Auch wenn andere das komisch finden, lass sie doch reden. Wahrscheinlich finden auch viele komisch wenn ein junger Mensch Bestattungsunternehmer werden möchte, aber das ist ein Beruf wie jeder andere auch, man muss sich nur damit identifizieren können. Wenn Du dort Deine Interessen und Begabungen hast ist das doch eine tolle Sache, mach was draus, vielleicht sogar beruflich.


fabienne1997
beantwortet von fabienne1997 am 26. Mai 2008 15:57
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Meiner Meinung haben Psychologen die größten psychischen Probleme...aber das ist meine eigene Meinung! Wenn du dich dafür interessierst solltest du dir nichts einreden lassen und das mache was dir Spaß und Erfüllung bringt!

Kommentar von 3ee281e9a55f2ec6395e48414c4a660fsmallRBMannheim am 26. Mai 2008 15:59

Dieser Meinung kann ich mich anschliessen!

Kommentar von Jandarm am 23. Juli 2008 18:15

also ich find Psychologie einfach so interessant und habe keine Probleme. AUßerdem gibt es doch auch viele Bereiche in der Psychologie, die sich nicht mit Problemen und Krankheiten beschäftigen. Zum Beispiel Pädagogik oder Arbeitspsychologie oder der Aufbau des Gehirns und alles medizinische dazu....also ich weiß echt nicht, wieso man Probleme haben soll, wenn man sich für PSychologie interessiert...man man man

Kommentar von Simple_avatar4smallschastin am 29. August 2009 18:55

Kannst du vielleicht mal erläutern, wie du zu dieser "Meinung" kommst? So wie du und dein Nachredner können nur Leute reden, die erstens beschränkt sind und sich zweitens niemals mit Psychologie wissenschaftlich auseinandergesetzt haben.


Kairofan
beantwortet von Kairofan am 26. Mai 2008 16:04
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Im Studium haben wir immer gesagt, Psychologen haben ein Problem mit sich selbst - Soziologen haben ein Problem mit der Gesellschaft ;-).

Nein ganz ehrlich. Wenn du dich für Psychologie interessierst ist das völlig okay. Wenn du derartige Krankheiten nimmst um die Sympthome bei dir abzugleichen könnte ein Problem vorliegen. Sollte es aber lediglich so sein, dass deine Freunde lieber über Musik, Mode etc quatschen als über dein Interessengebiet, solltest du dich davon nicht beirren lassen.

Kommentar von 93aab8e7ba219c99a615c1b800e0ca20smallNoona am 27. Mai 2008 09:15

Sehr gute Antwort - DH -


fourseasons
beantwortet von fourseasons am 26. Mai 2008 16:01
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Wenn du dich für alte Dampfeisenbahnen interessierst, stehst du dann auch "unter Dampf"?

Andererseits hab ich schon den Eindruck, dass manche Psychologen einen Tick haben.

Vielleicht haben die ihn sich aber auch erst in der beruflichen Praxis erworben, - wer weiss?

Kommentar von livoma am 26. Mai 2008 16:10

hasssu auch Recht @4 season** In meiner Nähe ist eine solche klinik, kenn auch Beschäftigte dort und die laufen tatsächlich mehr oder weniger neben der Kappe-aber wenn briddy diese Voraussetzungen schon mitbringt, hat er nie Anpassungsschwierigkeiten und fühlt sich gleich unter seinesgleichen..


Wieselchen1
beantwortet von Wieselchen1 am 26. Mai 2008 16:03
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Pffft - mach dir nichts draus. Das sind meistens Menschen, die nicht nachdenken wollen - entweder, weil sie nix in der Birne oder aber zu viel in sich vergraben haben.

LG

Wieselchen


anonym
beantwortet von froscheee am 26. Mai 2008 16:10
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Einreden würde ich mir eine Krankheit nie. Das tun immer die anderen, aber laut einer Ärztin im Bekanntenkreis definiert man es streng genonommen als krank, wenn man eine Tür zuschließt, davon geht und danach zurückkehrt um sich zu vergewissern. Dann bin ich aber auch krank.

Es gibt viel Phychologie im Alltag. Mit mir kannst Du gern diskutieren.


anonym
beantwortet von DrSeltsam am 26. Mai 2008 17:25
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Magst du die von dir zur Diskussion gestellten, "psychologischen" Themen benennen, wegen derer du für "krank" gehalten wirst?

Deine Frage könnte sonach möglicherweise viel konkreter beantwortet werden.

Kommentar von D55ec1dc5aa8ca8cfaa6b285ba077d63smallbriddy am 26. Mai 2008 18:55

ja z.B Syndrome, also immer die Dinge für die sich eig. kein anderer interessiert, vllt. sind sie ja auch beängstigt das ich anders bin, kann ja alles möglich sein

Kommentar von DrSeltsam am 27. Mai 2008 06:07

Und welche "Syndrome" sind das?

Schließlich gibt es mehr als eines.

Oder ist es das Syndrom nie auf den Punkt zu kommen? ;-)


haecor
beantwortet von haecor am 27. Mai 2008 12:04
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Das Psychologiestudium ist m. E. so aufgebaut, dass Leute, die mehr Klarheit über sich selbst haben wollen (bzw. die "krank" sind) schnell aussortiert werden. Die ersten 4 Semester sind nämlich sehr mathematisch-experimentell. Alles sehr theoretisch und wenig Psycho-Themen. M. E. ist Interesse nicht gleich Besessenheit bzw. Krankheit


anonym
beantwortet von ayki79 am 18. Oktober 2008 20:22
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Leute, die bei solchen Diskussionen behaupten du wärst krank, haben einfach nicht den emotionalen Horizont für diese Themen. Mach dir nichts draus, sie verstehen dich nur nicht...


anonym
beantwortet von yannikho am 24. Juli 2009 04:01
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Hallo, kann haecor nur voll zustimmen. Außerdem: Psychologie ist weit mehr als nur "klinische Psychologie/Psychotherapie", also der Bereich, in dem es um Störungen, psych. Krankheiten etc. geht. Wenn Dich aber nur das interessiert, hättest Du wenig Spaß an einem Psychologie-Studium (siehe oben). Entsprechend haben auch längst nicht alle Psychologen Probleme mit sich selbst... ist aber wiederum nur meine Meinung. Also, wenn Psychologie Dein Ding ist oder vielleicht werden könnte: Voll drauf, schau´ Dir an, was Dich interessiert! Und keine Angst: Davon wird man sicher nicht krank :-)


anonym
beantwortet von MSPriv am 25. Juli 2009 08:29
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Ich denke, hier haben Menschen mal wieder Psychologie, Psychiatrie und Psychopathologie verwechselt.

Psychologie ist eine empirische, primär naturwissenschaftlich-experimentelle Wissenschaft vom Erleben und Verhalten - und nicht von psychischen Erkrankungen. Klinische Psychologie ist NUR EIN FACH der Psychologie (damit muss sich ein Psychologe nicht zwingennd beschäftigen oder beschäftigt haben). Klinische Psychologie erforscht Bedingungen von Krankheit UND Gesundheit(!) sowie Entwicklung von verhaltens- und erlebensverändernden Interventionen. Die Erforschung von psychischen Erkrankungen und darüber, wie psychische Erkrankungen das Erleben und Verhalten verändern (z.B. das Problemlöseverhalten bei Sozialen Ängsten oder die Reaktionsfähigkeit bei Depressionen) ist auch hier wieder nur EIN TEIL des Faches Klinische Psychologie.

Psychiatrie ist ein Fach der Medizin, das sich mit der Prävention, Erkennung (medizinischen Diagnostik) und Therapie (medikamentös und psychotherapeutisch) seelischer Erkrankungen beschäftigt) und Psychopathologie ist ein Teilgebeit der Medizin, insbes. der Psychiatrie, das sich mit den Formen eines (krankhaft) veränderten Gefühls- bzw. Seelenlebens befasst. Hierbei geht es um das Studium der Ursachen und Prozesse in der Entwicklung psychischer Erkrankungen und die Beschreibung ihrer Symptome bzw. Erscheinungsweisen).


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