Kann ich zum Psychologen ohne relevante Indikation?

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7 Antworten

Als Selbstzahler bekommst du in Privatpraxen nicht nur extrem schnell einen Termin, du kannst dort auch ohne jede Art von Störung hingehen.

Zum Coaching, persönlicher Weiterentwicklung, Paartherapie, ... Oder was immer dir einfällt.

Das ist allein eine Sache zwischen dir und dem Therapeuten. Wenn der den Fall annimmt und du zahlst, ist alles ok.

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Kommentar von Stahlers
05.11.2015, 21:05

Richtig, auch zur persönlichen Weiterentwicklung, aber nicht nur. Der Kopf, die Psyche, das Zusammenspiel zwischen Fertigkeiten und Geist ist sehr wichtig für beruflichen Erfolg. Vor allem auch die Psychohygiene. Ich sehe es hier wieder an den dummen Kommentaren die sich über meinen Wunsch lustig machen (nicht deiner), das sind dann diese "Luschis" die mit Burn-Out schlapp machen und auf Jahre ausfallen, wenn sie denn überhaupt wieder zurückkommen.

Ich bin der festen Überzeugung mit einem gesunden Work-Life-Balance, einem stabilen Umfeld und einer soliden Psychohygiene kann man sich gut gegen psyschische Erkrankungen schützen.

Meine Meinung.

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Wenn du mit jemandem reden willst, dann such dir ein paar Freunde denen zu traust. Die sind dann kostengünstig und kennen dich vllt. besser als du es tust.

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Kommentar von Papabaer29
05.11.2015, 12:02

Er möcchte ja einen Fachmann (bzw. was er dafür hält), der ihm dann erzählt, wie er normal zu sein hat.

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Natürlich brauchst Du nichts simulieren, um zu einem Psychologen (genauer: Psychotherapeuten) gehen zu können. Dies zum einen, weil eine Überweisung sowieso nicht notwendig ist, zum anderen weil Du ja als Privatzahler außerhalb den Regeln der Krankenversicherung stehst. Ob Du allerdings schneller einen Termin bekommst als jemand, der krankenversichert ist, steht auf einem anderen Blatt.

Alternativ zu einem Psychotherapeuten kannst Du natürlich auch zu einem Coach, Mentaltrainer o.ä. gehen, je nach Deinem genauen Anliegen.

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In Amerika gehört es seit Jahren sozusagen zum guten Ton, zum Psychologen zu gehen. Bei uns ist das bisher noch nicht so sehr verbreitet, außer man hat ein echtes Problem.

Du brauchst auch bei uns keine Überweisung vom Hausarzt, weil ein Psychologe nicht für psychische Erkrankungen zuständig ist (dafür ist der Psychiater und der Psychotherapeut da), sondern nur für Leute, die einigermaßen normal ticken. Daher zahlt auch die Krankenkasse in der Regel nichts dazu.

Die Sitzungen beim Psychologen musst Du in der Regel selbst berappen, und das ist nicht ganz billg (rechne pro Sitzung zwischen 50,- und 100,- Euro). Wenn Du keine wirklichen Probleme und soviel Geld übrig hast, freut sich jeder Psychologe über ein bezahltes Tratscherl mit Dir. Nicht vergessen: Kuchen zum Kaffee mitnehmen!

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Kommentar von Stahlers
05.11.2015, 21:09

Ja in Amerika scheint das wirklich verbreitet zu sein. Ich gehe da nicht einfach zum plaudern hin. Und ob ich jetzt Probleme habe ist doch auch unerheblich, Prävention ist genauso wichtig. Alles kann man nicht regeln / beeinflussen, vieles aber schon!

Siehe Amokläufer oder Verzeiflungstäter, denen hätte man auch helfen können. Ich bin keiner dieser Kategorien, das dient nur als Beispiel.

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Nö. Du kannst da hingehen und dir einen Termin holen.

Wenn du erwähnst dass du Privatpatient bist kann es sein, dass du gar nicht lange warten musst.

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Das Problem sehe ich eher einen Termin bei den auf lange Zeit ausgebuchten Psychologen zu erhalten.

Ob sich der allerdings ständig mit jedem austauschen möchte, der keine offensichtliche psychische Erkrankung hat?

Marotten und falsche Sichtweisen etc.  haben fast alle Menschen, da reichen m.E. oft Gespräche mit guten Freunden.

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Kommentar von Stahlers
05.11.2015, 21:02

Ich denke ich wäre ein recht interessanter Fall. Langweilig wäre es für ihn oder sie bestimmt nicht.

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Ein Wechsel (Wohnort, beruflich, Partner) kann eine Indikation begründen.

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