Psychologe Selbstmordgedanken?

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4 Antworten

naja, er wird dann versuchen, deine Probleme mit dir zu besprechen. Zunächst gibt es dann ein Vorgespräch, in dem er dir seine Therapie vorstellt und sagt, was passieren wird. Du kannst dann entscheiden, ob du diesen Schritt gehen willst oder ob du dir was anderes suchst. Es kann ja auch nicht jeder gut mit jedem.

Er wird dann versuchen, mit dir gemeinsam Ursachen zu suchen und eine Lösung zu finden. (Evtl wird er dir sogar eine stationäre Therapie vorschlagen)

So eine Therapie ist ein langer Prozess... Es ist nicht so, dass du da hin gehst und er dich direkt zwangseinweist.  Es ist harte Arbeit, aber wenn du dir helfen lässt, wird sie auch fruchten. Es lohnt sich! :)

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Ein Psychologe kann im ausführlichen Gespräch so Situationen recht gut einschätzen, bewerten und entsprechend entscheiden. 

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Ein Psychologe wird versuchen, in einem Gespräch mit dir zu erfahren, wo die Gründe für deine Suizidgedanken liegen.

Handelt es sich um eine reaktive (sich rückbildende) Depression, d.h. die Depression ist Folge eines einschneidenden Erlebnisses, Verlust eines Menschen, Verlust des Arbeitsplatzes, sozialer Abstieg etc., dann wird er dir empfehlen, in Gesprächsrunden oder auch allein im Gespräch mit ihm, diese Erlebnisse aufzuarbeiten. Erfahrungsgemäß schwinden diese Depressionen meistens nach einigen Monaten.

Handelt es sich um eine endogene Depression, d.h. um eine angeborene Disposition zu Depressionen ohne ersichtlichen Grund, wird er dir Medikamente verordnen oder im schlimmsten Fall einen Aufenthalt in einer Klinik, wo du medikamentös so eingestellt wirst, dass du dein Leben (vielleicht) allein meistern kannst.

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Dann wird er entscheiden ob ein Aufenthalt bei einer stationären Therapie  sinnvoller wäre. 

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