Frage von Vargus, 110

Psychische Verzweiflung: Tennisarm. Kann mir jemand ein paar Fragen beantworten?

Guten Tag,

ein guter Freund von mir leidet seit fast einem Jahr an starken Schmerzen - bedingt durch einen Tennisarm.

Vor dieser Diagnose war das Gitarrespielen sein größtes Hobby, wenn nicht sein Leben. Ich habe des öfteren mit ihm gemeinsam "gejammt" und Songs recorded, und wir hatten da 'ne Menge Spaß dabei.

Am Anfang dachten wir, der Tennisarm würde schon wieder von alleine weggehen. Einfach den Arm etwas entlasten und ein paar Wochen keine anstrengenden Arbeiten machen - ich habe mir dabei noch nicht viel gedacht.

Jedoch sind bereits neun Monate verstrichen, ohne ein Zeichen der Besserung. Ich merke, wie mein Freund aufgrund dessen langsam unter ernsthaften Depressionen leidet . Positives zureden und "Es wird schon wieder" scheint selbst für den Optimisten, für den ich mich halte, mittlerweile als leere Worte.

Er überlegt, sich einer Operation zu unterziehen - jedoch finde ich im Internet nur widersprüchliche Informationen im Bezug auf Erfolgsquote, Heildauer, usw.

Da das Ganze auch mich bereits wirklich runterzieht, habe ich entschlossen, hier nach Rat zu fragen, da es tatsächlich Leute hier gibt, die sich wirklich auskennen, bereits Erfahrungen gemacht haben und weiterhelfen wollen.

Ich kenne zwar einige andere Menschen, die unter einem Tennisarm litten, aber das stellte sich meist als temporäre Erscheinung heraus - mit niemals mehr als zwei oder drei Monaten von Dauer.

Meine Fragen:

  • Wie lange kann so eine Erkrankung denn maximal dauern, bis sie endgültig verheilt?
  • Gibt es Fälle lebenslanger Erkrankungen?
  • Hatte jemand (oder ein Bekannter von Euch) schon eine solche Operation, und kann dazu was sagen?
  • Was würdet Ihr ihm generell raten?

Ich freue mich über jeden Rat, den Ihr mir geben könnt!

Hilfreichste Antwort - ausgezeichnet vom Fragesteller
von beamer05, Community-Experte für Medizin, 109

Wenn bereits konservative Behandlungen wie Physiotherapie / manuelle Therapie erfolglos blieben, kann ggf. eine sehr niedrig dosierte, sog. Reizbestrahlung (auch als "Röntgen-Tiefentherapie" oder "Schmerzbestrahlung" oder auch "Entzündungsbestrahlung" bezeichnet) eine gute Möglichkeit sein.

Die Erfolgsrate dieser Therapie liegt bei 70-90%.

Ob das bei dem jeweiligen Menschen indiziert (sinnvoll einzusetzen) ist, kann ein Strahlentherapeut nach Sichtung des Patienten UND eines Röntgenbildes des betreffenden Gelenkes einschätzen.

Daher kann es eine gute Idee sein, sich zu einem solchen Arzt (Strahlentherapeut) überweisen zu lassen.

Hier ein ähnlicher Beitrag zu deiner Frage (wenn auch anderes Gelenk):

https://www.gutefrage.net/frage/trochantertendinose---sehenentzuendung-an-der-hu...

Kommentar von Vargus ,

Eine sehr hilfreiche Antwort, Danke!

Antwort
von morgenlaender, 110

Ich habe mal flüchtig über diese Krankheit gehört, viel wüsste ich nicht.

Ein Rat könnte ich geben:

- Bei Heilparktiker "blutiges Schröpfen" unternehmen.

- Viel Bewegung

- Gittarrenspielen aufgeben

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