Frage von SkilletFan02, 100

Psychische Krankheit aufgrund schlimmer Kindheit?

Eigentlich hatte ich nie vor so etwas im Internet zu fragen. Aber da ich hier komplett anonym bin, versuche ich es trotzdem.

Zuerst möchte ich sagen, dass ich weiblich und 16 Jahre alt bin. Soviel also schonmal dazu. Ich habe ein paar mehr Dinge, die mich im Moment in den Wahnsinn treiben.

Vor 2 1/2 Jahren haben bei mir extreme Schlafstörungen angefangen. Ich habe alles erdenkliche versucht, um besser (oder überhaupt) schlafen zu können. Im Laufe der Zeit brauchte ich immer weniger Schlaf um fit zu sein. Für einen normalen Montag (8 Stunden Schule, 1 Stunde nach der Schule: 2 Stunden Volleyballtraining) reichen für mich heute 3 Stunden Schlaf. Mir ist durchaus bewusst, dass Schlaf sehr wichtig ist. Deshalb frage ich mich ob ich Medikamente in meine Alternativen miteinbeziehen soll.

Desweiteren habe ich die Befürchtung ein Syndrom zu haben. Genau geht es um das Alice im Wunderland - Syndrom. Ich habe mich sehr intensiv mit dem Syndrom beschäftigt. Teils sogar mit meinen Lehrern darüber gesprochen. Meine Symptome dafür sind fast identisch mit der des Syndroms. Ich habe manchmal das Gefühl (besonders Nachts auf der Straße wenn es dunkel ist (Ich lebe in einem ländlichen Ort)) dass alles um mich herum ganz klein wird. Dann wird mir oft schwindelig oder ich bekomme Kopfschmerzen. Auch habe ich oft das Gefühl wenn ich abends im Bett liege, dass mein Körper ganz klein wird. Oder meine Füße riesig. Das klingt alles sehr doof. Aber ich weiß nicht wie ich es anders beschreiben soll. Als ich die Ursache des Syndroms in Erfahrung brachte, hat es bei mir ordentlich geklingelt. Das Syndrom hat seine Ursache in Migräne Erkrankungen. An solcher leidet meine Mutter seit ihrer Kindheit. Ich habe oft gedacht zu einem Arzt zu gehen aber wie wird so ein Syndrom festgestellt? Machen die irgendwelche Tests?

Meine letzte Sorge ist, dass ich irgendwie 'fast gefühllos bin'. Das ist von allen Sachen die ich gerade angeführt habe, die am bescheuert klingenste. Seit dem Tod meiner kleinen Schwester ständig (wirklich ständig) das Gefühl traurig zu sein. Und ich bin es auch. Klingt total gegensächlich zu dem obem stehenden Satz. Gefühllos ist einfach nicht das richtige Wort. Abgehärtet vielleicht. Ich kann sehr gute Laune haben. Aber sobald ich irgendetwas, dass mir meiner kleinen Schwester in Verbindung stehen könnte, kippt meine Stimmung auf Null. Komplett. Den Rest des Tages will ich mich verkriechen oder verstecken. Dabei ist es schon 1 Jahr her. Ich habe sehr viel schlimmes durchgemacht. Wirklich schlimmes. Aber ich bin immer stark genug gewesen um das zu schaffen. Und jetzt? Jetzt hab ich das Gefühl alles bricht auf mich herein und ich stumpfe mich ab. Ich lass nichts mehr an mich heran.

Meine Frage ist endlich: Habt ihr einen Rat für mich in irgendeinem der genannten Dinge? Hängt das alles wegen einer psychischen Krankheit aus meiner Vergangenheit zusammen? Kann sich sowas überhaupt entwickeln?

Danke für alle die sich die Zeit genommen haben.

Hilfreichste Antwort - ausgezeichnet vom Fragesteller
von ohneahnung2002, 17

Das mit deiner Schwester tut mir erstmal sehr leid. 

Dass es auch nach einem Jahr noch weh tut, ist ganz normal. Es wird auch nach 10 Jahren noch weh tun, aber vielleicht kommst du dann besser damit klar. Vielleicht hilft dir in der Hinsicht ja der Gedanke, dass du für sie lebst. Für sie mit der Achterbahn fährst etc. Dass du das halt mit ihr und für sie erlebst, weil ihr das Freude gemacht hätte. Es ist auch klug mit jemandem darüber zu reden wie sehr du sie immernoch vermisst. Manchmal ist es auch gut wenn du z.B. Etwas kleines für sie in den Garten stellst so hast du quasi deinen eigenen Platz für sie wo du an sie denken kannst und ab und zu kann man ja mal etwas schönes dorthinlegen z.B. Blumen. 

Antwort
von asahbe, 50

Geh mal ins kranken Haus
Die checken das mit deinem Schlaf
Ansonsten würde ich sagen das von Stress kommt und weiteren Ursachen die vlt nicht genannt. Würden

Antwort
von Resevers, 52

Das können alles Ursachen sein. 

An deiner Stelle würde ich mich mal an einem Psychologen wenden, weil daran muss gearbeitet werden.

 

Kommentar von SkilletFan02 ,

Danke, dass sie sich die Zeit genommen haben. Ich werde mit meinen Eltern darüber sprechen. 

Kommentar von Resevers ,

Kein Problem, und viel Glück.

Kommentar von asahbe ,

Psychologen ? Nein dan kommt sie noch in die geschlossene Anstalt ✌️ dan gibts nur smartes

Kommentar von Resevers ,

Die kommt doch nicht sofort in die Anstalt !

Dem Mädchen muss halt geholfen werden.

Kommentar von asahbe ,

Ja klar muss das aber so war es bei nein Kollegen ungelogen und was da alles passiert ist für eine 16 jährige etwas zu viel

Kommentar von Resevers ,

Na und, mich haben sie auch nich gleich reingesteckt. 

Das machen die nur wenn Akute Gefahr für andere, und für sich selbst besteht.

Kommentar von SkilletFan02 ,

Die Gefahr besteht bei mir nun wirklich nicht.

Kommentar von Beings140 ,

Das muss sie erstmal einwilligen ob sie da rein will oder nicht

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