Frage von wakeupAlicee, 101

Psychisch zu unstabil für Arbeit?

Hey war Jz seit langer Zeit mal wieder arbeiten, hab mir Arbeit gesucht und nur 2 Stunden ausgehalten. Musste fase weinen, es bedrückt mich.. Fühle mich so, als könnte ich nicht mehr arbeiten gehen.. Psychisch sehr instabiles Verhalten meinerseits.. Was dagegen tun?? schon Ausbildung, Nebenjobs alles verloren durch wein Attacken.. Halte dem scheinbar nicht stand.. ?! Therapeut hatte ich schon, klink gegen Depression war ich auch schon.

Antwort
von conelke, 65

Wenn Du in Behandlung warst oder bist, dann gibt es auch Wieder-Eingliederungsmaßnahmen für Menschen mit Deinem Krankheitsbild. Was sagt die Klinik, was der Therapeut? Wenn Du nicht fähig bist, arbeiten zu gehen, dann muss man Dir das doch in irgendeiner Form bescheinigen. Du solltest da nochmals mit Deinem Therapeuten sprechen und ihn fragen, welche Lösung es für Dich gibt. Vielleicht könntest Du auch im Heilpädagogischen Zentrum arbeiten gehen, bist Du wieder voll arbeitsfähig bist.

Antwort
von Myriam86, 15

                Aus
                eigener Erfahrung empfehle ich die Stiftung Auswege. Sie
                bietet Behandlungen mit unkonventioneller Medizin an. Seit
                acht Jahren veranstaltet sie neuntägige
                Therapiecamps/Sommercamps für chronisch Kranke mit ihren
                Familienangehörigen, stets ist ein Arzt dabei. Über 15
                Therapeuten betreut Hilfesuchende und ihre Angehörigen dort
                ehrenamtlich. Mit einem verdammt extremen Burn-out war eine
                gute Freundin von mir dort – seither geht es ihr bestens.
                Vorher) hatte ihr ein halbes Jahr 30 Sitzungen Psychotherapie
                nix gebracht. Und Antidepressiva waren ihr zu heikel. Vier von
                fünf Campteilnehmern mit Burn-out, chronischer Erschöpfung
                oder Depression, unter ihnen auch meine gute Freundin, kommen
                VÖLLIG symptomfrei wieder nach Hause zurück, so die
                Stiftung. Im Juni 2016 (Vom 4. bis 12.6.2016) findet im
                Schwarzwald ein „Auswege“-Therapiecamp speziell für
                Betroffene von „Burn-out“ und verwandten Belastungen
                statt. Zusätzlich findet ihr bei der Stiftung Auswege ein
                Netzwerk von geschätzt 200 unkonventionellen Therapeuten.
                Kann ich nur empfehlen, schaut mal vorbei!

Antwort
von aida99, 60

Wenn es Dir so schlecht geht, dass Du nicht arbeiten kannst ohne Wein-Attacken, dann müsstest Du eigentlich krankgeschrieben werden (das nutzt nur leider nicht sooo viel, wenn man nicht fest angestellt ist...). Aber vielleicht hilft Dir das beim Arbeitslosengeld oder bei Hartz-IV weiter, wenn dokumentiert ist, dass Du gerade nicht arbeiten kannst?

Warst Du schon mal in einer Psychosomatischen Fachklinik? Da steht oft weniger das Symptom im Vordergrund, sondern es geht darum, den ganzen Menschen wieder aufzubauen.

Und hast Du es schon mal mit Antidepressiva probiert? Die sollte aber ein Facharzt für Psychiatrie verschreiben, weil diese Ärzte den besten Überblick über neue Medikamente haben, sowie über die Nebenwirkungen der alten.

Dann würde ich Dir noch eine Verhaltenstherapie empfehlen (ich weiß ja nicht, was für eine Therapie Du machst - musst Du hier auch nicht schreiben). Diese Therapien zeigen meist recht schnell Ergebnisse.

Falls Du weiblich bist: Such Dir eine Therapeutin. Es gibt Studien, die belegen, dass Frauen bei Therapeutinnen bessere Heilerfolge haben als bei männlichen Therapeuten. Beim Patiententelefon der Kassenärztlichen Vereinigung ganz Du direkt nach V-Therapeutinnen in Deiner Nähe fragen, die Plätze frei haben.

Zum Schluss: Such Dir eine Selbsthilfegruppe zum Thema Depressionen, am besten mit Therapeut/in. Denn es ist sehr entlastend, wenn man sieht, dass andere Menschen ähnliche Probleme mit sich herumtragen. Auf jeden Fall gute Besserung!

Antwort
von Narrative, 51

Dies denke ich mir auch, bin 22 und besuche eine vollzeitschule.

Es ist sehr schwierig jeden tag in die schule zu gehen da ich früher immer Zuhause geblieben bin wenn ich nicht wollte.

Zudem kommt eine verückt Vergangenheit und das ich nun Vater bin und mit meiner Freundin zusammen lebe. Habe auch sehr viel stress. Denke es grenzt an burnout.

Frage mich auch wie es weiter gehen soll.

Antwort
von pilot350, 46

Es sind möglicherweise keine Depressionen die Dich zu Deinem Verhalten führen. Du wirst eine Persönlichkeitsstörung haben die bisher noch nicht diagnostiziert worden ist. Du brauchst dringend fachärztliche Hilfe und musst die Hilfe eines Psychiaters in Anspruch nehmen. Gehe direkt dorthin. Alleine kommst Du davon nicht los.

Antwort
von Indivia, 38

Erstmal solltest du dich an einen psychiater wenden ,der kann dich ggf krank schreiben und auch mit Medis einstellen, damit es dir was besser geht.

Dann solltest du dich an ein spz wenden, denn es gibtzb auch tagesstätten für psychisch behinderte , damit  du langsam wieder den Alltag lernst .

Die andere Frage ist natürlich was bedrückt dich auf der Arbeit so sehr?

DesWeiteren gibt es auch das Hamburger Modeel zum Wiedereinstieg. ich würde dir raten dich an eine gute Klini8k zu wenden. ich war vor 1,5 Jahren selber in einer und mir geht es seitdem wesentlich besser. Vor allem bin ich immer verwirrt, wenn ich hier lese,wie wenig die Kliniken teilweise auf die "Freiheit" vorbereiten.


Ps :Hast ne PN.


Antwort
von georgiaaa, 25

Mir geht's genau SO!!!
ab Sommer fange ich eine Ausbildung an. Habe große Angst dass ich es wieder abbreche und nicht schaffe.

Antwort
von kleinefrechemau, 26

Was war der Grund, dass du nach 2 Stunden gegangen bist? Gab es einen Auslöser von außen? Ich muss auch öfter weinen, an der Arbeit verschwinde ich dann halt auf die Toilette...ist zwar auch keine endgültige Lösung, aber wenn du wieder einen Job verlierst, macht das auch nichts besser, du brauchst endlich wieder Erfolgserlebnisse.

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