Frage von DarkBlueHD, 32

Psychisch Labil oder doch was anderes?

Dies ist eine Verfremdete Darstellung aus meinem Privatleben und persönlichen Umfeld. Perönlichkeiten, Namen oder sonstige Informationen zu Personen sind frei erfunden. Die Story entspricht der Wahrheit.

Mal Angenommen ich habe einen Freund Namens Bob. Bob ist ein eher zurückhaltender Mensch. Er redet nicht viel mit ihm fremden Menschen und schon gar nicht in der Öffentlichkeit. Er ist eher schüchtern und wenn man ihn näher kennt auch ein sehr netter Kerl. Er musste in seiner Familie schlimme Dinge miterleben und ist seither der, der er ist. Seine Psyche ist nicht mehr die, die sie einmal war, weshalb er des öfteren Hass auf schlechte Menschen, Mobber und seinen Vater entwickelt. Wird er von diesem Hass überrannt, wird er ganz komisch, er sitzt dann einfach ganz ruhig da, hat die Beine an die Brust angelegt, wippt vor und zurück und hat dabei einen beängstigenden Gesichtsausdruck. Wenn das passiert kann ich ihn gut wieder fangen aber nicht immer, gelingt es mir nicht ihn zu fangen kauert er sich in eine Ecke und weint bitterlich. Mir ist auch aufgefallen dass er wenn er ganz alleine ist anfängt zu weinen oder sich in den Schlaf weint. Ich ertrage es nicht mehr ihn so zu sehen. Mittlerweile erwische ich mich sogar selbst dass mir Tränen über die Wange kullern wenn ich ihn so sehe. Was ist mit ihm und wie kann ich ihm helfen? Kann man da überhaupt was tun? Ich bin Ratlos!?

Ich bitte um zahlreiche, ehrlich gemeinte Antworten. Sinnlose Aussagen oder jegliche Art von Beleidigungen sind nicht gerne gesehen und zu unterlassen!

Danke im Voraus

DarkBlueHD

Antwort
von chinchillarock, 15

was man unternehmen kann um zu helfen ist unterschiedlich, je nachdem wie das Verhältnis zu Bob ist... Ist er Minderjährig? Was ist mit der Mutter / Sorgeberechtigten? Erkennt er selbst solche Situationen auch als "Problem" und möchte selbst auch Hilfe?

Du kannst ihn aufbauen und ihm evtl. das Gespräch mit einem Psychologen raten. Sei auf jeden Fall weiter für ihn da! Dass du überhaupt manchmal zu ihm durchkommst, ist schon sehr viel Wert und du solltest diese Vertrauensbasis vorsichtig nutzen und nicht mit drängen zerstören (falls er sich gegen Hilfe wehrt / sich weigert) informiere dich am Besten selbst bei einem Psychologen wie man in solchen Fällen am Besten vorgeht

Kommentar von DarkBlueHD ,

Erstmal Danke dass du geantwortet hast.

So mit Psychologen etc. will ich nix überstürzen und mir vielleicht die Freundschaft damit ruinieren. Ich würde zuerst gern mal wissen was in ihm vor sich geht. Was könnte mit ihm los sein?

Kommentar von chinchillarock ,

das ist aus der Ferne leider nicht zu sagen.... es könnte von einer Depression (= eine psychische Störung, bei der man sich sehr traurig, lustlos und ohne Hoffnung fühlt und oft keine Aktivität mehr zeigt)

bis hin zum seelischen Trauma (= Der Begriff „Trauma" bedeutet „Verletzung“. Unter einem psychischen Trauma versteht man eine seelische Verletzung oder eine starke psychische Erschütterung, die durch ein extrem belastendes Ereignis hervorgerufen wird)

alles mögliche sein.....

versuche doch am Anfang mal mit ihm in einem "guten" Moment zu sprechen. Sag ihm, dass dir auffällt, dass es ihm damit nicht gut geht, dass du dir Sorgen machst! Für Ihn da bist! Auch wenn das für dich klar ist, könnte es ihm helfen, wenn er es hört. Und versuche ganz vorsichtig anzufragen ob er nicht mal mit Jemandem (Arzt, Psychologe; anonymes Telefon zur Selbsthilfe) reden möchte um es "von der Seele zu reden"

Denn zu einem Psychologen sollte er unbedingt bald mal gehen, bevor er sich zu tief in diesen "Momenten" verliert.

Antwort
von ApfelTea, 14

Du könntest ihn überreden, einen Psychotherapeuten aufzusuchen.

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