Frage von Muldentier, 63

Starke psychische Problem nach upperkonsum.

Hallo, ich bin weiblich,24 Jahre alt und brauche dringend eure Hilfe! Hab auch ne sehr schwere Kindheit hinter mir!

Alles begann vor sechs Jahren mit einem bösen LSD Trip! Hab mich total überdosiert, lange weiter gemacht mit,Grass,Speed Pilzen und co. wovon ich "hppd" davon trug. Als ich genau vor sechs Jahren mein letzten Kopf rauchte bekam ich schwere angstattaken,dachte der Trip kommt zurück, Symptome die nach den vier Jahren nur noch selten da wahren: -angstattaken -hppd blieb bestehen(sieht alles aus wie in Plastikfolie,Visual Snow,nachziehen von Dingen) -Ohrwurm von Liedern die ich Jahre nicht gehört hab -vor meinem innerlichen Auge bachflashs in meine Vergangenheit. -in manchen Situationen dachte ich der Trip kommt zurück

Hab vor knapp zwei Jahren wieder angefangen Speed und Mama/Ecstasy zu konsumieren (Speed 1jahr fast täglich, Mdma eine Zeit lang einmal die woche und sonst alle zwei)

Ich merkte über die 1,5 Jahre schon komische Dinge, hab mich zurück gezogen,wollte kaum jmd. sehen und nun komm ich zu meinem Problem wo ich wirklich dringend Rat brauche bzw. ob es Chancen für mich gibt. Meine jetzige Symptomatik:

-vergesse alles in kürzester Zeit -bin schusselig geworden -Trau mich kaum was zu sagen(in mich gekehrt hatte das vor sechs Jahren auch) - sehr wirre gedankengänge(auch wie vor sechs Jahren ) -kann nur langsam Zusammenhänge erfassen (Gesprächen folgen fällt mir schwer -Denke oft ich träume Starr mich einfach oft fest(gedankenleere) -mein hppd ist schlimmer geworden -hab andauernd Versprecher oder Hänger in Gesprächen -konzentration ist weg -hab keine Gefühle mehr(hatte ich auch vor sechs Jahren schon) -bin total zerstreut -vergesse manchmal wie einige Wörter geschrieben werden,kann unter Druck keine Aufgaben lösen -hab tierische Hinterkopfschmerzen(hatte ich vor sechs Jahren auch schon) -bekomme fast jede Stunde ne Panikattacke und denke der Trip kommt zurück -sehr hohen Ton im rechten Ohr -hab manchmal das Gefühl ich bin dumm geworden -fühl mich manchmal total als wäre ich auf LSD, hab Angst schlafen zu gehen weil ich in letzter Zeit wieder nur an den Trip denke) -hab keine Lust mehr mich hübsch zu machen,vernachlässige soziale Kontakte,hab Angst raus zu gehen weil ich so verstreut bin -hab Angst morgens aufzuwachen und mich komplett zu vergessen,geschweige denn mein komplettes vorheriges Leben zu vergessen - kann kaum schlafen -kein Hunger Gefühl

Das alles wurde akut nach ner Party am 14.11.2015 hab ne Pille,Pepper und Alkohol konsumiert,so dumm wie ich wahr weiter konsumiert,bin nun seit 4 Monaten clean und es hat sich nichts geändert.

Ich bin für jeden Tag dankbar,war auch schon in einer Klinik und dort könnte mir niemand helfen. 

Wenn jmd. ähnliches durch gemacht hat,meldet euch bitte.

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Antwort
von musenkumpel, 24

Mädel. Ich würds zuerst mal so sehen:
Die 'Flashbacks' die du beschreibst sind Erinnerungen, Ahnungen, Intuitionen und so weiter. Da brauchst du keine Angst vor nem Trip-Flashback haben!

Ich meine siehst du Fratzen, drehen sich irgendwelche Fenster oder sonstige Hallus? Dann können die dir viel einreden und solange hast du dann Angst. Wenn du soviel Angst hast würd ich sagen, ist das schon einzeichen dafür, dass die Angst unbegründet ist. Kann ich dir aber auch nich ausreden.

Jeder Trip braucht Zeit zum Verarbeiten. N halbes Jahr oder 2. Wenn man dann am Anfang so ne super Diagnose gestellt bekommt und das 'glaubt', dann nimmt man alles als Anzeichen und wird 'diagnose-gläubig'.

Es soll sich nich so anhören als würde ich dich nich ernst nehmen! Du hast mein vollstes Mitgefühl. Angst is keine schöne Sache. Mit Tabletten ausschalten (ob vom Arzt oder nich) is jdf keine Lösung damit umgehen zu lernen.

Ich sollte dich nich unter druck setzen. Ich würde dir empfehlen, Sonntags oder zumindest einen Tag in der Woche so wenig wie möglich zu machen. Wenig Fernsehen, viel Schlafen. Und die Woche über dich zwingen, aus dem Haus zu gehen, zu Leuten, ins Cafe, den Park und irgendwas..

Man könnte vielleicht n Buch mit Kurzgeschichten mitnehmen? Ich meine falls niemand zum reden da ist 'wieder' 'normale' 'Gedankengänge' 'üben'... (hört sich vielleicht blöd an...)

Und mindestens eine oder mehr Auszeiten, wo du sämtlichen Stress runterfährst. Meditation, Zeichnen, Musik hören oder aus dem Fenster sehen, Spziergang und der Natur zuhören.

Und andersrum, sich öfter am Tag dazu bringen was zu tun. Das geht natürlich nich immer so einfach. Deswegen am Anfang (ohne Musik) Taichi oder Tanzen oder Joga und dann ne viertel oder halbe Stunde die Bude auf Vordermann, dich zurecht machen oder irgendwas tun um dich auszuleben.

Schlafmangel und Musik oder Fernsehen oder viel Gedankenkarussell führt zu Ohrgeräuschen und Schlieren und weißem Rauschen vor den Augen. Also weniger Reize auf dich einströmen lassen.

Deswegen sind ja solche '''Flashbacks''' nur Bilder, um so viele Dinge zu verarbeiten.. auch manchmal ein Zeichen von Müdigkeit, aber auch von Ideen, Tatendrang, Intuitionen, Vergangenheit usw...

Das is normal, wenn du dich über ein Jahr zurück ziehst und dich dann weniger auf Gespräche, Zusammenhänge einstellst und schüchterner wirst... Andererseits, 'verschleppst' du auch seit der Zeit möglicherweise eine Depression. Ja.. wieder so ein Schlagwort aus der Psychoabteilung.. aber kein Ding.

Das eine ist, was glaubst du selbst, was dir helfen könnte? Hast du vielleicht Ideen?

Ich kann mich schwer da rein versetzen, z.b. jede Stunde ne Panikattacke. Man kann Gefühle kontrollieren. Da musst du aber den Veränderungen der Gefühle (oder Gedanken) bewusst bleiben und immer wenn Angst kommt, die unbegründet ist, müsstest du davor ein Gefühl der Sicherheit schalten.

Ein abrufbares Gefühl von Sicherheit und Zuhause. Also kein 'zusätzliches Gedankenkarussel'.
Andererseits was bringt diese Spirale/Kreislauf zum drehen, dass du wieder bei der Angst vorm Flashback landest? Dieses 'Feuerrad' 'besänftigen'.

Keine Gefühle und keine Liebe (da keine Bindung zur Aussenwelt) durch Depressionen ist schon schlimm genug. Also Aussenwelt, Bindungen (auch zu Tieren, Pflanzen, Orten möglich). Liebe erlauben! Gefühle (auch negative) erlauben.

Aber zusätzlich ist vielleicht Serotonin oder so aufgebraucht. Also viel Obst. Durch Essen und Bewegung den Pegel wieder steigern. Das wird dann in Melatonin umgewandelt, dann hast du wieder ein besseres Schlafbedürfnis.

Gefühle ermöglichen. Finde raus was dir Freude bringt, das verteibt Angst.

Mach dir um deinen Kopf nicht so viele Gedanken. Also die Veränderungen in der Sprache. Sieh es als 'schamanische Reise' mit den Flashbacks. Komm unter Leute, quatsch mit Freunden und Familie.

Falls Möbel oder Ängste mit dir reden, konzentrier dich nicht auf Blockaden oder schlechte Gefühle (oder dunkle Ecken in der Wohnung) und guck auf schöne Dinge oder bereinige die schlechten.

So.. hab alles was ich dazu sagen kann. Aber wenn noch was is, kannst du auch schreiben.

Gruß

Antwort
von Muldentier, 15

Angst habe ich keine mehr, was mich am meisten stört das ich total abwesend bin, keine Zusammenhänge erfassen kann und mir total dumm vorkomme, das einfach so sinnlose Dinge aus mir raus platzen. Ich hab echt sorge das ich mein restliches Leben so verbringen muss, hab auch schon seroquel und mitrazapin genommen, alles ohne Erfolg. 

Schlafen kann ich meist auch nur vier Stunden und denn bin ich was, meine Motivation ist komplett im Keller. Ich möcht einfach nur wieder logisch denken könn, ich habs auch schon mit Gehirntraining versucht, dabei aber noch keine wirklichen Erfolge erzielt, ich hätte gern ne Diagnose, damit ich weiß wie ich da ran gehen kann, ich war auch schon beim MRT und eeg und beides komplett in Ordnung:( 

Ich hab mein Freund schon durch den ganzen Mist verloren, er meint er liebt mich noch aber das macht ihn emotional so fertig, er würde uns noch ne Chance geben wenn es mir besser geht.. Ich will endlich wieder leben und klar komm, ich hab Angst das ich nie wieder arbeiten kann und jetz für immer zum geistigen Pflegefall werde, hab auch oft das Gefühl es wird schlimmer

Antwort
von Muldentier, 26

Mein Handy spinnt. Hat vielleicht jemand ähnliches durch gemacht,war auch schon in ner klinik und die Ärzte hätten mir venlafaxin gegeben,die aber nicht geholfen haben. Ich hoffe nur das ich nicht den rest meines lebens so bleiben muss.

Es platzen auch total dumme Sachen aus mit raus,ich hab vorm einschlafen stimmen im kopf und zucke unwillkürlich:( 

Ich halt das langsam nicht mehr aus.

Ich weiss welche Fehler ich gemacht hab und möchte kein antworten haben wir " das hast du davon" :(

Antwort
von tactless, 27

Und deine Frage ist jetzt welche? O.o 

Kommentar von Muldentier ,

Mein Handy spinnt. Hat vielleicht jemand ähnliches durch gemacht,war auch schon in ner klinik und die Ärzte hätten mir venlafaxin gegeben,die aber nicht geholfen haben. Ich hoffe nur das ich nicht den rest meines lebens so bleiben muss.

Es platzen auch total sonnliae Sachen aus mit raus,ich hab vorm einschlafen stimmen im kopf und zucke unwillkürlich:( 

Ich halt das langsam nicht mehr aus.

Ich weiss welche Fehler ich gemacht hab.

Kommentar von tactless ,

Ich verstehe immer nicht, wie man sich durch Drogen so fertig machen kann. Ich meine klar, die Neugier Drogen zu probieren ist verständlich und nachvollziehbar ... habe ich selber getan. Aber bei mir ist das nie so ausgeartet. Vor allem war ich auch viel zu geizig mir ständig irgendwelchen Kram zu kaufen. 

Naja egal ... will nicht den Moral-Apostel spielen. 

Aber meinst du nicht, dass du in einer Drogenberatungsstelle besser aufgehoben wärst statt hier? 

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