Psalm 49:"Das Glück der Gottlosen nimmt mit dem Tode ein Ende." Was hat das zu bedeuten?

... komplette Frage anzeigen

8 Antworten

Die Gottlosen, die auf der Welt, also zu ihren Lebzeiten, glücklich waren, werden es nicht mehr sein, wenn sie gestorben sind. Sie haben einfach so in den Tag hineingelebt, aber nicht für die Zeit nach ihrem Tod gesorgt.

Antwort bewerten Vielen Dank für Deine Bewertung

Da gibt es noch viele andere Stellen mit ähnlichem Inhalt. Die wichtiste Stelle ist wohl die Bergpredigt/Feldrede, da dies ja die eigentliche Botschaft von Jesus an das Volk war.

Lukas 6, 20-26:


Selig seid ihr Armen; denn das Reich Gottes ist euer.Selig seid ihr, die ihr hier hungert; denn ihr sollt satt werden. Selig seid ihr, die ihr hier weint; denn ihr werdet lachen.Selig seid ihr, so euch die Menschen hassen und euch absondern und schelten euch und verwerfen euren Namen als einen bösen um des Menschensohns willen.Freut euch alsdann und hupfet; denn siehe, euer Lohn ist groß im Himmel. Desgleichen taten ihre Väter den Propheten auch.

Aber dagegen weh euch Reichen! denn ihr habt euren Trost dahin. Weh euch, die ihr voll seid! denn euch wird hungern. Weh euch, die ihr hier lachet! denn ihr werdet weinen und heulen. Weh euch, wenn euch jedermann wohlredet! Desgleichen taten eure Väter den falschen Propheten auch.

Ende Zitat

Er begründet den Segen oder das Wehklagen mit den wahren oder falschen Propheten. Die falsche Propheten vergleicht er an anderer Stelle mit reissenden Wölfen, die sich als Schafe verkleidet haben. Man erkennt sie an ihren Früchten. Ein guter Baum bringt gute Früchte. Ein böser Baum bringt böse Früchte.

Das ist wohl der zentrale Punkt: Die Früchte, die hervorgebracht werden.

Böse Menschen machen böses. Dieses Böses erzeugt neues böses, Unheilt entsteht. Gute Menschen machen gutes.

Wenn ein Mörder seinen Kindern das Morden beibringt, wird dadurch für seine Nachkommen die Welt nicht zur Hölle wenn sie sich gegenseitig abschlachten?

Wenn ein guter Mensch seinen Kinder die Güte beibringt, wird dadurch für seine Nachkommen die Welt nicht zum Paradies wenn sie untereinander alle gütig sind?


Antwort bewerten Vielen Dank für Deine Bewertung

Der Psalmist warnt in diesem Psalm davor, sein Vertrauen auf Reichtum,  zu setzen.

Er erklärt, daß kein Reicher mit all seinem Geld sich selbst ewiges Leben erkaufen kann. Stattdessen wird er genau wie die Armen zum Scheol (das ist das allgemeine Grab der Menschheit) hinabfahren.

Genau wie Tiere wird er wieder verfallen (so wie es Jehova Adam und Eva im Garten Eden erklärt hatte) und wieder zu Staub werden.

Sein Reichtum und seine angehäuften Güter, auf die er so stoz war, können ihn nicht retten.

----------------------------

Vers 15:
Indes wird Gott selbst meine Seele aus der Hand des Scheọls erlösen


Der Psalmist drückt hier sein Vertrauen darüber aus, daß Gott ihn sogar von den Toten auferwecken wird.


Antwort bewerten Vielen Dank für Deine Bewertung

Die Stelle stammt aus einem Psalm, und die Psalmen gehören zu den ältesten Teilen des AT.  Der Glaube an ein Leben nach dem Tod gehörte damals noch nicht zum Judentum, der kam erst aus der Zeit des Exils durch den Einfluss des parsischen Glaubens. Es geht hier also nur darum, dass nach dem Tode alle gleich sind, nämlich tot.

Antwort bewerten Vielen Dank für Deine Bewertung

Das bedeutet so viel wie dass sie nach dem Tod bestraft werden, egal wie viel Glück sie im Leben hatten.

Eine recht kindische Vorstellung dass jemand nach seinem/ihrem Tod noch etwas zu befürchten hätte. Damit trösten sich Gläubige über den Umstand hinweg dass es eben Menschen gibt die den Anschein erwecken "böse" zu sein und dennoch alles Glück der Welt hätten.

Antwort bewerten Vielen Dank für Deine Bewertung
Kommentar von peoplelife
11.03.2016, 00:22

Komisch, dachte Gott vergibt alle Sünden :-)

1
Kommentar von LuisMiguelDe
11.03.2016, 00:26

leider kennst du gott nicht. und es ist traurig sowie sehr bedauerlich das du die wunderbare Freundschaft mit Jesus noch nicht gemacht hast. aber es ist nicht zu spät für dich. lass dich auf Jesus ein und du wirst sehen das er Lebt.

1

Im Bibelkommentar von Dr. John Walvoord findet sich zu Psalm 49,17-21: "Der Schreiber hielt es für dumm, ungläubige, reiche Menschen zu beneiden, denn ihr Verderben stand mit Sicherheit bevor. Obwohl sie sich in diesem Leben an großem Glanz und großer Pracht erfreuen, werden sie in der Dunkelheit entschwinden und nichts mit sich nehmen (vgl. Prediger 5,15). Der Rat ist deutlich: Sei nicht beeindruckt, wenn ein Mensch reich wird. Die richtige Blickrichtung für die geistliche Unterscheidung im Leben tut not. Das Endziel der Gerechten ist weitaus erstrebenswerter als die vergängliche Pracht der Gottlosen."


Antwort bewerten Vielen Dank für Deine Bewertung

Wenn du Psalm 73 liest, wird deine Frage beantwortet. Asaph spricht seine Gedanken laut aus über den Weg der Gottlosen.

Antwort bewerten Vielen Dank für Deine Bewertung

Wenn sie tot sind, dann haben sie ja kein Glück mehr

Antwort bewerten Vielen Dank für Deine Bewertung
Kommentar von pinkyitalycsb
11.03.2016, 16:31

Wer seine Sünden bereut und umkehrt, um Jesus Christus zu folgen, wird bereits hier, aber erst recht nach dem Tod das höchste Glück erfahren!

0

Was möchtest Du wissen?