Frage von ChloeBloom, 69

Prostitution und Studium?

Hallo,
Ich habe vor längerer Zeit einen Film über eine junge Frau  gesehen, die ihr Studium mit ihren Körper bezahlt hat.

Ich finde es schrecklich und hätte unglaubliche Angst davon einen freier zu bekommen, der Dinge von mir verlangen würde, für die ich nicht bereit wäre.
Oder noch schlimmer- wie oft werden Prostituierte vergewaltigt?

BAFÖG ist zwar nicht viel, aber man kann trotzdem noch einen kleinen Mini Job wie babysitten ausüben.
Wenn man sucht, dann findet man was!

Ich meine - ich will Medizin studieren. Es wird schwierig sein noch nebenbei zu jobben, aber wenn es nicht anders geht?

Außerdem kann man doch seine Bedürfnisse einschränken.

Lehrjahre sind eben keine Herrenjahre.

Aber warum machen es so viele Frauen trotzdem?

1) stimmt es, dass man während seiner Erfahrungen in dem Bereich meistens auf einen perversen trifft?

2) kommt man da überhaupt wieder raus?

Danke!

Antwort
von implying, 69

zum einen glaube ich nicht, dass das wirklich "so viele" frauen machen. zum anderen ist es ja deren freie entscheidung. die haben bestimmt auch schon andere jobs ausprobiert und waren halt unzufrieden. wenn es ihr wille ist sollen sies eben machen. außerdem bedeutet das heutzutage ja auch nicht mehr, dass man sich an die straße stellen muss. soweit ich weiß gibt es online portale wo man seine dienste bequem und sicher anbieten kann. die frauen suchen sich ihre freier also ganz genau aus und wissen vermeintlich worauf sie sich einlassen.

Kommentar von Sonnenstern811 ,

Leider weiß man das bei Fremden nie so ganz genau. Der Nitribitt mangelte es sicher nicht an Erfahrung. Trotzdem geriet sie einmal an den Falschen.

Kommentar von ChloeBloom ,

Klar, gibt es Portale. Doch ein Profilbild sagt kaum was...

Antwort
von Sonnenstern811, 56

Hier waren vermutlich die Wenigsten schon mal im Gewerbe tätig. Dass Studentinnen aber in nicht ganz so seltenen Fällen zumindest bei entsprechenden Agenturen tätig sind, ist mehr als ein Gerücht. Außerdem geben manche Damen des Gewerbes sich auch gerne als Studentin aus.

Auf intellektuellem Niveau laufen manche Dinge einfach besser. Und sei es auch nur zum Schein.


Antwort
von WeiserMann, 57

Sie wollen halt schon da das "High-Life" , teure Kleider, teure Schuhe, in den angesagtesten Clubs sein. Und da reicht BaFöG nicht.

Antwort
von steini1904, 65

1) Perverse? Wie kann man pervers definieren? Da gibt es so viele verschiedene Dinge, du musst halt wissen wo deine Grenzen sind und diese nicht überschreiten. Darfst ja jederzeit einen Kunden ablehnen.

2) Was sollte dich in der Szene halten? Ist ja nicht so, dass su dich als willenlose Sex-Sklavin verkaufst. Wobei das mal recht interessant wäre... Gibts ja durchaus auch mit Konsens.

Kommentar von ChloeBloom ,

Ja, man kann jeden Kunden ablehnen: aber wenn man für sich arbeitet, dann hat man ja gar keinen Schutz ... Wer weiß ob der Kunde nicht zum Sex zwingt?

Und zur zweiter Frage
Es ist halt schnell verdientes Geld

Antwort
von casala, 57

ich glaube kaum, daß man sein leben unbedingt mit der fantasie eines drehbuchautors vergleichen muß. aber man kann durchaus möglichkeiten in betracht ziehen und sich dementsprechend wehren/verhalten.

Antwort
von Handschlag1, 9

Sexarbeit hat noch immer ein gewisses Stigma, wenn Du Dich aber tatsächlich schlauer machen möchtest, frag doch einfach mal nach, z.B. hier http://www.berufsverband-sexarbeit.de/

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