andreas48 am 16.02.2008 um 16:37 Uhr
Mit Bestürzung lese ich in Zusammenhang mit den Steuerskandalen, dass diese Leute als Leistungsträger der Gesellschaft bezeichnet werden. Ich finde das istz eine Verunglimpfung von 40 Millionen anderen Berufstätigen, die Tag für Tag ihre Arbeitskraft zur Verfügung stellen, damit einige wenige auch noch den Staat besch..können. Wie seht ihr das?

Man sollte nicht alle über einen Kamm scheren. Es gibt überall solche und solche.

Ich würde sie eher als Schmarotzer der Gesellschaft sehen! Was wollten die Manager denn managen, wenn nicht tausende Arbeiter für sie die Knochen hinhalten würden. Können tun sie nämlich i.d.R. nix. Schwätzen und irgendwelchen Mist als Allheilmittel verkaufen - das ja! Aber das war's. Jedenfalls sind die vollkommen überzogenen Bezüge absolut ungerechtfertigt! Und wenn man dann hört "die tragen ja das Risiko!" muss ich lachen. Das Risiko tragen die, die dann mittellos auf der Strasse stehen, wenn so ein überbezahlter Schwachkopf mal wieder Mist gebaut hat! Letztendlich sind die nämlich nur sich selbst und ihrer Habgier verpflichtet! Und wenn ich mich jetzt noch über Promis auslassen würde, reichte wohl das restliche Wochenende nicht! Einfach lächerlich!
nichts auszusetzen! Alles korrekt

Ich fühle mich weder von Prominenten (z. B. Paris Hilton) noch von Managern (z. B. einen Pommes Frites-Manager bei McDonald´s) repräsentiert, sondern lache eher über sie. Das muss eine andere Gesellschaft sein als die, in der ich lebe. Und ich kann denjenigen, die sie als "Leistungsträger" bezeichnen, nur sagen, dass ihre Einschätzung wohl von keiner Sachkenntnis getrübt ist.

Aber das würde hier den Rahmen wohl sprengen..Vielleicht im Forum? Gruss Solf

Promis und Manager in einen Topf zu werfen, passt ja wohl nicht ganz. Nicht jeder Promi tut sich durch Leistung in gutem Sinne hervor. Aber ohne Manager wären die von Dir genannten 40 Mio. Arbeitnehmer ohne Arbeit. Dass unter den Managern schwarze Schafe rumlaufen, ist nichts anderes als faule Säcke unter Arbeitnehmern und Abzocker bei Arbeitslosen.
solf1 am 16. Februar 2008 16:45 Chapeau Madame! DH.
welcher Topmanager leistet schon Top Arbeit? höchstens 1%
solf1 am 16. Februar 2008 17:18 Das ist wohl ein Gerücht!
critter am 16. Februar 2008 18:03 Manager = Führungskraft. Und eine Führungskraft hat jede noch so kleine Firma und braucht sie auch. Du kannst doch nicht pauschal allen Firmenbossen und Geschäftsführern Unlauterkeit und Faulheit unterstellen. Und die Mehrheit der Firmen wirft seine Mitarbeiter nicht wie räudige Hunde vor die Tür. Ich muss nur zugeben, für Firmen wie für Mitarbeiter weht heute auf Grund der ganzen wirtschaftlichen Situation ein rauerer Wind.

Das Bild, das man sich inzwischen von den Schrempps, den Hartzens und den Zumwinkels macht, addiert sich zu einem Gesamtbild der Schamlosigkeit.
andreas48 am 16. Februar 2008 18:00 das ist auch meine Meinung..

Ganz so hart würde ich das nicht sehen. Zu bedenken ist ja auch das es ohne diese Leute keine 40 Millionen Arbeitnehmer geben würde.
RBMannheim am 16. Februar 2008 17:03 Die geben den 40 Millionen doch nichts von sich selbst! Die verwalten nur etwas, was diese 40 Millionen erarbeiten und das meist recht schlecht!
RBMannheim am 16. Februar 2008 17:03 Die geben den 40 Millionen doch nichts von sich selbst! Die verwalten nur etwas, was diese 40 Millionen erarbeiten und das meist recht schlecht!
regideur am 16. Februar 2008 17:14 Stell Dir doch mal Deutschland ohne Manager vor! Ich gebe Dir sicher Recht dass nicht jeder seinen Job so macht wie er ihn machen sollte und auch das Positionen Missbraucht werden. Dennoch sind Manager in einer modernen Industrie einfach unverzichtbar. Ich gebe Dir auch Recht wenn Du sagst dass sie verwalten was von Arbeitern geschaffen wurde. Aber auch das ist nicht Plan und Ziellos geschehen sondern ist gemanagt worden!
wage ich stark zu bezweifeln! Fallen diese Leute aus, merkt man selten ein Verschlechterung der Firma. Oft sind die Führungskräfte recht schnell ohne Probleme ersetzt. Dies zeigt doch, daß die Leistung nichts besonderes war
regideur am 16. Februar 2008 17:24 Du sagst es: Sie werden ersetzt! Die Stelle wird nicht gestrichen! Und von wem werden sie ersetzt??? Bestimmt nicht von einem Hauptschüler ohne Schulabschluss.
und was willst du damit ausdrücken?
regideur am 16. Februar 2008 17:36 Wie ich oben schon geschrieben habe dass wir Manager einfach brauchen und es wichtig ist sie hier zu halten. Warum wollen so wenig gut ausgebildete Menschen nicht nach Deutschland und warum verlassen so viele gut ausgebildete Studenten Deutschland? Deutschland ist ein Land des Wissens und das geht immer mehr verloren (ins Ausland!) Deutschland möchte ein Hochpreisland sein das wird nicht durch einfache Arbeiten sondern durch eine Wertschöpfung erreicht. Dafür werden einfach kluge Köpfe gebraucht.
RBMannheim am 16. Februar 2008 17:40 Und warum nicht? Weil die, welche die Nachfolge bestimmen einen Ihresgleichen holen. Schon mal gemerkt, daß so einer niemals nach unten fällt! Wer sagt, daß ein Hauptschüler so einen Job schlechter machen würde. Nur bekommt er halt erst gar keine Chance!
regideur am 16. Februar 2008 17:47 Natürlich ist es oft so das in Familienbetrieben die Jobs weitergegeben werden. Warum auch nicht??? Schließlich kennt doch keiner die Firma besser als die eigene Familie die über Jahre in diese Position hineingewachsen ist. Oft wird aber auch da vorausgesetzt das man erste Erfahrungen in fremden Firmen sammeln muss und auch das ist gut so. Würdest Du einem Hauptschüler die Verantwortung über mehrere Millionen Euro und Hunderte von Arbeitsplätzen überlassen??? Diese Chance kann er sich doch erarbeiten wie alle anderen auch!
RBMannheim am 16. Februar 2008 17:56 Ich rede ja gar nicht von Familienbetrieben. Da kann ich es schon verstehen, wenn die Verantwortung in der Familie bleibt. Was ich meine ist die Vorgehensweise, daß als Nachfolger dann der Kollege XY aus der Uni von damals oder aus dem Gremium oder Verband von da und dort kommt. Oder es kommt z.B. ein neuer Vorstand (der bei seiner letzten Firma schon nicht allzuviel zustande gebracht hat) und plötzlich kommen zig neue Abteilungsleiter und Führungskräfte komischerweise aus der selben Firma wie der neue Vorstand!
regideur am 16. Februar 2008 18:03 Auch das ist erklärbar: wie ich schon geschrieben habe sind gut ausgebildete in Deutschland immer seltener, da gibt es dann oft kein langes suchen sondern ein zugreifen was verfügbar ist (Headhunter ist ein Beruf mit Zukunft!). Sicher ist das nicht immer Sinnvoll. Aber auch da ist es halt so man weiß was man hat was man sonst bekommt weiß halt keiner (Netzwerken ist überlebenswichtig!). Sicher kommt da auch leicht der Verdacht der Vetternwirtschaft auf und auch da ist sicher etwas dran.
Leistungsträger sind sie, aber in der heutigen zeit zählen Fairness und die anderen Tugenden leider nicht mehr viel. Daher muss man sich daran gewöhnen, dass unsere Vorbilder aus Sport, Politik , Buisness und High Society nicht gerade als solche taugen. Aber Leistung bringen sie trotzdem, sie sind nun halt nicht unbedingt kollektive Vorbilder!

Ich finde auch, Promis können nicht auf die gleiche Stufe gestellt werden. Das sind nur Leute, die sich hochgearbeitet haben ( vielleicht mehr schlecht als recht ).
Manager haben lediglich auf einer Uni gelernt, wie man andere für sich arbeiten läßt und werden auf Grund eines Papierstücks mit überhöhten Einkommen versorgt, ohne je Leistung erbracht zu haben. Man hört ja endlich auch mal in den Medien, dass da viel Unsinn verzapft wird. Wurde auch mal Zeit, dass das aufgedeckt wurde.
Man sollte statt der übertriebenen Einkommen bessere Leistungsprämien vorsehen. Damit würden Erfolge auch gerecht belohnt.
Außerdem möchte ich mal an dieser Stelle loswerden, dass Personalkosten-Einsparung ( Wünsche der Banken bei Finanzierungen ) nicht nur durch Entlassungen von Tausenden AN's sondern auch durch Senkungen der wenigen Manager-Gehälter rapide vorgenommen werden können. Aber so etwas wird ja auf den Uni's nicht geschult!
Das wird bei den Managern sein wie beim "Rest" der Gesellschaft: es gibt immer solche und solche. Habgierige gibt es in allen Gesellschaftsschichten. Ich bin zwar auch der Meinung, das Manager nicht mehrere Millionen verdienen müssen, aber wenn sie sie nicht hier in Detschland verdienen, dann eben im Ausland. Ausserdem gibt es zwischen Managern und Promis extreme Unterschiede: die Manager tun wenigstens etwas für die Wirtschaft. Die Promis sonnen sich doch nur in ihrem Glück, auf der Sonnenseite des Lebens zu existieren. Was leisten die meisten Promis denn schon?
was hat das mit der frage zu tun