Prolog gesucht! Ideen?

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1 Antwort

Dieser Text soll deinen Leser also in die Gegebenheiten einstimmen. Da hst du schon einiges gutes angeführt, machst bei der Beschreibung dann aber einige so ganz typische Anfängerfehler.

Nimm dir mal die Zeit und geh abends hinaus und beobachte, wie es wirklcih aussieht, wenn es abends dunkel wird. Sterne kann man nur sehen, wenn der Himmel dunkel genug ist, das weiß dein Leser, muss man dann nicht schreiben.

In einer kalten Nacht bleibt der Himmel klarer, sind wenig Wolken da, Mond und Stenrre deutlich zu sehen. Ist die Luft tagsüber feucht und kühl, wird von einem See abends keine Nebel aufsteigen. Schien am Tage die Sonne auf den See, werden sich Wolken bilden, noch bevor die ersten Sterne zu sehen sind.

Du soltest dich tatsächlich gründlich mit solchen Dingen ausseinander setzen, damit du besssere und treffendere Beschreibungen machen kannst. Sonst bekommt der Leser den Eindruck, du wolltst ihm irgend etws vom Pferd erzhählen, weil deine Schilderung nicht stimmig ist.

Einige kalte Sterne waren dort oben zu sehen, doch nach und nach zogen immer mehr schwarze Wolken auf. Hier impliziert doch einen nicht vorhandenen Zusammenhang. Es ist ja nicht so, dass trozt sichtbaren Sternen Wolken aufziehen

Diese Nacht war ziemlich kühl... Du sprichst vom "hier und jetzt", erwähnst keine andere Nacht, daher besser Die Nacht.  

Er war anders als die Bäume um ihn herum. Dieser Satz steht an der Stelle so zu sagen am falschen Platz:

Himmel, Wolken, Sterne, Mond, Wetter, Tempereatur - Senke mit See, Sterne spiegeln sich, leise brechen sich Wellen, Farnkraut und Brombeergestrüpp darum herum - darum herum dann die große Bäume und

Jetzt würde ich mir den kleinen Baum vornehmern, der so ganz anders ist, wenn das überhaupt wichtig ist.

"Etliche Monde alt" bedeutet so viel wie nicht ganz ein Jahr, bis ugefähr 10 Monate alt. Größere Bäume sind aber Jahrzehnte alt und Eichen könne bis zu 1.000 Jahre alt werden.

Der Wind gab ein geisterhaftes Pfeifen von sich - (ließ einen fliegen ;-) so wirkt das jedenfallsch. Der Wind ist niemals eine handelnde Person. Der Wind setzt Dinge in Bewegung, und das wieder lässt die Luft vibrierern, und wir nehmen dann Schallwellen auf.

Im letzten Satz steht wieder ein doch  von dem ich annehme, dass es wieder ein überflüssiges Füllwort ist.

Ich habe hier nur einiges aufgeführt, damit du erkennen kannst, was ich meine. Du solltest deine Sinne besser schärfen, damit du besserre Beschreibungen machen kannst. Eine gute Seite mit vielen interessanten Anregungen dazu findest du hier.

http://www.schriftsteller-werden.de/

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Kommentar von Sonnenjunges
12.07.2016, 17:36

Danke, das war ziemlich hilfreich ;)

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