Frage von Jin500, 178

Programmierer werden trotz schlechter Mathematikkentnisse?

Hey Leute ich (18) besuche im Moment eine technische Fachoberschule ( 11. Klasse). Mein absoluter Traumberuf ist es später was Richtung Game Engeneering zu machen sprich Programmieren , ich hab jetzt auch schon mit den Grundlagen des Programmierens angefangen (ein Kumpel bringt es mir bei). Nur habe ich ein kleines Problem, unzwar dass ich nicht gerade mathematisch gut denken kann => schlecht in mathematik. Also es ist jetzt auch nicht so dass ich die Themen überhaupt nicht verstehe ( zB. Monotonieverhalten, Funktionsgleichungen aufstellen usw. ) ,verstehen tu ich sie zwar schon nur fällt die Umsetzung einfach schwer und generell bin ich jemand der länger braucht um Sachen gut verarbeiten zu können ( also wenn es um Mathematik und etc. geht) . Um Programieren zu können muss man ja gut in Mahtematik sein, aber ich bin verdammt nochmal soo sche in Mathematik. Kann ich jetzt mein Traumberuf in die Tonne kloppen oder gibt es irgendwie ne Möglichkeit besser in Mathematik zu werden (kommt mir jetzt nicht mit Nachhilfe oder sowas, es geht hier mehr um mathematisches Verstandnis ) ?

Antwort
von Hannybunny95, 49

In der Informatik ist halt logisches Denken gefragt, wie auch in der Mathematik. Das Studium ist sehr mathelastig und dieses Mathe hat nichts mehr mit der schulmathematik zu tun. Würde mal an deiner Stelle herausfinden, warum es in mathe hakt: mangelndes Interesse oder mangelndes Verständnis.
Wenn es schon an der wirklich einfachen schulmathematik hakt, dann wird eine Ausbildung/ ein Studium im Bereich Informatik echt schwer. Wenn du es aber wirklich willst, dann bleib auf jeden Fall dran und versuche es. Hast du dchonmal ein programm ohne deinen Kumpel geschrieben? Wenn du die Grundlagen kannst, dann müsstest du es eigentlich alleine hinkriegen. Sollten Fragen aufkommen kann man im Internet gucken. So habe ich das damals gelernt. 2 Wochen Grundlagen und danach alleine ein Spiel programmieren (danach haben echt viele den Kurs verlassen)

Antwort
von Manuel129, 57

Ich finde es ja schon etwas krass dass hier einige schreiben du hättest keine chance.

Ja, Informatik hat, auch wenn nicht ganz so viel wie oft behauptet wird, mit Mathematik zu tun; und ja, du kannst besser in Mathematik werden. Ich war in der Schule auch eher interessiert an Sprachen, hatte Physik sofort abgewählt, Mathematik war ich durchschnittlich obwohl ich nur Grundkurs hatte, und im Studium habe ich mich dann aufgerafft zu lernen und habe wirklich ein Verständnis für Mathematik gewonnen.

Es ist wie bei so vielen Dingen, wenn du motiviert genug bist und wirklich versuchst Sachen zu verstehen, entwickelt sich dein Gehirn weiter. Denkst du ein Physik-Student ist zu Beginn seines Studiums genauso intelligent wie am Ende? Ich kann dir gleich sagen: nein ist er nicht. Warum würden in Studiengangsprofilen vom Erwerb bestimmter Kompetenzen die Rede sein, wenn man sich in nichts verbessern könnte?

Der Schlüssel zur Mathematik ist, wie bei allen wissenschaftlichen Bereichen, die Logik, und damit zusammenhängend, die Simplifikation. 

guck dir die Video-Reihe 'Einführung in die Logik' auf YouTube an. Es handelt sich dabei nicht wirklich um Mathematik. Viel mehr bekommst du ein Verständnis dafür, auf was die Mathematik eigentlich aufbaut. Das heißt jetzt nicht(!), dass es dir für Mathematik nicht hilft! Es wird dir unglaublich viel helfen, vor allem für Hochschulmathematik. Logik ist ein Teilbereich der Philosophie, aus der die Mathematik schließlich auch hervorgegangen ist, und ohne die wissenschaftliches Denken nicht einmal aufgekommen wäre. 

In der Schule hat mir immer die Logik gefehlt, obwohl es wirklich essentiell für die Mathematik ist.

http://www.amazon.de/Rechenmethoden-Studierende-Physik-ersten-Jahr/dp/3827424550...

ansonsten kann ich dir dieses Buch hier wärmstens empfehlen, es ist zwar für Physik-Studenten, aber wenn für Analysis etc wirklich hilfreich.  Allerdings würde ich dir nicht empfehlen das jetzt schon zu kaufen, du müsstest dich erst mal mit den Grundlagen des logischen Denkens auseinandersetzen, dazu empfehle ich dir dich eventuell weiter in die Philosophie einzulesen. 

http://www.amazon.de/Logik-Philosophie-Einf%C3%BChrung-die-Argumentationstheorie...

das buch hab ich zwar noch nicht gelesen, aber es sieht wirklich vielversprechend aus.. 

http://www.amazon.de/Logisches-Denken-schulen-Zusammenh%C3%A4nge-erfolgreichsten...

und das hier kostet nur 3,50! ok ist vielleicht nicht ganz so toll wie das oben drüber =P

also viel Glück dir! du musst dich nur ordentlich rein hängen.. Kompetenzen erwirbt man nicht mal eben so, da muss man viele hundert stunden investieren.

Antwort
von SquareMatrice, 57

Versuche Leute kennen zu lernen, die selbst Informatik bzw. ähnliches studiert haben, da kannst du dich vergewissern, ob es nicht vllt. doch möglich wäre deinen Traumberuf zu erlangen.

Ich weiß nicht ob dich das beruhigt aber ich kenne einige Programmierer die Mathematik hassen aber sich überwinden konnten die mathematischen Grundlagen fürs Studium zu erlernen. Ich habe auch mal beim Talent Day bei Adobe vorbei geschaut, da hat jemand von seinem Werdegang erzählt...er wollte anfangs auch in die Fachrichtung wie du gehen, hat sich dann aber innerhalb der Informatik umorientiert und ist wohl nun sehr zufrieden damit.

Kommentar von eddiefox ,

Ein konstruktiver Beitrag, dem kann ich nur zustimmen.

Dann ist mir noch eine Idee gekommen: 

Du kannst mal bei den Leuten vom Chaos Computer Club (CCC) reinschauen. Die sind fitt, nett und sie unterhalten sich bestimmt gerne mit dir. Unter ihnen wird es einige Game-Liebhaber geben, mit etwas Glück vielleicht sogar Entwickler oder jemand kennt einen Entwickler.

Hier eine Seite, auf der Treffpunkte des CCC (Erfa-Kreise) in Deutschland gelistet sind:

https://www.ccc.de/de/club/erfas

Antwort
von eddiefox, 60

Hallo,


da Du dich stark für den Bereich interessierst, würde ich versuchen, mal mit einer Firma in der Gameproduktion Kontakt aufzunehmen und um ein Gespräch mit jemandem aus der Entwicklung zu bitten. Da das kein Bewerbungespräch ist, sollte das möglich sein. 

Sollte das nicht bei der ersten Firma klappen, eine zweite und dritte kontaktieren.

Grundsätzlich steckt in Spielen ein Haufen Mathematik drin:

Dreidimensionale Geometrie, (verdeckte) Flächen im Raum, Projektionen, Sonne/Schatten, Konturerfassung und -erzeugung, Drehungen, Bewegung von Objekten allgemein, (Mechanik, Trägheit also Physik), Simulation von Stössen, Abprall, Schwingungen, Explosionen (Geometrie, Differentialgleichungen, diskrete Mathematik...) Einige Farbfunktionen werden auch durch Geometrie im Raum beschrieben (3 Koordinaten (r,g,b) ).

Allerdings wird das Rad auch nicht jedesmal neu erfunden. Es wird viele Standard-Bibliotheken, Funktionen und Objekte geben, auf die die Programmierer zurückgreifen. Man wird sie nicht jedesmal wieder neu schreiben.

Ein erfahrener Game-Entwickler wird den 'State of the Art' kennen und dir Auskunft geben und dich beraten können. Da dir die Sache wichtig ist, versuche doch mal, mit Leuten, die in dem Bereich arbeiten, Kontakt aufzunehmen. Danach wird es dir leichter fallen, eine Entscheidung zu fällen.

Dann noch eine Sache: in der Game Entwicklung muss nicht jeder alles können, es gibt verschiedene Gebiete und Aufgaben. Ein Mathematiker oder Physiker beschäftigt sich mit den mathematischen Aspekten der Entwicklung.
Andere kümmern sich um den Spielablauf, das Storyboard, Sound-design, Ergonomie des GUI, diese Branche braucht verschiedene Talente.

Bei Wikipedia findest Du die Artikel "Game-Design" und "Spieleentwicklung". 

Der Artikel "Spieleentwicklung" hat einen recht ausführlichen Abschnitt "Qualifikation und Ausbildung", der Artikel "Game.Design" macht ein paar Angaben zu privaten und öffentlichen Hochschulen mit dem Fach Game-Design. 

Von da aus kannst Du die Webseiten der (Hoch)schulen suchen und auf denen nachschauen, wie so ein Studium aussieht.

Grüsse

Kommentar von ceevee ,

da Du dich stark für den Bereich interessierst, würde ich versuchen, mal mit einer Firma in der Gameproduktion Kontakt aufzunehmen und um ein Gespräch mit jemandem aus der Entwicklung zu bitten. Da das kein Bewerbungespräch ist, sollte das möglich sein.

Sollte das nicht bei der ersten Firma klappen, eine zweite und dritte kontaktieren.

Die Firmen werden dem Fragesteller reihenweise den Vogel zeigen. ;) Die Programmierer werden auch bei Videospielherstellern fürs Programmieren bezahlt und nicht dafür, sich mit interessierten Passanten zu unterhalten.

Kommentar von SquareMatrice ,

Wer hat gesagt bzw. geschrieben,dass man Leute mit (viel) Erfahrung über Firmen kennen lernt? Da sind Foren oder fb-Gruppen besser geeignet. Ich muss dazu wohl nicht erwähnen, dass es hilfsbereite Menschen gibt. Und jetzt leg mal deine aggressive Haltung ab.

Antwort
von BiggerMama, 47

Was Du eigentlich zum Programmieren brauchst, ist nicht so sehr die Mathematik selbst, sondern eher logisches Denken und Kreativität bei der Lösungsfindung. Beides braucht man zum Verständnis im Fach Mathematik.

Natürlich braucht man auch ein paar mathematische "Grundlagen".

Man kann sich mit einigen Einschränkungen gute Noten in Fach Mathematik erpauken. Um Mathematik gut zu verstehen ist es auch wichtig, dass zuerst die Grundlagen sitzen.

Wenn man aber keine Idee für die Lösung von Aufgaben hat, (fast) immer nur Aufgaben lösen kann, wenn die gleiche Art Aufgaben schon einmal durchgekaut wurde, bei abweichenden Aufgabenstellungen aber nicht eigenständig auf eine Lösung kommt, kann ich mir nicht vorstellen, dass man jemals ein guter Programmierer werden kann.

Fürs Programmieren braucht man viel Wissen um die Programmiersprache, in der man programmieren möchte, ein paar Entwicklertools - das kann man erlernen - , aber man braucht auch eine Menge Kreativität zur Lösungsfindung und logisches Denken, sonst läuft jede Kreativität ins Leere.

Noch etwas: Manche Menschen behaupten, Mathematik sei einfach. Das ist es auch für Menschen, die logisch denken können. Wer sich aber immer wieder mühsam durch den Mathematik-Unterricht ackert, tut sich i. A. auch eher schwer in logischem Denken und wahrscheinlich auch im Programmieren. Oder er bewirbt sich als Wald- und Wiesen-Programmierer.

Antwort
von Zevyre, 71

Wenn das bei dir in Mathe wirklich so zugange geht, wirst du ein Informatik-Studium nicht schaffen. Es gibt z.b. auch Analysis und Lineare Algebra als Vorlesungen, welche du natürlich bestehen müsstest, um das Studium erfolgreich zu absolvieren. 

Man kann es natürlich versuchen, schaden wird's nicht. Vielleicht kannst du dich auch von deiner Barrikade lösen. 

Ich würde dir aber eher eine Hochschule, sprich mit einem höherem praktischen Anteil, als reine Universitäten, empfehlen. 

Kommentar von Jin500 ,

also ich fühl mich grad wie ein Mensch mit nem IQ von 0,3 . Ist das vlt. bei vielen angeboren , kann man wirklich nix dran ändern um in Mathematik besser zu werden ?

Kommentar von kingbongo ,

Nein, man kann sich zwar im bestimmten Maße etwas aneignen, aber die wirklich guten ziehen sich die kompliziertesten Algorithmen nebenbei zum Frühstück rein und verstehen die auf anhieb. Die talentierten lernen nicht viel, egal jetzt in welchem Bereich. Allerdings gibt es auch oft Fälle in denen talentierte ihr Potential nicht nutzen. 

Kommentar von Zevyre ,

Ich meine mal gelesen zu haben, dass man dieses Mathematische, bzw. logische Denken an sich nur sehr schwer trainieren/weiterbilden kann. Demnach kann man schon sagen, dass es im Prinzip angeboren ist, wie weitgehend du das nachvollziehen kannst.

Im IT-Studium an sich gibt es einige Vorlesungen, die dir diese logische Denkweise näherbringen sollen, und wenn du dich dafür sehr interessierst, sollte es irgendwann mal bei dir auch *Klick* machen & du kannst es nachvollziehen/wesentlich besser nachvollziehen.

Ich würde dir auf jeden Fall empfehlen, es auszuprobieren. 

Kommentar von thomsue ,

Nicht jeder hat die Begabung

Expertenantwort
von TeeTier, Community-Experte für programmieren, 57

Viele Leute denken, Mathematik sei schwer, aber oft liegt das nur daran, dass sie leider keinen guten Lehrer hatten.

Mathematik an sich baut sehr stark auf Grundlagen und Vorkenntnissen auf, vermutlich viel stärker als in andere Fachrichtungen.

Ich würde dir raten, nochmal alles zu wiederholen, was du bisher in der Schule hattest. Mit der Mathematik (bzw. dem Rechnen) der ersten Klasse angefangen.

Ich weiß, das klingt komisch, und der Stoff eines Erstklässlers sollte dich auch massiv unterfordern, aber nur so merkst du auf Anhieb, wenn du an einem Punkt angekommen bist, bei dem du etwas nicht verstehst, und dann SOFORT gegensteuern.

Den gesamten Stoff der Klassen 1 bis 6 wirst du an einem einzigen Nachmittag wiederholen können. Denke nicht, dass das Zeitverschwendung ist! Viele Informatikstudenten haben das größte Problem in den Mathematikvorlesungen mit dem einfachen Umstellen von Termen! Kein Scherz!

Ich kann dir nur EINDRINGLICH dazu raten, dich einen Nachmittag hinzusetzen, und die Klassen 1 bis 6 zu wiederholen. Am nächsten Tag wiederholst du Klassen 7 bis 9, und danach jeden weiteren Tag die Klassen 10, 11, 12 und 13 (falls es das in deinem Bundesland gibt). Für die letzten drei kannst du dir auch gerne jeweils 2 oder 3 Tage Zeit nehmen.

Ich garantiere dir, dass sehr viele Aha-Effekte haben wirst, aber du MUSST UNBEDINGT SOFORT wenn du etwas nicht verstehst, nachhaken und lernen. Auch wenn es dir unwichtig erscheint, werden zukünftige Dinge darauf aufbauen! Also denke nicht: "Dafür bin ich mir zu schade" oder "Grundschulmathe? So ein Quatsch!".

Bitte, reiß dich einfach mal eine einzige Woche zusammen, und wiederhole jeden Nachmittag die Mathematik (bzw. Anfangs noch das Rechnen) aus der Schulzeit.

Im Übrigen kannst du dir das dicke fette Buch "Mathematik" von "Arens et al" aus dem "Springer" Verlag kaufen, und zwar inklusive des Übungsbandes.

Damit kannst du jeden Tag ein bisschen lernen, und nach einem halben Jahr bist du damit durch.

Ich garantiere dir, dass wenn die Grundlagen erst mal wirklich sitzen und du den Arens zumindest zur Hälfte durch hast, du keine Probleme beim Studium haben wirst! Im Gegenteil, du wirst zu den Besten gehören!

Also viel Erfolg und merke dir bitte unbedingt folgende Punkte:

  • Mathematik ist wirklich einfach! Wenn du etwas nicht verstehst, dann liegt es entweder daran, dass die Voraussetzungen fehlen und Grundlagen nicht sitzen. Einige Dinge der höheren Mathematik erfordern ungewohnte Denkweisen, aber nach ein paar Tagen Wiederholung gewöhnt man sich langsam dran. Gute Lehrer, bzw. gute Lehrwerke sind das A und O!
  • Die Grundlagen müssen sitzen! Vor allem Umstellungen und einfache Rechenoperationen. Sei dir deshalb NICHT dafür zu schade, bei deinen Wiederholungen mit der ersten Klasse anzufangen. Diese primitiven Sachen wirst du sowieso nach ein paar Stunden abgeschlossen haben.
  • Die Hochschulmathematik hat nicht viel mit der Schulmathematik gemeinsam. Es wird weniger gerechnet, und allgemein kommen eher weniger Zahlen vor. Du wirst größtenteils mit anderen Symbolen zu tun haben. ABER: Das macht a) sehr großen Spaß, ist b) interessant und c) auch nicht wirklich schwer, WENN du einen Schritt nach dem anderen gehst, und Stück für Stück die Grundlagen lernst.

Eigentlich kannst du dabei dann nichts mehr falsch machen. :)

Also dann, wie gesagt, viel Erfolg!

PS: Hab mehr Selbstvertrauen! Deine bisherigen Lehrer waren einfach nicht gut genug! Das liegt also nicht an dir!

PPS: Ich habe vor einigen Jahren mal einen 9-Klässler, der angeblich an Dyskalkulie litt, binnen 6 Wochen Sommerferien (bei 2 Stunden täglich von Mo bis Fr, und ca. 1 Std. Hausaufgaben) von 5 (fast 6) auf glatt 1 gebracht.

Er war danach Klassenbester in Mathematik bei weit über 30 Mitschülern. Ich habe bei meinen Erklärungen ebenfalls mit dem Stoff der ersten Klasse angefangen, und am Ende waren wir fast mit dem gesamten Abi-Mathe fertig.

Von daher kannst du die Schuld vermutlich getrost auf deine bisherigen Lehrer oder das deutsche Schulsystem schieben. :)

PPPS: Sei bei Lehrwerken bitte NICHT geizig, denn gute Lehrwerke kosten nun mal Geld. Allerdings bekommst du die in jeder Bibliothek. Den Arens hingegen solltest du dir wirklich kaufen, da man ja hin und wieder mal rein gucken will.

PPPPS: Lernen benötigt seine ZEIT! Du solltest nicht durch den Stoff durchrasen ... lass ihn lieber ein oder zwei Tage sacken, wiederhole oft und übe viel. Du solltest jede Übungsaufgabe machen, die du in die Finger bekommst, denn nur so lernt dein Gehirn. Alles andere ist pure Zeitverschwendung!

Übe und investiere Zeit! Je mehr, desto besser! "Schnell Mathematik" lernen wird nicht gut gehen ... dennoch kannst du dabei ein ansehnliches Tempo an den Tag legen. Achte auch auf Regelmäßigkeit!

Schönen Abend noch! ;)

Kommentar von TeeTier ,

Wow, bisher zwei Downvotes ... sind hier etwa mäßig-talentierte Mathelehrer unterwegs? Naja, getroffene Hunde bellen eben ... :)

Kommentar von BiggerMama ,

Was hast Du erwartet? Es geht  ums logische Denken, das man fürs Programmieren braucht. Es geht nicht darum, wie man auch ohne besondere Begabung mit viel Aufwand doch noch einigermaßen mit Mathe klarkommt.

Kommentar von TeeTier ,

Aha, du hast also weder die Frage, noch meine Antwort verstanden. So etwas habe ich mir schon gedacht. :)

Antwort
von SupraX, 57

Da hilft nur sich ganz oft und ganz viel mit der Materie (Mathematik) zu befassen. Wer gut ist in Mathe, der ist das deshalb, weil er sich dafür interessiert und sich viel damit befasst. Aber wenn du dich zwingen musst dich mit Mathe zu befassen, dann hat das keinen Sinn. Ist leider so.

Antwort
von Marbuel, 25

Dann programmiere halt was anderes. Nicht überall braucht man viel Mathe. Gerade in 3D - Entwicklung aber schon. Wieso müssen es Games sein? Da hast du eh den meisten Stress und nicht selten ne schlechte Bezahlung.

Antwort
von procoder42, 17

Also man sollte sich nichts vormachen : Für ein Informatik Studium braucht man Mathematik. Und mit ner natürlichen Begabung dafür wird man es immer besser sein, als jemand der es durch lernen versteht.

Aber Mathematik ist ein Fach, in dem man sehr viel mit Übung wett machen kann. Erst gestern hab ich mich mit nem Kurs Kameraden drüber unterhalten : In Mathe war er nicht wirklich gut (hatte ne 3+), aber im Abitur lief es dann ganz gut und er hat die meisten Aufgaben gekonnt - weil er jeden Tag dafür gelernt hat.

Die Schwierigkeit für dich ist nur das Studium, da wirst du wohl oder übel ein paar Mathe Kurse bestehen müssen. Aber im Job wirst du höchst wahrscheinlich wenig davon brauchen. Nicht jede Spielefirma produziert riesige 3D Open World Virtual Reality Shooter oder was auch immer .... Und um ein 2D Android Spiel zu programmieren, muss man kein mathematisches Genie sein.

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