Frage von wildsurfer, 129

Problemmieter Wie kann man dagegen vorgehen?

Seit ich 2004 in meine Wohnung eingezogen bin gibt es immer wieder Ärger mit dem MIETER der über mir wohnt. Nicht nur, das seit Anbeginn immer noch der selbe Name am der Klingel steht- wenigstens haben unter diesem Namen schon bis zu 30 Mieter verschiedenster Nationalitäten gewohnt.

Seit der Flüchtlingskrise wohnen dort teilw. bis zu 7 junge Männer in eine 53qm Wohnung. Diese scherten sich überhaupt nicht darum ob Nachtruhe, Feiertag,etc. war- Krach von 10.00 bis 3.00 mindestens. Dazu tropfte 2mal Wasser durch die Decke.

Ich hab den Vermieter zwar informiert, ein Miethai der ganze Straßenzüge in Berlin aufgekauft hat, aber den interessiert wohl nur Rendite.

Die Jahre zuvor gab es auch immer wieder mächtig Ärger.Vollgekackte Babywindeln lagen verstreut auf dem Hof. Ich hatte das Gefühl über mir würden mal Hundekämpfe mal Wagenrennen oder Gladiatorenkämpfe mit Publikum verantstaltet.

In die Wohnung bin ich nicht ganz freiwillig eingezogen, mein Vorvermieter hatte mich mit goldenem Handschlag aus der bisherigen Wohnung "rausgeschmissen" weil ich ihm zu unordentlich war- Parterre kann dir leider jeder in die Wohnung gaffen.

Bei einem erneuten "goldenen Handschlag" würde ich sofort wegziehen, so wie das 70% der Neumieter auch relativ schnell machen, schließlich ist in der Nähe das berüchtigte LaGeSo, Berlin´s U-Haftanstalt und Strafgericht und der Hauptbahnhof.

Der ganze Bezirk wird entgegen jeder Logik gerade vom Arbeiterbezirk zur "Start-Up" Schiki-Miki-Arena umgebaut überhaupt wird beinahe jeder Grashalm entfernt und "neu kultiviert".

Mein Verdacht ist, das die Wohnung illegal untervermietet wird aber wie lässt sich sowas beweisen.

P.S. Aktuell wohnen gerade Kinder in der Wohnung die von Sonnenaufgang bis 3 Uhr morgens durch die Wohnung rennen. Selbst wenn man unter der Dusche steht hört man ihr Getrampel noch. Bald drehe ich durch.

Hilfreichste Antwort - ausgezeichnet vom Fragesteller
von andie61, 56

Dann wende Dich einmal an das Ordnungsamt Deines Bezirkes,die können Dir da bestimmt weiter helfen.

https://www.berlin.de/ba-mitte/politik-und-verwaltung/aemter/ordnungsamt/zentral...

Antwort
von MonkeyKing, 51

Ich denke da kannst du gar nichts machen, ausser auszuziehen.

Antwort
von suziesext07, 15

such dir umgehend was neues oder versuch nen Wohnungstausch: diesmal ziehst du nach oben, niemand über dir.

So nen Krieg kannst du nur gewinnen, wenn der Vermieter mitspielt, also ne grosse Wohnungsgesellschaft. Oder du hast ne Rechtschutzversicherung und kannst stänkern und klagen: Auf Mietminderung, Druckkündigung möglichst wenn ihr anderen Mitmieter euch zusammentut usw

Aber n privater Hai, der hängt doch selber da mit drin: wie du das schilderst, parkt der Migranten zwischen (Asylanten, Flüchtlinge etc) und kassiert dafür von der Stadt. So ne Geschäftsmodelle gibts auch von den kurdischen Gangsterclans in Moabit oder Neukölln.

Kommentar von wildsurfer ,

Das der Vermieter mit drin hängt kann ich mir nicht vorstellen. Es handelt sich um die ADO Properties. Wie ich aktuell lese ein Unternehmen im SDAX.

https://de.wikipedia.org/wiki/ADO_Properties

Heuschrecke ja, Gangsterclan haben die bei ihren Beziehungen in die Berliner Politik gar nicht nötig. Die Wohnung war bereits bei meinem Einzug noch unter dem privaten Vorbesitzer auf den Namen "Taleb" angemeldet.

Antwort
von Shadaya, 57

Es klingt zwar hart, aber ich denke du wirst das nicht unter Kontrolle kriegen wenn der Vermieter nicht mitspielt und ihn es nicht interessiert was andere Mieter dazu sagen.

An deiner Stelle wurde ich mich ganz schnell auf Wohnungssuche machen, auch wenn es schwer ist was passendes zu finden. 

Im Extremfall einfach mal RTL anschreiben, die sind für solche Sachen sehr empfänglich. ;)

Kommentar von wildsurfer ,

Meinem alten Vermieter ließ ich damals wissen, das er sollte er mich aus meiner Wohnung auf die linke Tour rauswerfen, sehr viel Geld in eine Renovierung stecken müßte.

Der jetztige Miethai freut sich über meine Mieterflucht, kann  er die Wohnung dann doch endlich komplettsanieren und die Miete um 150Euro erhöhen, wie er das überall im Haus macht, sobald Altwohnungen leer werden.

Antwort
von Fagottist, 28

Du mußt vor allem genau Protokoll führen, Zeugen müssen alles bestätigen und dann kannst Du, am besten noch mit anderen Nachbarn zusammen, Mietminderung verlangen - spätestens dann sollte es auch den häßlichsten Hai interessieren. Rechtsberatung ist dabei zu empfehlen...

Kommentar von wildsurfer ,

Hallo Fagottist

Danke für deine Antwort. Ich habe quasi das was du mir empfohlen hast heute auch gemacht und mich mit dem Nachbar des Assimieters in Verbindung gesetzt. Er führt ein Lärmprotokoll und wir werden uns miteinander abstimmen. Wir versuchen noch andere Mieter die sich belästigt fühlen ins Boot zu bekommen. Der Mieter (diesmal eine Frau mit mehreren Kindern zwischen 4-12 Jahren) scheinen den Braten zu wittern. Der Mieter nebenan erzählte mir das die 7 jungen Männer wohl entgültig in den vergangenen Tagen ausgezogen seien und jetzt eben die Mutter mit den Kindern in der dafür viel zu kleinen Wohnung "haust". Ich gehe inzw. zu 80% davon aus das die Wohnung illegal untervermietet wird ein Problem das bei uns in Berlin extrem zunimmt, vor allem im sog. Regierungsbezirk in dem ich ja leider wohne. Vornehm sind hier allerdings nur die Preise alles andere wird für "Ureinwohner der Bezirke" immer mehr zur Bedrohung, weil alle diese Sch...stadt so hipp finden. 

Antwort
von NUTZ3RNAME, 31

Sei doch froh, nicht jeder darf Deutschlands Kulturbereicherung so nah miterleben ;)

Antwort
von simferopol, 22

Was hat die Frage mit Russland zu tun?

Kommentar von wildsurfer ,

Es lebten bereits Russen in der Wohnung und zwar mehrfach. Mir verriet ein Kumpel der selbst Russe ist, das es eine übliche Methode war/ist in Berlin eine Wohnung anzumieten und diese dann unterzuvermieten. Aktuell kann man damit sehr viel Geld verdienen, da für jeden Flüchtling gut bezahlt wird.

Antwort
von wildsurfer, 32

Ernst gemeinte Kommentare beantworte ich gerne ;-)

Antwort
von Apfelkind86, 24

Es kann der Frömmste nicht in Frieden leben, wenn es dem lieben Nachbarn nicht gefällt. 

So war es immer und wird es immer sein.

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