Hallo,
wir haben einen 5-jährigen Mischlings Rüden (Danny) den wir mit 8 Wochen zusammen mit seinem Bruder von Nachbarn bekommen haben. Bis vor 1 Jahr war alles soweit in Ordnung aber nachdem wir unseren Hof verkauft haben und umgezogen sind fingen die Probleme an. Wir mussten leider bevor wir auf den neuen Hof ziehn konnten für 8 Monate in ein Ferienhaus ziehen bis die neue Wohnung frei war. Die Hunde leben bei uns mit in der Wohnung und können tagsüber raus in den Garten oder wir nehmen sie mit zu den Pferden und sie sind ständig bei uns. An einem Nachmittag hat mein Mann das Törchen vom Ferienhaus nicht richtig zu gemacht und ist runter auf die Straße gegangen wo gerade ein Mann mit seinem kleinen Rüden vorbei kam. Danny ist natürlich sofort durch das offene Tor hinter her gelaufen und hat sich auf den Rüden gestürzt und ihn gebissen. Mein Mann hat die Hunde sofort auseinander geholt und wir waren total geschockt über sein Verhalten da wir sowas von ihm nicht kannten. Er war zwar fremden Hunden gegenüber reserviert aber er ging hin und es wurde sich beschnuppert und er zeigte dann dem Hund die Zähne wenn er nicht mit ihm klar kam. Danny ist auch in einem großen Rudel groß geworden und die Hunde die er kennt mit denen spielt er auch gerne aber nach dieser Aktion ist er fremden Hunden gegenüber aggressiv.
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Hallo , dieses Verhalten ist nicht ausergewöhnlich, da hat dein Dany Verteidigung des Rudels geübt. Ich denke mal , daß, so wie du das schreibst, der andere Rüde in sein Revier eingedrungen ist, und hat Leitverhalten gezigt. Da dein Mann dabei war , ist es sein Job Danny in´s Platz zu legen. Wenn das nicht klappt, sollteet Ihr an euren Führungsqualitäten arbeiten.
Ich könnte mir gut vorstellen, dass es für Hunde bzw. für Tiere allgemein auch einen sogenannten Umzugsstress gibt. Die müssen das auch überwinden. Vielleicht gefällt es ihnen da jetzt nicht so gut oder sie haben sich noch nicht eingelebt. Allerdings nach einem Jahr sollte es schon besser werden bzw. sein. Habt Ihr schon mal mit einem Tierarzt oder mit einem Züchter darüber gesprochen. Auch Hunde können - so wie wir Menschen auch - Depressionen bekommen.

Ich glaube ,das dein Hund nur sein Revier verdeitigen wollte.Beobachte ihn doch wenn ein fremder Hund in der nähe von seinen Revier kommt.an seiner Körperhaltung kannst du eigentlich viel erkennen.
uwe8888 am 6. August 2009 07:33 wenn er dann Revierverhalten zeigt, leg ihn ab. In der Huindeschule (polizeitrainig) haben wir gelernt, wenn der Chef da ist, schweigt der Hund.Wenn er die Klappe nicht hält, dann bist du nicht der Chef, daran soltest Du arbeiten
bignose am 7. August 2009 07:22 Hallo uwe8888, das sind aber wohl arg überkommene Ansichten und Methoden. Abgesehen davon, dass man dem Hund erst mal beibringen muss, dass er in solchen Situationen 'Platz' machen muss, er bekommt das nicht mit der Muttermilch mit. Ich frage mich, wozu das gut sein soll? Mir reicht es, wenn meine bei mir bleiben, die müssen sich nicht auf den Boden schmeißen. Diese Ansicht à la 'Ich Chef, du nix' mag wohl im Polizeidienst nützlich sein, im täglichen Zusammenleben mit den Hunden halte ich sie für überflüssig. Gruß, Kerstin

BirgitAltmann am 6. August 2009 07:48 Ich wünschte, du hättest dazu geschrieben was das für ne seite ist, dann könnte man sie auch guten gewissens öffnen

Es ist durchaus möglich,dass dein Hund auf Grund der sich für ihn plözlich veränderten Situation, die Szene falsch interpretiert hat. Evtl. dachte er, sein Herrchen wird angegriffen.
evtl. solltest du mit ihm nochmal zu einer Schulung gehen. Aber tausch dich doch mal mit Hundebesitzern in der Community von www.Fressnapf.de aus, ich habe dort schon viele gute Ratschläge erhalten.