demosthenes am 15.05.2007 um 14:38 Uhr
Ich habe meinen Arbeitsplatz mit Notebook im Haus verlegt und seitdem statt der gewohnten 100% Verbindungsqualität nur noch zwischen 30% und 50%, was manchmal sogar zum Abbruch der Verbindung führt.
Da das Haus ausschliesslich aus Holz besteht, dürfte es eigentlich keinen Funkschatten geben, aber...
Der Sender ist wegen des nötigen Telephonanschlusses leider nicht verlegbar.
Gibt es wohl eine Möglichkeit, eine bessere Antenne zu installieren?
Oder gibt es eine Möglichkeit, die Signale über das Stromnetz (als LAN) an einen anderen Ort zu übertragen?
Oder gibt es sonst einen heissen Tipp, wie ich das Problem lösen könnte?
Mach es mit dLAN von Devolo (Stromnetz). Keine Strahlenbelastung und bessere Verbindungen. Wir benutzen dLAN im ganzen Haus, über Steckdosenleisten über Verlängerungsschnüre alles völlig unproblematisch.
Ja Du kannst an Deinen Router eine besser Anntenne dranschrauben die einen höheren DBi Wert hat. Da gibt es unterschiedliche Antennen zBsp. mit 5 DBi, 7,5 DBi oder höher. Je höher der Wert um so mehr wird das Signal verstärkt.
So eine Antenne kostet übrigends zwischen 5 - 20 Euro je nach wie hoch der DBi Wert ist. Habe ein 9 DBi im Einsatz die 17 Euro gekostet hat.
demosthenes am 16. Mai 2007 10:05 Danke!
Hallo Demosthenes! Wie wäre es mit einem antiquierten Kabel? Preiswert, zuverlässig und simpel. Man muß ja nicht alles nutzen was möglich ist - schon gar nicht WLAN. Sicherer ist es auch.
mfg
schlupp
Ein Netzwerkkabel macht aber höchstens Sinn wenn er im gleichen Raum ist wo der Router steht. Oder würdest Du 10m Kabel immer durch die Wohnung ziehen damit Du surfen kannst. WLAN ist schon gut zumal wenn man ein Notebook zu Hause verwendet, man sollte allerdings WPA2 als Verschlüsselung einsetzen.
UlfDunkel am 15. Mai 2007 15:16 Hi schlupp. Er fragt nun mal konkret nach einer Möglichkeit, sein WLAN zu verbessern. Sonst wäre demosthenes sicher längst auf normale LAN-Kabel gekommen.
PS: Es ist schon was Feines, wenn man in jedem wichtigen Raum des Hauses 'ne LAN-Steckdose hat. ;-)
Delot am 15. Mai 2007 16:05 Stimmt. Es geht nichts über eine LAN Verbindung über Kabel, sofern man die Möglichkeit dazu hat.. LG Detlef
demosthenes am 15. Mai 2007 16:51 @schlupp:
Ich habe nichts gegen Kabel zum unmittelbaren Anschluss, aber ich will nicht über zwei Stockwerke Kabel legen - das schiene mir denn doch zu aufwendig.
Ich habe jahrelang mit WLAN ein Zwei-Familien-Haus erschlossen gehabt. Schon über 13 m war WLAN sehr anfällig. Dazu kam der Weg durch eine eisenbewehrte Kellerdecke. Realisiert zuerst mit Client, dann mit WLAN-Bridge. Die Verbindungsqualitäten schwankten stark. Die Ursachen konnte ich nie ermitteln. Sogar Streaming war teilweise möglich. Wegen einer langwierigen Erkrankung in der Familie habe ich eine Strahlensanierung vorgenommen. Nun habe ich alle Wohnbereiche mit einem LAN erschlossen und Verbindungsprobleme gibt es keine mehr.

Wenn du einen USB WLAN Stick benutzt, hast du noch die Möglichkeit ein USB Verlängerungskabel dazwischen zu klemmen. Dann kannst du deinen WLANstick nach der Signalstärke ausrichten. LG Detlef
demosthenes am 16. Mai 2007 10:09 WLAN ist in mein Notebook integriert - trotzdem danke.

Ich würde auch DEVOLO (trotz vorhandenem WLAN) empfehlen, nicht gerade billig, aber bisher nur Gutes gehört.

Das ultimative Wundermittel heißt: "Range Extender!" - quasi ein "kabelloses Verlängerungskabel" - einfach eine zusätzliche Funkstation, die das Signal vom Router übernimmt und weiterreicht, also die Reichweite in etwa verdoppelt. Wir haben ein ziemlich großes Doppelhaus samt Hof, Garten und diversen Nebengebäuden, und ich komme mit unserer Lösung locker überall hin! (Und was die Sicherheit betrifft: das ist nur eine Frage der Verschlüsselung und der Berechtigungen, respective der MAC-Adressen.)
Aber der Reihe nach:
1. Ich weiß leider nicht, ob Range Extender herstellerunabhängig zusammenarbeiten bzw. ob es vom Hersteller Deines Routers auch einen passenden Range Extender gibt. Ich benutze jedenfalls einen WLAN-Router und einen Range-Extender von U.S.Robotics. (Gibt's z.B. bei eBay.)
2. Da sich die Fa. U.S.Robotics bei WLAN auf Signalstärke und Reichweite spezialisiert hat, haben schon allein die Router ca. 50% mehr Reichweite bei gleicher Leistung - siehe u.a. Stiftung WarenTest-Vergleiche. (Nennt sich "MAXg"-Technologie!) Eventuell würde also schon ein anderer Router ausreichen. Aber mit dem Range-Extender kannst Du garantiert jede Ecke Deines Hauses voll versorgen oder gleich einen kleinen Hotspot für die Nacharn bereitstellen. (Gemeinsam genutze Flatrate - ist billiger.)
3. MAXg ist voll abwärtskompatibel, sprich: ein MAXg-Router/Extender kann auch WLAN-Geräte ohne MAXg versorgen. Aber wenn beide, Sender und Empfänger, MAXg-Technologie unterstützen, dann kommen eben nochmal 50% mehr Reichweite auch ohne den Extender dazu.
4. Natürlich kann man auch noch zusätzliche Antennen anbringen (geht nicht bei allen Geräten, bei USR MAXg aber auf jeden Fall) oder den USB-Stick "verlängern".
5. Wenn man schließlich eine weit reichende Funkversorgung hat, dann muß man allerdings auch wirklich die Sicherheitseinstellungen beachten, damit der Nachbar nicht etwa über Deinen Internet-Zugang eine kleine Bombendrohung verschickt oder Kinderpornos ins Netz stellt. Das sicherste (neben einer WPA2-Verschlüsselung) ist dabei, daß jedes Deiner Geräte eine eigene "MAC-Adresse" hat. Andere, nicht ausdrücklich von Dir freigegebene Geräte haben dann keine Chance.
Meine Internet-Verbindung funktioniert auch mit WLan. Einmal quer durch's Haus. Von vorne links - nach oben hinten rechts. Mein Computer-Freak hat mir ein Antennenkabel mit Antenne (wohl eine stärkere Antenne) montiert. Damit funktioniert das gut.
Wenn Du die Möglichkeit hast, positionier eifach mal den Router an eine andere Stelle. Ein Meter kann da schon die nötigen % bringen, die Dir fehlen. Vielleicht auch die Antenne bisschen verdrehen . Das kostet nichts.
demosthenes am 16. Mai 2007 10:07 Antenne hatte ich schon gedreht, aber andere Position ist noch einen Versuch wert.

Hier gibt es einen Artikel über das Thema: http://www.spread-fon.com/muenchen/blog/?p=65
Das wäre aber in seinen Fall nicht unbedingt die Lösung weil er ja schon WLAN hat. Zumal dadurch höhere zusätzliche kosten entstehen würden als eine Antenne zu kaufen. Zumal das WLAN bei ihm geht nur halt nicht mit voller Leistung.
Wenn ich Übertragungsprobleme ausschalten und ZUGLEICH die Strahlenbelastung verringern will, sind auch 100 Euro kein Argument.
Strahlenbelastung wenn ich soetwas schon immer höre. Ich glaube wenn er darauf Wert gelegt hätte, hätte er sich kein WLAN angeschaft.
Danke!
Nicht alles, was es zu kaufen gibt, ist auch gesundheitlich unbedenktlich! Auch wenn die Leistungen bei WLAN nicht mit Handys vergleichbar sind, bedenklich ist es.
Nicht alles, was es zu kaufen gibt, ist auch gesundheitlich unbedenktlich! Auch wenn die Leistungen bei WLAN nicht mit Handys vergleichbar sind, bedenklich ist es.
PowerLAN ist auch nicht das NonPlusUltra. Es strahlt erheblich, weil ja die Stromkabel absolut nicht geschirmt sind. Dazu kommt die Bandbreite von "nur" 11 Mbit. Falls Powerlan über mehrere Phasen gehen, ist die Verbindungsqualität äußerst schlecht und nicht mehr nutzbar.
Du solltest dich mal auskunftreich über wlan informieren dann würdest du hier nicht so eine frage stellen , schau lieber mal auf eine experten seite und zwar hier : http://www.mystery-island.de/wlan-stick.html viel spaß!