Eine Bekannte von mir ist verheiratet und hat eine 5järige Tochter. Seit einiger Zeit trinkt der Mann vor allem Freitags und samstags extrem und schlägt die beiden dann. Ihr Problem ist nun, dass die drei aus Kasachstan hergekommen sind. Erst er, dann hat er seine Frau und das Kind nachgeholt. Jetzt hat sie Angst, sich von ihm zu trennen, weil sie evtl. mit dem kind zurückgeschickt wird. Er hat einen festen Arbeitsplatz. Sie aber nur eine Aushilfsstelle, während die Kleine im Kindergarten ist. Ein eingeschalteter Anwalt tut nix, die Polizei läßt ihn nach 2 Std. wieder gehen und das Frauenhaus nimmt sie nicht auf. Was kann sie tun?

man braucht wohl kaum sagen, dass beide sofort weg müssen!!!! Dass das Frauenhaus sie nicht aufnimmt, sorry, glaub ich einfach nicht, die MÜSSEN!und sie kann sehr wohl eine verfügung erwirken, nach dem ihr mann die wohnung nicht mehr betreten darf. das ist alles gesetzlich geregelt, auch das sorgerecht bekommt sie ohne weiteres wenn sie es beantragt. ob er nun einen festen arbeitsplatz hat und sie NUR aushilfe ist, spielt doch überhaupt keine rolle. also irgendwas stimmt da an der geschichte nicht. hat sie denn keine eltern wo sie hin kann.

Hier gibt's m.E. nur zwei Möglichkeiten für die Frau mit ihren Kindern:
zunächst den Mann per Polizei für 14 Tage der Wohnung verweisen (dafür gibt's extra ein Gesetz, dass Frauen in genau dieser Situation schützen soll!)
ggf. im zweiten Schritt in ein Frauenhaus gehen, das entweder aufnehmen muss oder bei Überfüllung an ein kooperierendes Frauenhaus verweisen kann.
Mich würde hier konkret interessieren, mit welcher Begründung das Frauenhaus abgelehnt haben soll, mit welcher Begründung die Polizei den Mann nach 2 Stunden wieder gehen lässt und wie lange die Frau und ihr Kind überhaupt schon in Deutschland sind.
Das Frauenhaus meinte wohl, es sei kein akuter Fall, weil er sich ja sonst korrekt verhält. (hat sie mir so gesagt)Warum er nach 2Std. wieder da war, weiß ich nicht. Sie sind kurz nach der Geburt hier hin. Also knapp 5 Jahre.
UlfDunkel am 13. August 2007 18:08 "kein akuter Fall" ... kotz, das klingt fast so wie: "Naja, sonst vergewaltigt er ja auch nicht" oder "Also, sonst hat er nie auf Menschen geschossen, ist wohl nicht akut."
Ich weiß allerdings, dass sich leider noch immer viele Polizisten mit dem Gewaltschutzgesetz schwertun; sie haben auch einen miese Rolle in diesem Spiel.
Aber das mit dem Frauenhaus scheint mir fadenscheinig zu sein. Bist Du sicher, dass Du alles Relevante für dieses Problem hier geschildert hast?
hat die frau überhaupt schon mal eine anzeige gegen den mann gemacht?
die polizei nimmt ihn wohl erst mal mit, aber wenn sie keine anzeige stellt, müssen die ihn wieder gehen lassen.
das selbe ist der fall für unterbringung im frauenhaus.
meistens ist es so, dass die polizei gerufen wird und sich dann die parteien wieder sehr einig sind und somit wird die frau dem mann ewig ausgesetzt sein.
wenn solche vorkommnisse öfters der fall sind, wird der hiferuf bei solchen frauen nicht mehr ernst genommen bei der polizei.
Für eine Anzeige hat sie viel zu viel Angst vor ihrem Mann. Er wird ja irgendwann wieder da sein.
wenn die polizei keine anzeige vorliegen hat, wird sich nie was ändern, es fehlt dann die handhabe.
Bei dir einziehen?
Da bliebe nur noch die Garage, und das ist nicht wirklich ein geeineter Ort.

ich denke auch dass sie dann wohl keine strafanzeige gestellt hat. man kann auch eine gerichtliche verfügung erwirken, dass der man sich ihr nicht nähern darf und ausziehen muss.
Ich gebe meinen Vorschreibern recht - ich kann mir kaum vorstellen, dass ein Frauenhaus sie nicht aufnimmt. Ansonsten gibt es bei Städten noch einen Allgemeinen Sozialen Dienst, da kann man sich auch nach Hilfen erkundigen. Durchaus ist auch das Jugendamt zuständig und hilft.
Ich werde dort mal selbst nachfragen, warum nicht. Kann ja nur weitergeben, was mit gesagt wurde.

Es ist nicht das Problem, ob alle aus Kasachstan sind, sondern ob alle bereits eingebürgert und wie lange sie verheiratet sind.
Das Frauenhaus ist verpflichtet allen Frauen zu helfen, die dahin kommen, ungeachtet der Nationalität.
Wenn sie über 2 Jahre in Deutschland sind, so bekomt die Frau ein eigenständiges Aufenthaltsrecht, insbesondere bei solchen Fällen. Ab 8 Jahre nach der Hochzeit/Einreise kann sie sich einbürgern lassen.

Scheint mir sehr konstruiert die ganze Geschichte!
Wär schön, wenns so wäre. :-(

probleme mit schlagen dem mann.kein problem..hmm der grund ist klar: er hatt selber problem.man kann mit ihm bestimmt nicht intressante gespräche führen.alk verändert auch seine einstellung zum leben.alk tötet seine vitamine daher wird er dieser mann schnell agressiv.wasser mag er bestimmt nicht.ich finde wer täglich wasser trinkt wird optimistischer und fröhlicher.mein rat zu diesem fall: einfach diesen Kasachstaner nicht beachten.
neurodoc am 14. August 2007 00:21 Wie schafft man das, den Mann nicht zu beachten, der mich und meine Tochter gerade verprügelt?
vlaardingen am 23. August 2007 15:36 sag deinem mann einfach verprügeln hatt kein sinn.du verprügelst dich selbst

Ich stimme UlfDunkel zu. Auch denke ich daß sie evtl. nicht ganz mit der Wahrheit herausrückt. Ein Frauenhaus weist ein Opfer nicht einfach zurück, und macht keinen Unterschied ob sie nun eimal in der Woche oder sechs Mal in der Woche geschlagen wird. Gerade dafür sind Frauenhäuser ja da (auch wenn sie durch die öffentliche Hand immer weniger Hilfe bekommen), um präventiv die Frauen und deren Kinder aufzunehmen und vor weiterem Schaden zu schützen. Die örtliche Caritas, oder andere Institution (je nach Wohnort) ist eine gute Anlaufstelle. Aber auch die Polizei (welche machtlos ist wenn sie keine Anzeige stellt, anders in den USA) kann ihr mit Informationen weiterhelfen. Sie kann natürlich auch ausziehen und sich von ihm trennen, ans Sozialamt wenden dafür, etc. Möglichkeiten gibt es immer. Man muss nur wirklich und mit letzter Konsequenz wollen. Viel Glück!!!
Vielen Dank an alle. Hab sie zur Caritas gebracht und die haben sie geschnappt, die Lütte aus dem Kindergarten geholt und sind nun im Frauenhaus. Den Anwalt hat sie gefeuert, die Polizei hat sich nicht korrekt verhalten und im Frauenhaus gab es wohl auf beiden Seiten Mißverständnisse, darum haben die sie abgelehnt. Höchstwahrscheinlich wird sie nicht ausgewiesen, garantieren konnte es aber bisher noch niemand.
Auf jeden Fall ist sie erst mal sicher und kann nun ein neues Leben beginnen.
Die wohnen bvestimmt noch in Kasachstan
vielleicht, aber was ist die bessere alternative, auch fürs kind? aber das kann ich natürlich nicht beurteilen.
Ein Anwalt der nix tut? Anwalt wechseln!!!
Das hab ich ihr auch geraten.
Hat sie, aber die leben noch in Kasachstan. Wenn sie es wagen sollte, ihm gegenüber eine Verfügung zu beantragen, befürchte ich Übelstes.
die frauenhäuser helfen bei sowas aber. und sie hat nur zwei möglichkeiten, beide scheinen schlecht, aber auf dauer? sie tut sich und vor allem ihrer tochter!!!!!!! keinen gefallen damit. sie braucht in jedem fall hilfe. oder er muß vom alk weg, was wohl aber auch schwer scheint. kann sie denn in deutschland bleiben, wenn sie sich trennt?
Das ist ja ihre Angst, dass sie dann hier raus muss. und in kasachstan ist es z.Zt. nicht wirklich prickelnd.
hm, mehr rat kann ich nicht geben, die möglichkeiten kennt ihr. ich wünsche deiner bekannten alles gute. lg jaguar
Ich werde hier mal mit der Caritas reden. Die haben bestimmt Tipps. Danke erst mal.
viel glück
viel glück