Frage von Snitches96, 10

Probleme mit Reitbeteiligung - Longieren & keine Anlehnung?

Hallo,

Ich habe schon seit längerem (fast 4 Jahre) eine Reitbeteiligung an einer Deutschen Reitpony-Stute. Die Stute hat keine Grundausbildung und istjetzt schon 17 Jahre alt. Sie wurde in den ganzen Jahren immer wieder von verschiedenen Reitern geritten. Keiner von uns hatte (bzw. in meinem Fall hat) die Möglichkeit Reitstunden mit ihr zu gehen weil sie Privat steht und der Besitzer selbst nicht Reiten kann (Was er dann mit einem Pony will weiß ich selbst nicht!) Nun habe ich das Problem, dass das Pony beim Longieren auf der rechten Hand total steif ist, stolpert und ab und zu auch mal etwas "lahmt". Sie will auf der Hand nicht traben sondern fällt immer in den Schritt zurück oder Galoppiert los. Sobald ich sie aber auf die linke Hand schicke an der Longe ist alles okay. Kein steifes gehen, kein stolpern, kein gar nichts. Sie geht auf der linken Hand alle Grundgangarten und will gar nicht anhalten. Ich bin echt ratlos was ich da machen soll..

Beim Reiten ist das Problem komischerweise nicht vorhanden. Dort habe ich aber leider das Problem, das ich das Pony überhaupt nicht in die Anlehnung bekomme. Ich kann sie weder auf dem Zirkel reiten, noch angaloppieren ohne das sie bockt. Da ich sie auch nur ungern mit Ausbindern reiten möchte umgehe ich das Problem derzeit indem ich ins Gelände gehe. Da ist sie lustigerweise das Verlasspferd schlechthin. Sie macht keine Zicken, erschreckt sich vor nichts, lässt sich super angaloppieren und auch wieder zurück nehmen.

Ich hoffe das irgendwer eine Idee hat, was ich da noch retten kann oder ob ich die Arbeit auf dem Platz am besten komplett sein lasse und mit ihr ins Gelände gehe was ihr auch deutlich mehr Spaß macht.

Liebe Grüße

Hilfreichste Antwort - ausgezeichnet vom Fragesteller
von Urlewas, Community-Experte für Pferde & reiten, 5

Das Pferd hat keine Grundausbildungen, sagst Du. Und wie ist es um deine eigene reiterliche Grundausbildung bestellt?Was willst denn nach 4 Jahren jetzt an dem Pferd ändern? Was KANNST du ändern? Hast du Dich denn in der Zwischenzeit anderweitig fortgebildet, wenn  es dort mit dem Pferd nicht geht? Was verstehst du unter Anlehnung? Wenn du " eine Hand breit vor der Senkrechten " meinst, kann es sein, dass es dem Pferd  nicht gut tut, weil es dafür nicht gebaut ist? Kannst du ( sowohl beim Logieren als auch beim Reiten) Rechtsgalopp von Linksgalopp unterscheiden, u d achtest darauf, dass du das im Gelände gleichmäßig beanspruchst, ebenso wie beim Leichttraben? Hast du je gelernt, ein Pferd über den Rücken zu reiten? 

All das wissen wir nicht über dich. Und ob das Pferd eine gesundheitliche Ei schränkend hat, die es zu einer extremen Händigkeit verurteilt, wissen wir auch nicht. In dem Falle wäre darüber nachzudenken, ob man das pfe d überhaupt reiten, geschweige denn longieren sollte...

Im Zweifelsfall reite halt doch vieleicht besser einfach nur spazieren. 😼

Auf jeden Fall hört sich das insgesamt so an, als fehle dem Pferd jegliches Gleichgewicht. Und dann ist es auf jeden Fall besser, die im Gelände gradeaus zu reiten als das Tier auf dem Platz zu überfordern.

Kommentar von Snitches96 ,

Ich habe vorher Reitstunden genommen, aber ich bin mir ziemlich sicher das sich nach 4 Jahren bei mir auch so einige Unarten angesammtelt haben.
Die Probleme mit dem Buckeln beim Angaloppieren fingen auch "erst" gegen Ende 2014 an, als noch eine zweite Person anfing die Stute zu reiten. Vorher hatte ich immer gut mit ihr Arbeiten können wenn ich alleine auf dem Platz war. 

Im Gelände selbst habe ich ehrlich gesagt noch nie so wirklich auf die Vertreilung von Trab und Galopp geachtet, weil es leider immer nur kurze Abschnitte gibt wo ich von der Straße runter komme und sie Traben oder Galoppieren kann. 

Ich denke ich werde weiterhin beim Ausreiten bleiben. Immerhin macht ihr das deutlich mehr Spaß als die Arbeit auf dem Platz und da ist sie auch deutlich entspannter.

Danke für deine Antwort =D

Kommentar von Urlewas ,

Das wird in deiner Situation auch das beste sein, was du machen kannst. Wenn du dann künftig noch darauf achtest, beide Seiten gleich viel zu galoppieren und leichtzutraben, tust du auch schon was für die Gesundheit des Pferdes. 

Das Longieren würde ich unter den gegebenen Umständen lassen - wenn man nicht weiß, ob da gesundheitliche Probleme diese extreme Einseitigkeit hervorrufen. Im Kreis laufen kann doch auch ziemlich  belastend sein.

Kommentar von Snitches96 ,

Danke nochmals.

Leider gibt es mit dem "auf beiden Seiten galoppieren" nur ein Problem.. Das Pony springt immer im gleichen Galopp an. Egal ob im Gelände, auf dem Reitplatz oder beim Longieren. Sie reagiert auch nicht drauf wenn ich versuche im anderen Galopp anzugaloppieren. Ich vermute mal dass das daher kommt, das sie es nie gelernt hat das man auf beiden Seiten galoppieren kann und nicht nur auf einer.

Kommentar von Urlewas ,

Gerne geschehen  - Danke auch dir für den Stern 💫

Antwort
von Hjalti, 5

Es gibt 2 Argumente gegen Unterricht am Stall: a) Besi lehnt das ab, b) für dich als RB zu teuer. Ansonsten hol dir einen qualifizierten Trainer, der mobil ist u. zu dir kommt. Alleine weiter wurschteln ist in dem Fall eher kontraproduktiv. 

Wenn du auf dem Platz nicht reiten kannst, ohne abgebockt zu werden, hat dein Pferd entweder so was von keine Lust auf Arbeit u. hat iwann mal gelernt, dass es sich mit diesem Verhalten entziehen kann, oder es hat Schmerzen. Für Schmerzen könnte sprechen, dass es linke Hand geht, rechte nicht. 

Kann mich den Vorschreibern nur anschliessen: Gesundheitscheck inkl. Zähne u. Hufe, Osteopath zum Einrenken kommen lassen, Ausrüstung prüfen (passt der Sattel, etc.). Wenn diese Pkte. alle ok sind, such dir Hilfe von einem Fachmann. Longenkurs von Babette Teschen ist auf jeden Fall ein guter Anfang und eine gute Investition.

Kommentar von Snitches96 ,

Hey, erstmal danke für die Antwort.

Unterricht am Stall gibt es gar nicht. Sie steht Privat und ich bin die einzige die da noch reiten geht. Über einen Mobilen Reitlehrer habe ich schon nachgedacht und auch gesucht aber keinen in meiner Nähe gefunden. Nur einen mobilen Bereiter und das würde der Besitzer des Ponys nicht mitmachen.

Das sie keinen Bock hat kann ich mir gut Vorstellen, darum belasse ich es derzeit ja schon beim Ausreiten oder Longieren. Wenn ich überhaupt mit ihr Arbeite..

Den Gesundheitscheck und Sattelcheck würde ich verdammt gerne mal machen lassen, nur leider gehört sie ebend nicht mir und der Besitzer stellt sich schon beim Hufschmied quer. Erst gestern musste ich ihn wieder drauf ansprechen das es mal Zeit wird weil der scheinbar blind ist und das nicht selbst sieht..

So weh wie es tut, manchmal wünsche ich mir wirklich das er seine Ponys einfach verkauft und die irgendwo hin gibt, wo sie besser versorgt werden =/

Expertenantwort
von Baroque, Community-Experte für Pferde & reiten, 4

Dass das Pferd auf einem Privatgrund steht, hält einen nicht von Reitunterricht ab und hier sind ein paar Trainerstunden deutlich angeraten. Offenbar ist eine Fläche da, die eine geeignete Beschaffenheit hat, um zu longieren. Also kann man auf dieser auch Unterricht nehmen.

Nahezu alle Reitlehrer kommen zum Schüler. Manche kalkulieren Fahrtwege in ihren Stundenpreis mit ein und lehnen ab, wenn es zu weit ist, andere verlangen einfach je Entfernungskilometer und kalkulieren ihren Stundenpreis ohne Fahrt. Bei uns im Stall sind bestimmt > 10 verschiedene Reitlehrer tätig. Ach was, das reicht nicht, eher 15 bis 20. Drei haben derzeit auch Pferde hier stehen, die anderen kommen aus 1 bis 100 km Entfernung.

Also bestell einfach jemanden her, erlaubt wird es Dir hoffentlich sein.

Was schon schwieriger ist: Ein Pferd, das gar so schwer vom Laien zu reiten ist, muss nicht zwingend aufgrund Ausbildungsmängeln so sein:

Wann wurde der Sattel zuletzt kontrolliert? Wenn der Besitzer nicht der Reiter ist, legt er mit großer Wahrscheinlichkeit darauf keinen großen Wert.

Wann und von wem (Spezialist oder "Hausarzt") wurden zuletzt die Zähne kontrolliert?

Wer mit welcher Qualifikation hat den Zaum angepasst?

Wurde das Tier schonmal von einem auf manuelle Therapien spezialisierten Tierartz gecheckt, ob gesundheitliche Probleme dem Tragen von Reitern entgegenstehen? Wenn es auf einer Hand an der Longe Schwierigkeiten zeigt, die auf der anderen nicht (so gut) zu sehen sind, kann das mit der natürlichen Schiefe zusammenhängen, aber eben auch auf Blockaden, Muskelverhärtungen oder andere Schäden hindeuten.

Wer macht wie oft die Hufe?

Ausbinder verschlimmern das ganze eher, einfach so durch's Gelände laufen lassen, leider auch.

Daher wäre Deine Chance, irgendwie zu erreichen, dass das Tier mal gecheckt werden darf. Stellt sich halt die Frage, ob der Besitzer das überhaupt (zulassen) möchte oder dann das auch zahlen will ... das schwere Los, wenn man im Reitbeteiligungsverhältnis steht. Oft wird man, wenn man sowas vorschlägt, als Meckerer mit blöden Ideen abgestempelt. Hilft dem Pferd dann auch nicht.

Kommentar von Urlewas ,

Das Problem mit mobilen Reitlehrern ist für solche Reitbeteiligungen oft, dass sie den Unterricht samt Anfahrt nicht bezahlen können.  

Kommentar von Baroque ,

Ein guter Reitlehrer bringt einen auch dann vorwärts, wenn er nur alle zwei Wochen mal kommt. Sehe ich immer wieder. Ein schlechter hingegen bringt auch dem nichts, der mehrmals wöchentlich Stunden bei ihm nimmt. Wir sprechen über 30 Euro je Termin. Wenn ich oben drauf will auf's Pferd, muss ich sowas irgendwie locker machen können. Sei es, weil ich selber Anfänger bin oder weil das aktuell mir anvertraute Pferd höherer Kenntnisse bedarf. Ansonsten läuft's auf spazieren gehen raus. Ein Pferd mit Gewicht belasten, so lange ich es nicht zum Tragen bringe, ist halt einfach nicht die Lösung.

Kommentar von Urlewas ,

In der Gegend wo ich lebe, geht da unter 45€ gar nichts - und für eine Person kommt eigentlich niemand...

Und weißt du, nicht jeder, der reiten möchte, kann es sich wirklich leisten. Oft können die Eltern gar nicht zahlen, und die jungen Mädels müssen zusehen, dass sie ihren Beitrag, um das Pferd nutzen zu dürfen, und den Bus dorthin vom Taschengeld zahlen. Da wären selbst die zusätzlichen 30€, wenn dafür einer käme, nicht bezahlbar. 

Könnte ich übrigens auch nicht, 60 -90€ im Monat zusätzlich erübrigen. Hab halt den falschen Beruf gelernt.

Kommentar von Baroque ,

Ja, das kenn ich. Bei mir sitzt das Geld auch absolut nicht locker und saß es auch nie. Aktuell kann ich mir nur eine Reitstunde alle 3 Wochen leisten, aber bevorzuge den hochqualitativen Unterricht meiner Trainerin, bevor ich günstiger und öfter bei weniger qualifizierten habe. Bei uns gibt es auch viele teurere, die mich aber eh alle nicht überzeugen konnten. Es geht bei 20 Euro los hier in der Gegend und wir sind eher Deutschlands teuerste Ecke.

Ich hatte auch als Kind nicht so viel Geld. 2 Mark Taschengeld gab's pro Woche in der Grundschule, 5 Mark im Gymnasium. Seinerzeit waren auch die Reitstunden noch günstiger. Zum Stall fuhr ich Sommer wie Winter mit dem Fahrrad, die Möglichkeit, des Nachbarn Pferde zu reiten, erwirtschaftete ich mir mit Mithilfe im Stall, sobald ich in der Lage war, eine Schubkarre zu schieben. Reithose und sowas hatten wir nicht, dafür wurde kein Cent ausgegeben. Und von den Omas und Tanten habe ich mir zu Weihnachten und zu den Geburtstagen nur eins gewünscht: Geld, das ich in Reitstunden investieren konnte. So schaffte ich es schon als Kind, mindestens eine Stunde im Monat haben zu können. Wenn das Geld nicht für Reitstunden reichte, war ich trotzdem immer im Stall und nahm passiv Unterricht, beobachtete den Unterricht anderer Reitschüler und versuchte zu erraten, was der Reitlehrer wann und warum korrigieren wird. Das war bei uns eh Pflicht, dass man sich auf diese Weise die Theorie aneignete.

Auf Kino, Freibad oder solche Sachen verzichtete ich meine ganze Kindheit und Jugend über für das Reiten und dafür gebe ich auch heute noch möglichst nichts aus, wie ich auch gut überlege, welche Kleidung ich kaufe, damit sie lang hält und zeitlos ist, sodass es reicht, mir einmal im Jahr eine neue Hose zu kaufen.

Also, ich bin mir sicher, wenn man es wirklich will, treibt man das Geld auf. Und wenn nicht, hilft es nichts.

Kommentar von Snitches96 ,

Darüber habe ich schon so oft nachgedacht, aber hier in der Umgebung gibt es keinen. Zumal der Besitzer das Ablehnen würde weil der dann ja auf seinen Hof kommen würde. Aus irgendeinem Grund findet der das gar nicht toll.
Anfangs hieß es auch "Reitstunden in der Reithalle sind erlaubt" dann hatte ich da was ausgemacht und es hieß auf einmal "Nein, will ich nicht".

Das mit dem Sattel : Ich weiß es nicht. Und nein, der Besitzer legt auf das gesamte Sattelzeug keinen Wert. Erst auf meine Bitte hin hat die Stute ein neues Gebiss und eine neue Trense bekommen nachdem die vorherigen Gegenstände schon länger Grenzwertig waren was die Nutzung anging (Rost am Gebiss, gerissenes Leder an der Trense..)

Die Zähne und genereller Gesundheitscheck.. Ich fürche noch nie. Manchmal habe ich das Gefühl er hält sich die Pferde nur zum Spaß um sie anschauen zu können. Sich drum zu kümmern ist ja Arbeit >.<

Die Hufe werden ZUM GLÜCK von einem Hufschmied/Hufpfleger gemacht. Aber leider auch nicht regelmäßig und erst dann wenn ich mal was sage weils mir gegen den Strich geht.

Das der Besitzer einen Tierarzt ruft geschweige den Zahlt um sein Pony mal Gesundheitlich durchchecken zu lassen wage ich zu bezweifeln. Wie du schon geschrieben hast, ich bekomme schon schiefe Blicke wenn ich den Hufschmied erwähne.

Kommentar von Baroque ,

Oh wei, wenn Du da mal nicht auf verlorenem Posten bist ... auf ein Pferd, das nicht alle vier, maximal 6 Wochen (wenn der Huforthopäde meint, das passt soweit) huforthopädisch betreut wird, kann ich schon gar nicht mehr rauf klettern ohne erhebliche Gewissensbisse.

Aber was tun in Deiner Situation? Ich habe sie oft genug erlebt in meinen ersten ca. 30 Lebensjahren und bin so heil froh, dass ich inzwischen kaufen konnte. Hilft Dir jetzt auch nicht, außer einer Zukunftsperspektive. Blöd.

Antwort
von beglo1705, 6

Da stellt sich schon mal die erste Frage: Wie und mit was longierst du? Und was verstehst du unter Grundausbildung? Oder kann man sich einfach bloß tragen lassen, ohne dass das Pferd buckelt? Wie reagiert sie unterm Sattel auf Gewichts- u. Schenkelhilfen?

Kommentar von Snitches96 ,

Ich longiere meist mit Trense. Ob sie dann noch einen Gurt drauf hat oder nicht kommt immer darauf an was ich vorher gemacht habe oder hinterher noch machen möchte. 

Das Buckeln ist wirklich nur beim angaloppieren da oder wenn ich sie auf dem Platz im Galopp weiter treiben möchte. Ich bin mir aber auch nicht sicher ob das wirklich an ihr liegt oder vielleicht doch am Boden. Es ist ein Grasplatz wo an einigen Stellen doch etwas höheres Gras ist und genau an den Stellen kommt das Problem mit dem Buckeln am häufigsten vor..

Gleichgewichtshilfen nimmt sie gar nicht an, Schenkel ist auf dem Platz auch sehr schwierig und mit viel Treiben verbunden. Da kommt dann wieder das "muss ich wirklich..?" durch. Im Gelände hingegen kommen Schenkelhilfen sofort durch und sie reagiert beim durchparieren auch vereinzelt auf Gewichtshilfen.

Antwort
von Viowow, 5

da hilft nur jemand, der einem pferd das beibringen kann. wie longierst du denn? ihne ausbinder ist schonmal super, aber nur im.kreis laufen lassen ist ja kein longieren. schau dir doch mal.den longenkurs von babette teschen an. ausschnitte davon findest du auf YT. erstmal die grundlagen erarbeiten und dann darauf aufbauen.
sinnvoll wäre sicher auch ein gesundheits- und ausrüstungscheck.
ansonsten ist an "nur ins gelände" nichts verwerfliches, auch dort kann man ein pferd gymnastizieren und das gleich gewicht fördern. ich habe ein buch aus dem kadmos oder cosmos verlag(weis es grad nicht mehr genau) : " gymnastizierende arbeit im gelände" war auch gar nicht so teuer. ich glaub 9€ oder 12€.

Kommentar von Baroque ,

Das Cadmos Geländebuch hatte ich gelesen ... da ist einiges drin, was eine mittlere Katastrophe ist. Alleine die Hilfengebung zu den Seitengängen ist sowas von falsch, dass ich zu diesem Buch einfach nicht raten kann ... und der Trainer kommt dann ja immer noch nicht mit. Den kann man ja schlecht zum nebenher rennen verdonnern ;-)

Kommentar von Viowow ,

da stehen hilfengebungen drin? ist schon ewig her wo ich das gelesen hab. aber die hilfen wusste ich, hatte es nur zum ideen klauen. dafür hats getaugt. ich gehe mit meinen schülern oft ins gelände. zu fuß oder mit dem rad. klappt super;)

Kommentar von Snitches96 ,

Danke für den Vorschlag mit dem Buch, aber nach den anderen Kommentaren zu dem Buch spare ich mir das glaub ich lieber..

Zumal ich mit der Stute keine Seitengänge oder so im Gelände machen kann weil sie das a) nicht kann und b) ich immer auf Autos aufpassen muss weil es leider keine Reitwege gibt =/

Zum Thema longieren : Ich versuche Regelmäßig auch Trabstangen mit einzubringen damit sie schon ein bisschen Nachdenken und die Beine heben muss. Aber ich werde auf jeden Fall mal nach diesem Lehrgang bei YoutTube suchen. Danke =D

Antwort
von Kimmay, 5

Hört sich alles so an, als wäre das Pferd überhaupt nicht gut ausgebildet worden. Biegungen sind schwer für das Pferd, da sie dafür ein sehr gutes Gleichgewicht brauchen.
Pferde haben immer eine "Lieblingsseite", auf der alles viel besser läuft - dies ist meistens links.

Hast du vielleicht die Möglichkeit einen Reitlehrer für ne Stunde an den Hof zu holen? Glaube das wäre viel besser als da selbst "rumzuexperimentieren". Ansonsten würde ich echt mal gucken, ob es am Gleichgewicht liegen kann, was auch erklären würde, warum sie sich beim Zirklereiten so schwer tut.

Kommentar von Paulinchen20 ,

Da stimme ich dir zu. Ich finde zudem es hört sich so an als würde das Pferd nicht richtig über den Rücken laufen und da hilfst dann nur ausbinden. (Haben ein Pferd mit fast identischen Problemen im Stall)

Kommentar von Punkgirl512 ,

Ausbinden hilft vielleicht dem Auge des Laien, aber nicht dem Pferd oder dem Menschen mit geübtem Blick.

Kommentar von Viowow ,

ausbinden hilft mal überhaupt nicht @Paulinchen20

Kommentar von beglo1705 ,

Doch, hilft auf alle Fälle reiterliches Nichtkönnen gekonnt zu vertuschen...

Kommentar von Snitches96 ,

Das mit "überhaupt nicht gut ausgebildet" stimmt auf jeden Fall. Selbst die Frau des Besitzers meint das die Stute als sie eingeritten wurde besser zu einem Bereiter gekommen wäre statt das er es "Marke-Eigenbau" gemacht hat. Manchmal frage ich mich wirklich warum ich da noch hingehe.. Aber wenn man einmal nen Narren an dem Tier gefressen hat ist es schwer es zurück zu lassen..

Ausbinden bringt bei ihr auch nur bedingt etwas. Es hilft zwar ihr den Ansporn zu geben, sich im Trab nach unten zu dehnen, das wars dann aber auch schon. 

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