Frage von Conceptions, 166

Probleme mit meinem Führerschein. Was soll ich tun?

Ich bin 19 Jahre alt, habe mich lange vor dem Fahrenlernen gedrückt.. weil ich irgendwie immer Angst davor hatte.. Jetzt war ich letztens bei meiner 5 Fahrstunde.. diese war so katastrophal, dass ich ernsthaft an mir selbst sehr starke Zweifel bekomme, ob ich überhaupt für andere Verkehrsteilnehmer zumutbar bin..

Mein Fahrlehrer nörgelte mich fast die ganze Zeit über nur an und ich hatte das Gefühl, er denkt von mir, dass ich viel zu "doof" zum Fahren bin.. und mittlerweile denke ich das auch. Er sagte zwar dass ich eigentlich ein gutes Feeling für Kupplung und Gas habe.. aber es gibt so viele Dinge die ich meiner Meimung nach katasrophal schlecht ausführe ich bremse viel zu spät und scheinbar viel zu wenig, ich habe sehr verspätete Reaktionen.. brauche zu lange um zB in einen Kreisverkehr zu fahren, ich übersehe die Rechts vor Links Regelungen, würge öfter das Auto ab etc.. ich konzentriere mich auf manche Dinge so sehr, dass ich ALLES andere um mich herum total vergesse.. Ich glaube mein Fahrlehrer hat schin gar keinen Bock mehr mit mir zu fahren und jedes Mal gebe ich mir wirklicb Mühe.. aber bin trotzdem ziemlich schlecht. In der Grundschule wurde bei mir mal ADS diagnostiziert und ich bekam Tabletten die ich dann aber nicht mehr genommen habe, wegen etlichen Nebenwirkungen.. Könnte meine schlechte Fahrweise an ADS liegen? wie sollte ich reagieren und was kann ich tun um besser zu werden? Fahrlehrer wechseln? Wieder Tabletten nehmen? Ich verliere wirklich die Hoffnung..

Antwort
von xPapatyaa, 105

erstmal hörst du auf an dir zu zweifeln! das kann man sich ja nicht durchlesen - das macht mich gerade richtig sauer..
lass dich doch von so 'nem Idioten nicht unterkriegen!
es ist noch NIE ein Meister vom Himmel gefallen!
der eine kann es schneller und du brauchst eben ein bisschen mehr Übung.
dass du das nicht schaffst, ist vollkommen logisch. Gott weiß, unter was für einem Stress du in der Situation stehst..

ich würde dir raten, die Fahrschule/den Fahrlehrer zu wechseln. das hat schon bei vielen anderen vor dir Wunder gewirkt. du musst dich bei deinem Lehrer wohlfühlen und er sollte dir andere Gefühle vermitteln, nicht solche, wie du sie jetzt hast/bekommst.

vielleicht fahren deine Eltern auch mal mit dir auf einen Übungsplatz?

Kopf hoch und weiter machen! du schaffst das schon. :)

Kommentar von xPapatyaa ,

'tschuldige.. nicht du machst mich sauer, sondern dein Lehrer, dass er dich so was schreiben lässt. ich verstehe das einfach nicht, wie solche Menschen "lehren" dürfen -.-

Antwort
von mirolPirol, 88

Keine Angst, du bist ganz sicher nicht "zu doof" zum Fahren. Du brauchst keinen nörgelnden Fahrlehrer, der alle für blöd hält, die nicht so fahren wie er, du brauchst einen geduldigen, ruhigen Lehrer, der sich daran erinnern kann, wie er selbst angefangen hat und deine Defizite erkennt und immer wieder mit dir übt, bis du es kannst.

Du solltest also den Lehrer wechseln und darum bitten, ein paar Stunden nur auf einem großen Platz zu üben, damit du dich später im Verkehr nicht mehr auf die Technik des Fahrzeugs konzentrieren musst, sondern nur noch auf den dich umgebenden Straßenverkehr. 

Das haben schon viel dümmere gelernt, als du! Keine Pillen, bitte, am ADS liegt es nicht, es ist die ganz normale Überforderung des Anfängers, die wir alle mal als Anfänger erlebt haben. 

Expertenantwort
von machhehniker, Community-Experte für Auto, 91

In der Grundschule bekommt jeder Zappelphilip ADS diagnostiziert, wenn Du sonst in Deinem Leben klar kommst ohne Medikamente zu nehmen wird da nicht viel dran sein.

Es fällt einfach Jedem anfangs verdammt schwer das Auto zu bedienen und nebenher auch noch auf das ganze Verkehrsgeschehen drumrum zu achten, zumal es weitaus schneller als seither gewohnt abläuft.

Für einen Fahrlehrer ist es oftmals eine Gratwanderung, einerseits muß er nörgeln, sonst lernt man Nichts. Er muß aber im Gefühl haben wie viel davon der betreffende Fahrschüler verträgt.

Du jedenfalls solltest versuchen dir eben nicht die grösste Mühe zu geben, daurch verkrampfst Du Dich zu sehr auf Kleinigkeiten und verlierst schnell den Überblick über das Wesentliche. Evtl könnte da ein Beruhigungsmittel helfen.

Sollte das Verhältnis zu Deinem Fahrlehrer nicht stimmen könntest du über einen Wechsel des Fahrlehrers (wenn nötig Fahrschule) nachdenken.

Deine Unsicherheit jetzt hatten vor Dir schon Millionen an Menschen, darunter waren sicherlich sehr Viele die auch schon ans Aufgeben dachten und sie haben jetzt alle (oder wenigstens so gut wie alle) den Führerschein geschafft.

Antwort
von einfachichseinn, 72

Unbehandeltes ads und Autofahren ist schon nicht ungefährlich.

Aber davon abgesehen würde ich erstmal den Fahrlehrer Wechseln und schauen, wie es mit einem anderen läuft. Du musst nicht in deiner 5. Fahrstunde problemlos fahren können.

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