Frage von Bonez187erz, 284

Probleme mit Lehrerin (GESETZ)?

Meine Lehrerin hat mit heute trotz Nachfrage von mir (2x) in einer 45 Minütigen Stunde verboten etwas zu trinken. Sie sagte das wäre gegen die Schulordnung und sie könne das entscheiden. Ich hab siedarauf hingewiesen das sie kein Arzt ist und mir sowas laut Gesetzt nicht verbieten darf, dann habe ich ihr Angeboten dass sie mir zeigen soll wo das steht mit dem Recht für Lehrer. Daraufhin wurde ich von ihr für den Rest des Unterrichts verwiesen. Es gab schon öfter Probleme mit dieser Lehrerin und sie verbietet es auch auf Toilette zu gehen. Gegen Welche Gesetze hat sie verstoßen? Bitte mit Paragraph habe ihr heute angeboten den Unterrichtsverweis nicht in meiner Schülerakte zu hinterlegen und die Sache so aus der Welt zu schaffen. Daran denkt sie garnicht dann habe ich ihr gesagt dass wir uns morgen bei der Direktorin Wiedersehen wenn es so nicht geht und bin gegangen. Die Lehrerin schreit mich bei dem Gespräch dauerhaft an obwohl niemand sonst im Raum war, ich bin so gut wie möglich ruhig geblieben. Brauche echt gute Argumente am besten mit Gesetzen damit ich der Direktorin klarmachen kann das sowas nicht geht.

Antwort
von MuseMelpomene, 68

Die skurile Tatsache ist, dass man es tatsächlich mehr oder minder als Verletzung ihrer Aufsichtspflicht sehen könnte, wenn sie euch im Unterricht auf die Toilette gehen lässt. Das Thema hatten wir im Referendariat im Schulrechts-Seminar auch diskutiert. In der Praxis ist es so, dass wir selbstverständlich die Schüler*innen auf die Toilette gehen lassen, rechtlich ist das eigentlich ziemlich bedenklich, war so die Schlussfolgerung. :(

Und mit dem Trinken... Ich weiß nicht, was es bei euch für Regelungen gibt. Manchmal ist es grundsätzlich von der Schule her eigentlich verboten (wie z.B. oft in Fachräumen), manchmal hat die Lehrkraft komplett das Recht und auch die Verantwortung, das zu entscheiden.

Wenn ihr ihre Vorschriften aus irgendwelchen nachvollziehbaren Gründen (es ist im Sommer viel zu heiß in den Räumen um 45 Minuten nichts zu trinken, es ist eine Doppelstunde und die letzte Pause zu lange her, ihr musstet in der Pause Bücher abholen o.ä. und hattet kaum "echte" Pause...) für zu hart bzw. nicht erfüllbar haltet, dann wendet euch am besten an den Klassensprecher. Die Schule bietet doch demokratische Strukturen zur Mitbestimmung. Dann nutze doch diese, statt dich als einzelne*r Schüler*in mit deiner Lehrerin zu bekriegen. Klassensprecher können im Auftrag der Klasse mit ihr sprechen oder auch im Auftrag der Klasse zum Schulleiter gehen. Oder sie können zum Vertrauenlehrer oder der Vertrauenlehrerin gehen und anregen, dass er*sie mal mit eurer Lehrerin spricht.

Ab bitte nutze sachliche Argumente (und bitte kein "hier steht aber... und Sie sind nicht fähig, sich an Vorschriften zu halten) und die demokratischen Strukturen der Schule und sprechen mit deinen Klassenkammerad*innen und deinen Klassensprecher*innen, statt alleine den Aufstand zu proben. Das hilft oft sehr viel mehr. Mit sachlichen Argumenten und einer überlegten Vorgehensweise kann man als Schüler*in tatsächlich was bewegen in einer Schule, nur mit Protest und Widerworten definitv nicht.

Antwort
von chinchillarock, 75

Ich denke, es hätte keinen Sinn sich wegen solcher Dinge aufzuregen! Wenn es in Ihrer Stunde nicht erwünscht ist, dann ist es eben so! Sie verbietet ja nicht das Atmen.....

Wenn du später bei einem Meeting nicht trinken darfst oder nicht mitten drin aufs Klo kannst, weil es ein wichtiges Telefonat ist, dann kannst du ja auch schlecht den Chef verklagen!

Schon in der Schulfähigkeit von 6 Jährigen wird übrigens vom Kinderarzt geprüft ob das Kind in der Lage ist für einen Toilettengang einzuhalten oder mal auf die Pause warten zu können um Nahrung aufzunehmen!

Sie versucht euch auf das Leben vorzubereiten und das läuft eben nicht nach Wunschkonzert! Verschwendet doch die Zeit nicht mit Machtspielen, denn nichts anderes ist es !

Viel Spaß später beim Chef, der kein Essen / Trinken auf dem Schreibtisch will / keinen Klogang direkt nach der Pause duldet usw..... was machst du dann ? Kündigen? Also von erwachsenem Verhalten ist das noch Jahrzehnte entfehrnt.

Am Besten entschuldigst du dich einfach und verlegst deine "Grundbedürfnisse" in die Pause wie alle Anderen auch und gibst einfach VOR der Stunde unter 4 Augen an wenn du Verdauungsprobleme hast, dann lässt man dich an dem Tag auch sicher ausnahmsweise öfter aufs Klo!

Expertenantwort
von polarbaer64, Community-Experte für Schule, 77

Ein Lehrer kann dir weder verbieten, auf´s Klo zu gehen, noch einen Schluck unauffällig zu trinken, wenn du damit nicht den Unterricht störst. Der Klogang ist ein menschliches Bedürfnis und ein Grundrecht, und würde sie dir das verbieten und du deswegen in die Hose machen, dann könntest du sie anzeigen. 

Logischer Weise können höhere Klassen den Klogang auf die Pause verschieben, aber manchmal geht es eben nicht anders, wenn ein Mädchen zum Beispiel seine Tage hat, oder jemand an Durchfall leidet, oder einfach auch mal so. Und trinken geht theoretisch auch in der Pause, aber bei hohen Temperaturen im Sommer reicht das nicht aus. 

Auf alle Fälle ist es Körperverletzung, wenn die gute Frau jemanden, der wirklich nötig muss, am Klogang hindert. Rechtssprechungen findest du, wenn du googelst:

https://www.anwalt.de/rechtstipps/toilettenverbot-fuer-schueler-und-studenten_00...

https://www.anwalt.de/rechtstipps/schulrecht-toilettenverbot-an-der-schule-recht...

Das mit dem Trinken ist schon schwieriger, weil man nicht gleich umkippt, wenn man nicht trinkt. Und es ist gesetzlich, meine ich, auch nicht festgelegt. Aber alleine schon so eine Broschüre der Lehrerin auf den Tisch gelegt müsste ihr ein schlechtes Gewissen machen. Meiner Meinung nach darf man niemandem das Trinken verbieten. Bei uns in der Schule ist gestattet, dass man die Trinkflasche auf dem Tisch stehen hat, allerdings nur Wasser, keine süßen Getränke, die muss man in der Pause trinken.

http://www.trinken-im-unterricht.de/fileadmin/user_upload/Downloads/1509-TiU-Bro...

Geht mal mit mehreren Schülern und Elternvertretern zum Rektor und klärt dieses Thema bitte ab. Da muss es in der Schule eine allgemeine Regelung geben, an die sich auch die Lehrerin zu halten hat.

Kommentar von Bonez187erz ,

Danke bin froh das ich hier nicht nur kleines Kind genannt werde und mich jeder vom Gegenteil versucht zu überzeugen

Kommentar von Belladonna1971 ,

Wir erwarten (und bekommen) von Kleindkindern definitiv mehr. Denn die wollen wachsen und reifen!

Ich war auch mal Schülerin und hatte meine Tage. Wo ist das Problem? Darauf kann frau sich einstellen und selbst, wenn ein Toilettengang mal akut sein soll, wird die Lehrerin es unterscheiden können.

Da die junge Fragestellerin schon einen neuen hread unter anderem Namen eröffnet hat, darf von mangelnder Einsicht und Reife ausgegangen werden. Möglicherweise hat sie die Situation auf die Spitze getrieben und der Lehrer hat (endlich) eine Grenze gezogen.

Es geht ja nicht nur um einen Störenfried- sondern auch um den Klassenfrieden und die entsprechende Ruhe.

Sollte die Schülerin dennoch mit Ihren Agrumentationen bei der Direktorin erscheinen, mögen Sie doch anschlißend auch die Verantwortung dafür übernehmen.

Kommentar von Kuhlmann26 ,

Wir erwarten (und bekommen) von Kleindkindern definitiv mehr. Denn die wollen wachsen und reifen!

Da geht doch die Anmaßung schon los. Wer gibt Dir das Recht, etwas zu erwarten?

Natürlich wollen Kinder reifen und wachsen, aber das tun sie auch ohne Deine Erwartungen. Aber sie tun es nicht, wenn man sie mit Verboten und ungefragten Einmischungen drangsaliert, sondern in dem man sie unterstützt, bei dem was sie wollen; und zwar dann, wenn man von ihnen darum gebeten wird.

In der Schule bestehen immer irgendwelche Absichten. Ich weiß nicht, welche hinter dem Trinkverbot stehen. Und der Satz, "Die Schüler sollen selbstständig werden.", ist an Absurdität nicht zu überbieten. Entweder man ist selbstständig, und sei es in der Absicht selbstständig zu werden oder man soll etwas. Wenn man etwas soll, ist das das Gegenteil von selbständig.

Was ist das für eine überkommene Vorstellung, dass eine Lehrerin entscheidet, ob ein Toilettengang akut ist? Der/Die Betroffene entscheidet das; niemand sonst. Und da frag man auch nicht, ob man darf, sondern man sagt Bescheid, das man geht.

Selbst wenn es ein Gesetz gäbe, was es der Lehrerin gestattete, so zu handeln, würde es mich einen Dreck scheren. Frauen würden heute noch ihre Männer um Erlaubnis fragen, ob sie arbeiten und ein Konto bei der Bank eröffnen dürfen, wenn sie sich nicht irgendwann gegen diese Anmaßung gewehrt hätten.

Ist Dir schon mal der Gedanke gekommen, dass man den Frieden in einer Klasse herstellen kann, in dem die Klasse abschafft? Die Absurdität ist doch nicht, dass jemand während einer Stunde trinken und aufs Klo will. Die Absurdität ist, dass eine Situation geschaffen wurde, in der diese natürlichen Bedürfnisse zu Problem werden.

Antwort
von KHLange, 30

Nach Ihren Schilderungen (aber auch: Audiatur et altera pars = man höre auch die andere Seite) scheint die Lehrerin ziemliche Souveränitätsdefizite zu haben. Zum Thema Trinken und Toilette zwei Beispiele aus meinem langen Lehrerleben:

Als Lehramtskandidat hatte ich eine Fachoberschulklasse (also Schülerinnen und Schüler 16+); mein Ausbildungslehrer war die faulste Socke der ganzen Schule und hielt sich einen Stab von Referendaren, um Zeit für seine privaten Befindlichkeiten zu haben. So stand ich allein da, teilweise überfordert, den Kopf aber voller Ideale von wegen Schüler als gleichberechtigter Partner in Augenhöhe mit dem Lehrer usw... .  Mit dieser Haltung erklärte ich den Schülern etwas wohlmeinend nassforsch: "Meine Damen und Herren (die Letzteren waren nach meiner Erinnerung in der Überzahl), selbstverständlich braucht sich als junger Erwachsener keiner bei mir abzumelden, um zur Toilette zu gehen; verschwinden Sie einfach und kommen genauso unauffällig wieder."  Das Resultat war ernüchternd: Es dauerte keine 14 Tage und meine Klasse hatte sich in einen Taubenschlag verwandelt, es war ein Kommen und Gehen; an einen geordneten  Unterricht war nicht zu denken. Zum Glück sahen die Schüler selber ein, dass es so nicht weitergehen konnte und machten es mir nicht allzu schwer, wieder zurückzurudern.

Als dann ein paar Jahre später mein Dienstvorgesetzter zu meiner Verbeamtung-auf-Lebenszeit-Lehrprobe erschien, setzte es wieder einen Rüffel: "Warum gestatten Sie den Schülern, mehr auf dem Tisch zu haben, als Lehrbuch und Schreibutensilien?" Hätten da etwa noch ein paar Wasserflaschen gestanden, hätte ich ein halbes Jahr später noch einmal antreten können.

So viel einmal zur anderen Seite. Der amerikanische Soziologe Cyril Northcote Parkinson äußerte einmal in seiner bekannt provokanten Art: "Eine Führungsperson, die sich auf Diskussionen einlässt, hat schon verloren." Deshalb bringt es auch nicht so viel, immer die Gesetze hervorzuziehen und auch manchmal ein wenig - verzeihen Sie - auf "Krawall gebürstet zu sein." Zwei Grundsätze als Lehrer habe ich verinnerlicht. Das erste von meinem Abteilungsleiter, dessen Stuhl ich dann  20 Jahre später übernehmen durfte: "Sie sitzen doch immer am längeren Hebel"; dieses Wort macht aber nur Sinn in Verbindung mit dem zweiten Grundsatz meines hochverehrten Pädagogik Professor Dörschel RIP : "Macht wird nur legitimiert durch Verantwortung". Denken Sie also bitte daran, dass kein Schulgesetz und keine Dienstordnung und auch - diesen nachgeordnet - keine Schulordnung, ihre Lehrerin von ihrer Verantwortung befreit. Dass sie hier sehr ungeschickt reagiert, steht auf einem anderen Blatt. 

Versprechen Sie sich auch nicht zu viel, von einem Gang zur Schulleitung: Wissen Sie wirklich so genau, ob es hier nicht eingespielte Seilschaften gibt, bei denen Sie immer zweiter Sieger sein werden; wenn des mit Kollegen (es waren immer dieselben) manchmal Probleme gab und Schüler zu mir kamen, habe ich zwar versucht, die Sache einvernehmlich aus der Welt zu schaffen - ohne gleich die Schulleitung zu bemühen. Aber ich musste manches Mal auch den Schülern klar machen, dass ich den Kollegen, weil er nun einmal für den geregelten Unterrichtsverlauf unersetzbar war, auch nicht allzu sehr vor den Kopf stoßen konnte, denn gerade Kollegen mit Souveränitätsdefiziten sind auch und vielleicht auch gerade deshalb Hypersensibelchen, was sie selber, leider aber nicht den ihnen anvertrauten jungen Menschen betrifft. 

Und zu guter letzt,  jeder Schul- und auch Abteilungsleiter weiß, Schüler/innen kommen und gehen, aber  die Problemkollegin und der Problemkollege bleiben der Schule fast immer bis zum Ruhestand erhalten. Und Lehrer, die sich immer unkritisch auf die Seite der Schüler stellen, haben es im Kollegium verdammt schwer, und die Kollegen braucht man schon einmal.



Kommentar von schleudermaxe ,

... wer nicht merkt, daß er von lauter Idioten umgeben ist, wird es aus bestimmten Gründen nicht merken, oder so.

Antwort
von MrBurner107, 106

Mit Paragraphen kann ich leider nicht dienen, aber ich kann dir mit absoluter Sicherheit sagen, dass sie kein Recht hat, dir das Trinken im Unterricht zu verbieten. Essen schon, aber Trinken auf keinen Fall. Im Grunde brauchst du keine Paragraphen, um im Gespräch mit der Schulleiterin erfolgreich argumentieren zu können, denn gerade in dieser Position sollte man das wissen. An deiner Stelle würde ich auch nicht allein, sondern mit einem Zeugen zum Gespräch gehen, damit du etwas in der Hand hast, falls sie der Lehrerin ungerechtfertigterweise zustimmen sollte. In diesem Fall würde ich mich dann an die Schulbehörde wenden. Die Lehrer sitzen zwar am längeren Hebel, wie man so sagt, aber deine Grundbedürfnisse dürfen sie dir nicht verweigern.

Kommentar von lamarle ,

Sexualität ist auch ein Grundbedürfnis des Menschen. Heißt das, man darf jetzt auch im Unterricht p.ppen?

Niemand verweigert ihm das Trinken. In den Pausen darf er soviel Flüssigkeit in sich hinein schütten, wie er will. 45 Minuten hält man auch bei warmen Temperaturen aus, es sei denn, im Sportunterricht. Da sollte Trinken dann schon erlaubt sein. Aber wie ich es verstanden hatte, ging es um Unterricht im Klassenzimmer.

Antwort
von Kuhlmann26, 36

Ich würde gar nicht nach dem Gesetz suchen, welches das verbietet oder erlaubt. Selbst wenn die Lehrerin das Recht hätte, es Dir zu verbieten, muss das ja nicht richtig sein. Es reicht auch schon, dass Du Dir das nicht verbieten lassen möchtest. Es war den Lehrern auch mal gesetzlich erlaubt, die Schüler zu schlagen. Es war rechtens, aber war es deshalb richtig richtig? Heute sagen wir, dass es das nicht war.

Ich würde stattdessen mit dem Argument der Willkühr kommen. Die einen erlauben es, die anderen nicht. Soll sie doch begründen, warum sie das Trinken verbieten will. Vielleicht kann sie Dich ja überzeugen. Um auf die Toilette zu gehen, fragt man nicht um Erlaubnis, sondern sagt, dass man geht - fertig.

Auch um Die Trinkerlaubnis bitten zu müssen, stört doch mehr, als das stillschweigende Trinken. Und Frechheit liegt darin, eine Situation zu schaffen, in der Dir jemand das Trinken und Urinieren verbieten darf, weil es ihn stört.

Gruß Matti

Antwort
von schleudermaxe, 32

.... und Du bist wirklich noch an der Schule?

Für mich kann da etwas nicht stimmen. Zudem sind für diesbezügliche Spielchen die Pausen vorgesehen, so jedenfalls hier bei uns.

Antwort
von ihfchrww, 67

Gesetz hab ich auch keine ahnung von aber auf deiner schulhomepage gibt es bestimmt die Schulordnung sachau da mal nach.

Dein Problem is das du keine zeugen hast und dann das wort von lehrerin gegen das wort eines schülers steht.

Verbünde dich mit deinen Klassenkameraden wenn sich viele beschweren hilft das meistens.

Allerdings wird sie dafür nicht direkt aus dem lehramt enthoben d.h. die hat dich jetzt wahrscheinlich ziemlich auf dem kieker

Kommentar von Bonez187erz ,

Ne bei dem Trinkverbot waren alle da

Kommentar von ihfchrww ,

Ok. Deine chancen stehen aber relativ schlecht deshalb würde ich mich lieber einsichtig zeigen

Antwort
von Esilate, 178

Also bei uns ist es zb Nicht in allen Fächern verboten etwas zu trinken aber in Englisch zB... Und auf Toilette darfst du und musst du gehen! Ich glaube du hast recht.

Kommentar von 716167 ,

Unser Englischlehrer in der Oberstufe war eher entspannt, der kam selber öfter mit einer Kaffeetasse an. Dagegen hätten wir nie auch nur daran gedacht, im Chemieunterricht auch nur eine Wasserflasche anzufassen.

Kommentar von SaraWarHier ,

Englisch und Chemie macht aber den Unterschied zwischen "normalem" Klassenzimmer und Fachraum. Wir dürfen in Chemie, Physik, Bio und Info nichts trinken (angeblich ist das gefährlich).

Kommentar von Belladonna1971 ,

Stimmt. Im Op darf ich auch während der Arbeit nichts trinken. Manchmal dauert es sogar etwas länger.

und wenn ich aufs Klo möchte, muss eine andere Schwester das ganze Procedere durchführen, um mich abzulösen. Da macht man so was nicht wegen nichts.

wenn ich daran denke, wer mal für meine Rente zuständig ist...oweia!

Kommentar von Kuhlmann26 ,

Darum sollte man auch nur in einem OP arbeiten, wenn man damit Leben kann, zu der Risikogruppe zu gehören, die übermäßig oft Nierensteine hat. Jeder entscheidet selbst, ob er sich das antuen möchte.

Was den Unterricht in der Schule angeht, ist es reine Willkühr ob getrunken und/oder uriniert werden darf. Es gibt überhaupt keine sachlichen Gründe, die dagegensprechen, es zu tun. Außerdem darf ich es mir nicht aussuchen, ob ich in die Schule gehen will oder nicht.

Man sollte nicht Äpfel mit Birnen vergleichen.

Kommentar von AalFred2 ,

Es gibt durchaus sachliche Gründe, aber die ignorierst du ja konsequent.

Antwort
von ArmaniBOSS, 91

So sehr ich das Schulsystem auch hasse, aber leider sieht es so aus, dass Sie das (Positive)-"Recht" auf ihrer Seite hat. Da in diesem Fall das Hausrecht gilt, und sie frei entscheiden darf, was sie euch erlaubt und was nicht. 

Antwort
von Duftbaumstock, 47

Es ist ein Menschenrecht zu trinken und zu urinieren, da kann sie dir nix ab

Kommentar von Bonez187erz ,

denke ich auch leider verstehen das die ganzen Möchtegern erwachsenen nicht ^^ und dann bei den Fragen stehen haben wie man ein Tampon benutzt , solche Hunde

Kommentar von SassyDLaw ,

So ein Kindchen wie du sollte Erwachsene nicht als "Möchtegern Erwachsene" bezeichnen, nur weil sie dir nicht erzählen, wie recht du ja hast und wie böse deine Lehrerin ja ist. Ist nunmal nicht der Fall.

Kommentar von Bonez187erz ,

Diese Möchtegern Picos sind leider 13 Jahre alt und bekommen Grad ihre Tage aber wollen mir was von Arbeitswelt erzählen

Kommentar von lamarle ,

Oh, danke, mir hat schon lange niemand mehr gesagt, dass ich noch so jugendlich wirke.

Kommentar von Bitterkraut ,

Es ist ein Menschenrecht zu trinken und zu urinieren, da kann sie dir nix ab

Das bedeutet aber nicht, daß man das zu jeder Zeit und überall tun darf.

Antwort
von klara1953, 63

Du kannst in den Pausen trinken und auch auf WC gehen. 

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