Frage von starchecker, 39

Probleme mit Inkasso?

Hi, habe eine Frage zum Thema Inkasso. Da wir die Telefonrechnung zu spät gezahlt haben, bekamen wir ein Brief von einem Call-by-Call Unternehmen. Die Zahlungsforderung waren lächerliche 7cent + 2.50€ Mahngebühr. Da wir diesen Brief verlegt haben, haben wir vergessen diese Rechnung zu begleichen. Einen Monat später kam ein Brief von einem Inkassounternehmen und aus den 2.57€ wurden aufgrund von Inkassogebühren 57.57€. Ist das so rechtens oder können wir uns dagegen wehren?

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Antwort
von expermondo, 5

Hallo starchecker,

Schau mal bitte hier:
Recht Gebühren

Hilfreichste Antwort - ausgezeichnet vom Fragesteller
von ichbinschris, 39

Nunja. Es kann auch 1 Cent sein.

Die Inkassokosten berechnen sich nach der Höhe der Forderung, diese sind gestaffelt. Die kleinste Forderung ist 0 bis 500€.

Die Inkassokosten sind so erst einmal korrekt. Diese liegen max. bei 58,50€ bei einem Forderungsbetrag von 0 bis 500€.

Kommentar von FordPrefect ,

Unfug. Die Einschaltung eines externen Inkassounternehmens steht dem Gläubiger zwar frei, aber eine Erstattung dieser unnötigen Kosten ist Sache des Gläubigers und gerade nicht des Schuldners. Die Schreiben der Inkassobude kann der Schuldner getrost kompostieren, und die tatsächliche Forderung zzgl. angemessener Mahnkosten an den Gläubiger bezahlen.

Antwort
von kevin1905, 32

Hi, habe eine Frage zum Thema Inkasso

Ich wette mit dir - ohne weiter gelesen zu haben, die Antwort wurde in diesem Forum schon gefühlt 138348 mal korrekt erteil. Aber nun gut! =)

Ist das so rechtens oder können wir uns dagegen wehren?

Rechtens und durchsetzbar sind zwei paar Schuhe. Rechtens ist es wenn man das RVG als Grundage nimmt. TK-Unternehmen sind jedoch geschäftserfahrene Gläubiger, brauchen also für ihr Mahnwesen kein Inkassobüro. Bemühen sie trotzdem eins, ist das deren Bier, nicht eures. Trink niemals das Bier eines anderen!

Also: Hauptforderung + 2,50 € an den Gläubiger mit entsprechendem Überweisungsvermerk (HF + Mahngebühr) , Inkasso kriegt einen Widerspruch und kann quängeln gehen.

P.S.: Ich hatte recht, Frage wurde hier schon 138348 mal korrekt beantwortet.

Kommentar von Ifm001 ,

Ich würde der Zahlung an den Gläubiger nochmal 2,50 EUR drauflegen. Schließlich wäre statt dem Inkassoschreiben ein erneutes Schreiben des Gläubigers gekommen oder gar ein gerichtliches Mahnschreiben.

Kommentar von franneck1989 ,

Wenn man streng der Rechtslage folgt, hat die erste -verzugsbegründende- Mahnung kostenfrei zu erfolgen. Darüber hinaus sind 2,50 wirklich das höchste der Gefühle für eine einfache Mahnung. Das passt schon.

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