Frage von xXlaraleinXx, 57

Probleme beim durchparieren und beim schwung?

Hallo ich habe 2 Probleme beim reiten wo ich so erstmal nicht durch komme.

1) Durchparieren von Galopp zu Trab. Egal wie lange ich vorbereite und das Pferd aufmerksam mache, ihr fällt es schwer in den trab zu kommen. Entweder wir kommen ungewollt in die totale Versammlung und galoppieren aufm Fleck, oder sie fällt rennend in den trab und ist dann nicht mehr zu sitzen. Generell komm ich nur mit extremen annehmen und zerren am Zügel in den trab, nicht aber fließend etc.

2) sobald ich sie aufnehme und in die Hand reite fehlt mir der Schwung und ich komme auch nicht mehr mit den schenkelhilfen durch. Da sie nicht an zwei fingern durchs Genick reitbar ist, hat man auch schon was in der Hand. Gebe ich mehr zügel, ist zwar mehr Schwung da, aber die rübe auch oben. Um sich selbst an den Zügel zu dehnen und sich fallen zu lassen braucht sie recht lang und auch dann ist die Verbindung nicht stabil. Sobald der Zügel schlackert, hat man was die Anlehnung angeht, verloren. Also man kann sie schon in die Hand treiben, aber von hinten kommt dann halt nichts mehr

Vielleicht hat ja jemand ein paar Tipps für mich?

Expertenantwort
von Urlewas, Community-Experte für Pferde & reiten, 6

Schau Dir zum Beispiel mal die Dvd " das Geheimnis einer gelungenen Parade " an. Einen Auszug davon findest Du auch you tube.

Denn die gelungnen Paraden sind das Herzstück beider Situationen, die Dir Probleme bereiten.

Weitere Gedanken dazu, was Du versichen könntest:

1) im Galopp immer weich mitschwingen, und zum Durchparieren " stecken bleiben", also das Pfeed kurz stören im Rücken, und nach  einer leicht aufwärts gerichteten Parade ausatmen, Knie runter gleiten lassen und nachgeben.

2) schlackern darf der Zügel nie! Schultervorartig galoppieren, also stärker  zwischen innerem Schenkel und äusserem Zügel einspannen, aber nicht starr werden. Abwechselnd eine halbe Zirkelrunde nach innen  stellen, dann wieder aussen abfangen. Und aufmerksam sein - jedes Nachgeben des Pferdes mit Leichtwerden belohnen, ohne " alles wegzuschmeissen. Die Anlehnung muss immer erhalten bleiben, aber immer feiner  werden. 

Expertenantwort
von Heklamari, Community-Experte für Pferde, 39

Probiere mal mein geniales muntermachertraining,

Das könnte gleich mehrere deiner Probleme lösen:

Http://tipps-fuer-Pferdefan.jimdo.com

Durch den steten wechsel von Richtung und Gangart erreichst du mehr Aufmerksamkeit, Durchlässigkeit und aufrichtung,

Mein Extra Trick:

10 m vor der 1.Ecke der kurzen seite angaloppieren und VOR der 2. Ecke wieder trab, damit fängt sie sich quasi selbst ein.

Noch ein Trick:

Konditioniere sie, auf leichtes Zischen langsamer zu werden.

Du verhältst dich dadurch physiologisch verständlicher für s Pferd. :-)

Weil du dabei langsam ausatmen mußt

Viel Erfolg

Kommentar von xXlaraleinXx ,

Danke für die Tips, probier ich mal aus :)

Antwort
von CalouHO, 2

1.Durchparieren in einer Volte üben.
So hast du genügend Stellung und Biegung, dass es so schwer fällt zu rennen. Vorbereitend würde ich erst einmal im Trab ganz viele Tempounterscheide reiten, in kurzen Abständen. Das gleiche im Galopp. Er einmal richtig durcharbeiten viele kleine Tempounterschiede, auch auf gebogener Linie. 

2. Dein Pferd kann keinen Schwung aufbauen, wenn es nicht in Anlehnung läuft. Dazu benötigt es eine gewisse positive Spannung, die dein Pferd nur erlangen kann wenn eine Verbindung über Hinterhand, Rücken und Vorhand besteht. 

An deiner Stelle würde ich mir Hilfe bei einen Trainer holen. 
Soetwas kann man nicht auf einer Ratgeberseite klären. Die fehlt anscheinend der nötige Input.

Antwort
von LyciaKarma, 37
Vielleicht hat ja jemand ein paar Tipps für mich?

Hol dir einen Trainer. 

Du versammelst dein Pferd nicht und du du kriegst sie auch nicht durchs Genick, sondern ziehst nur den Kopf runter, mehr nicht.

Das ist kein Reiten und auch kein Wunder, dass dein Pferd dicht macht. 

Ohne Trainer kommst du nicht weiter. 

Kommentar von xXlaraleinXx ,

erstaunlich wie du das aus dem Text lesen konntest ohne uns zu sehen oder zu wissen auf welchem Niveau wir reiten xD ich sag dazu mal nichts, so frustrierte Leute wie du hängen irgendwie immer in den Pferde Foren ab xD

Kommentar von LyciaKarma ,

Ist ganz einfach, das hast du sogar selbst geschrieben und ich muss euch dafür nicht sehen.

Generell komm ich nur mit extremen annehmen und zerren am Zügel in den trab
sobald ich sie aufnehme und in die Hand reite fehlt mir der Schwung und ich komme auch nicht mehr mit den schenkelhilfen durch

Soll heißen, du wirkst rückwärts und dein Pferd geht nicht mehr frei nach vorne. 

 Da sie nicht an zwei fingern durchs Genick reitbar ist, hat man auch schon was in der Hand.

Mein Pferd ist sogar ohne irgendwas am Kopf durchs Genick reitbar, weil ich dafür kein Gebiss und vor allem (!) keinen Druck brauche.. 

Gebe ich mehr zügel, ist zwar mehr Schwung da, aber die rübe auch oben.

Übersetzung: Wenn du den Kopf nicht nach unten ziehst/fest hältst, nimmt dein Pferd die Position ein, die angenehm ist bzw die es gelernt hat oder die es ermöglicht, weniger Schmerzen zu haben. Dafür müsste ich dich tatsächlich sehen, aber wegen dem oben Genannten tippe ich auf Schmerzen.

Sobald der Zügel schlackert, hat man was die Anlehnung angeht, verloren

Wenn der Zügel schlackert, schlackerts dem Pferd im Maul rum, das ist dir bewusst? Das ist sehr unangenehm und ich würde dann auch ausweichen wollen.

so frustrierte Leute wie du hängen irgendwie immer in den Pferde Foren ab 

Ich bin also frustriert? Wo hast du das jetzt rausgelesen? Weil ich zwischen deinen Zeilen lesen kann? 

Kommentar von xXlaraleinXx ,

Und da fängts schon an, wir reiten überwiegend gebisslos ;) nix mit Gewaltsam im maul rumziehen... Generell kommt man mit Gewalt bei ihr nicht durch... Ich hätte gar nicht die Kraft entgegen zu wirken wenn sie den Kopf hochnehmen möchte. Aber das weißt du natürlich schon ohne Fragen und sehen ;) Und ja man muss sie auch mal annehmen um wieder loslassen zu können. Vor allem links ist sie schwer zu stellen und biegen... wenn ich nur im Zügel hänge und nicht mal kurz zu viel Stelle, würde ich gar nicht zum loslassen kommen. Dennoch darf der Zügel bei ihr nie schlackern. Und tatsächlich fällt es ihr als Vollblut von der rennbahn schwer vom Galopp in den Trab Takt zu wechseln und sie bleibt lieber im galopp nimmt man sie nicht mal richtig an. Wir üben das natürlich, aber Tipps waren das von dir nicht und über Nacht kommt das auch nicht. Und nein sie ist kein Pferd was direkt locker flockig vorwärts abwärts läuft... dafür brauchen wir eine lange lange lösungsphase mit vielen Biegungen. Und auch dann ist das vorwärts abwärts auch kein dauerzustand sondern muss immer wieder aktiv gefördert und erarbeitet werden. wir haben 3 Trainer, den besten davon kann ich aber nicht ständig bezahlen... deswegen kann man doch mal nach Tipps Fragen ;) ach so und ostheopath kommt regelmäßig und checkt sie... Sie hat so ihre Probleme, aber die versuchen wir auch durchs Training zu verbessern Ach so deine Frustration liest man aus den nicht haltbaren Vorwürfen ohne einmal etwas hinterfragt zu haben. Du bist nicht hier um Tips oder Ratschläge zu geben, sondern um zu stänkern und jede Probleme die man so haben kann, damit abzutun das das bei dir nicht so ist. Daumen hoch dafür xD

Kommentar von LyciaKarma ,

Man kann auch gebisslos ziehen..

Und ja man muss sie auch mal annehmen um wieder loslassen zu können

Man kann auch einfach durchgehend eine ganz sanfte, leichte Verbindung haben. 

 wir haben 3 Trainer, den besten davon kann ich aber nicht ständig bezahlen...

Dann würde ich vermutlich nur den besten nehmen und den öfter kommen lassen, weil ich mir ja dann zwei Trainer einspare. 

 Du bist nicht hier um Tips oder Ratschläge zu geben, sondern um zu stänkern und jede Probleme die man so haben kann, damit abzutun das das bei dir nicht so ist. 

Was hättest du denn gerne gehört? Das sind nunmal Probleme, die du mit einem Trainer/Bereiter lösen kannst und solltest; die Ausführungen, dass das bei mir nicht so ist, sind für die Antwort irrelevant, also kannst du das auch gerne weglassen. 

Würde es dir helfen, wenn ich sagen würde, dass das nicht nur bei mir nicht so ist, sonder auch bei den meisten Pferden, die ich kenne? 

Kommentar von xXlaraleinXx ,

Naja die andere Antwort neben deiner war sehr hilfreich mit guten Übungen und Tips. Das war sinnvoll, deine Antwort leider so gar nicht. Wenn man nichts in petto hat, warum antwortet man dann frag ich mich?

Kommentar von Baroque ,

Was hilft Dir eine Übung, wenn die Basis nicht stimmt? Ich finde LyciaKarmas Antwort zielführender.

Wer mit mir in der Bahn ist und rumzischt, fliegt. Ich möchte mich auf mein Reiten konzentrieren können und kein komisches Gezische.

Der kurze Galopp nur an der kurzen Seite mag gut sein für einen Reiter, dessen Pferd bereits den Rücken auf macht. Bei Deinem werden sich die Probleme manifestieren.

Eventuell hat Dein Pferd auch eine Kruppe, die es ihm von der Stellung einfach nicht so gut ermöglicht, durchzuparieren. Dann muss man einen komplett anderen Ansatz finden, Euch zu helfen. Aber dazu muss man Euch SEHEN! Viele Köche verderben übrigens den Brei, das gilt auch für ständiges Trainergewechsle. Wenn jeder Trainer das vom anderen reparieren muss, kommt keiner dazu, Euch weiterzubringen. Und es hat nunmal jeder einen anderen methodischen Ansatz. Zum Glück, nicht dass sich ein Katastrophenansatz etablieren würde. Meine gute Trainerin kann auch nicht jede Woche her fahren, ist schon rein organisatorisch unmöglich, egal, wieviel Geld ich in die Hand nehme. Aber bevor ich eine andere nehme, habe ich dann lieber seltener guten Unterricht, der mich in dem Fall auch weiterbringt, weil ich mir nicht dazwischen mit anderen Ansätzen verderbe, was ich in der letzten Einheit trainiert habe.

Kommentar von xXlaraleinXx ,

mit dir diskutiere ich gar nicht mehr Baroque... über deine “Reiterei“ haben wir alle mittlerweile ein Bild. Hauptsache das Pferd hilflos und willig gemacht, eigener Charakter verboten. Es darf nur das tun was du willst, jede unartigkeit wird bestraft. Bevor du fragst woher ich das habe, gehe einfach mal deine diversen antworten hier in letzter Zeit durch, du fällst sofort durch furchtbares reiten auf. Nee das ist absolut nicht meine Mentalität “wer mit mir in der Bahn ist und rumtzischt, fliegt“. Haha für wen hälst du dich eigentlich?? xD xD

Kommentar von LyciaKarma ,
 du fällst sofort durch furchtbares reiten auf. 

Du zum Glück nicht.

Egal, du bist sowieso beratungsresistent. Oder nur bei Leuten, die Ahnung haben und dir tatsächlich sinnvolle Tipps geben (könnten).

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