Frage von thabea2705, 61

Probleme bei der RB?

Hallo ich w/13 155cm groß habe eine RB ( Hannoveranerstute ca 180-190 cm groß 10 Jahre alt hat eine Verletzung am Auge ) ich habe immer angst das etwas passiert und bin sehr hektisch und das überträgt sich aufs Pferd ||wie kann ich das Abstellen das ich ruhig und gelassen ohne Angst mit ihr arbeiten kann sie liegt mir echt am Herzen

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Expertenantwort
von Sallyvita, Community-Experte für Pferde, 61

Größe ist nichts vor dem man Angst haben sollte. Ich bin selber keine 1,60m groß und mein Wallach ist deutlich über 1,80m und sehr sehr viel Pferd. 

Auch ein 1,64m großes Pferd kann Dich mit einem gezielten bocken in die Hallenecke befördern und es spielt dann keine Rolle, ob Du 20 cm höher oder tiefer gesessen hast. Wichtig ist, dass man Vertrauen zu dem Pferd entwickelt, welches man reitet. 

So einen Riesen wie meinen Wallach wollte ich eigentlich nicht, doch bei der Pferdesuche bin ich irgendwie auf ihm gelandet und habe mich vom ersten Moment an zuhause gefühlt - und das obwohl er so gar nicht den Suchkriterien entsprochen hat, die ich mir fest vorgenommen hatte. (Ich wollte dieses mal ein fertigeres Pferd, Lektionensicher, ausbalanciert, erfahren - rate mal, was mein Großer alles nicht war;-)

Mein Tipp an Dich: Entspann Dich, auch wenn am Anfang noch nicht alles klappt. Lass Dir viel Zeit beim Putzen und betüddeln. Finde heraus, welche Stellen die Stute liebt geputzt zu bekommen, freunde Dich mit ihr an, mit ihrem Wesen, mit ihrer Art und nimm so viel Unterricht wie Du nur nehmen kannst. So blöd es auch klingt - gerade wenn man Angst hat, hilft es auch mental unheimlich, wenn jemand Kompetentes vom Boden aus unterstützt und einem Sicherheit gibt.

Und am Ende: sei vor Dir selber ehrlich. Manchmal stimmt die Chemie einfach nicht und man schafft es einfach nicht zu entkrampfen. Bevor man dann die Lust am Reiten verliert, Ängste aufbaut und sich quält, sollte man das Verhältnis beenden und sich nach etwas Geeigneterem umsehen.

Ich drück Dir die Daumen.


Antwort
von beglo1705, 45

Da würde ich persönlich zu einem guten Trainer raten, der mit dir Atemübungen und evtl. autogenes Training auf dem Pferd und an der Longe macht, so dass du ruhiger wirst und deine innere Mitte finden kannst.

Kann das nur wärmstens empfehlen. Ich hatte vor ca. 9 Jahren einen schweren Reitunfall und hätte beinahe das Reiten an den Nagel gehängt, denn ich hatte Angst, panische Angst und konnte auf kein Pferd mehr steigen.

10 Stunden Training mit einem sehr sehr guten RL haben mir über den Berg geholfen, sodass ich wieder angstfrei und losgelassen selbstständig reiten konnte.

Das Geld ist (bei einem guten RL/Trainer) bestens angelegt, da nimmt man auch für´s weitere Leben Erfahrungen und Erkenntnisse mit, die man evtl anders gar nicht gemacht bzw. erlebt hätte.

Expertenantwort
von ponyfliege, Community-Experte für Pferde, 22

mit der grösse des pferdes hat es eher nichts zu tun.

ein dreijähriges kind ist gegenüber einem endmass-shetty oder einem dartmoorpony gegenüber eher noch kleiner. überleg mal, wie viele kleine kinder regelrecht verrückt aufs ponyreiten sind.

de facto gibts aber wesentlich mehr kleine ponys vor denen man sich wirklich in acht nehmen sollte. bei den kleinen, niedlichen vergessen viele schlichtweg das erziehen. und die meisten kleinponys werden heutzutage als weideunfall bei wenig fachkundigen besitzern geboren...

bei grossen pferden und pferden mit einem erwarteten sehr hohen strockmass wird von anfang an drauf geachtet. ausserdem achten züchter von rassepferden darauf, dass ihre nachwuchspferde möglichst gut verkaufen können. für ein gut erzogenes pferd bekommt man erheblich mehr als für einen flegel.

dein "respekt" ist also reine kopfsache.

solange du noch keine 14 bist, sollte schon aus rein rechtlichen gründen immer ein erwachsener dabei sein, wenn du mit einem fremden pferd umgehst. eine rb ist ja nun mal ein fremdes pferd.

den rest haben ein paar andere schon sehr gut beschrieben - ein guter trainer, der dich nicht nur im reiten, sondern auch im umgang schult und dir selbstsicherheit gibt - und autogenes training für deine innere sicherheit. du hast bemerkt, dass deine unruhe sich aufs pferd überträgt. eine durch anleitung erworbene selbstsicherheit und ruhe überträgt sich genauso auf das pferd. also - an deiner "führungsqualität" arbeiten.

Antwort
von sukueh, 8

Entweder Reitunterricht bei einem guten Trainer, der dir Können und damit Sicherheit vermittelt.

Ansonsten würde ich persönlich von einer RB Abstand nehmen, deren - normales - Verhalten mich schon einschüchtert und mich ängstlich und hektisch werden lässt. Die Gefahr, dass sich das aufs Pferd überträgt, hast du ja schon richtig erkannt. Die Möglichkeit, dass dadurch erst Recht ein Unfall passiert, sollte man also nicht unterschätzen !

Wenn du die RB nicht aufgeben willst, würde ich mich auf den normalen "Umgang" beschränken soweit möglich, also Putzen und Tüdeln etc., allerdings hast du ja auch gesagt, dass du so ängstlich geworden bist, als sie dich umgerannt hat. Dann solltest du vielleicht konsequentes Führtraining mit dem Pferd machen. Damit das Pferd auch im Falle einer "Schrecksekunde" nicht vergisst, dass es niemals den Menschen umzurennen hat....

Am besten holst du dir Hilfe vor Ort. Irgendwelche "Tricks" aus dem Internet werden nicht so ohne weiteres funktionieren. Entweder man ist ein "sicherer" Mensch oder man lässt sich leicht verunsichern. Scheint mir bei dir zweiter Fall zu sein und dann wird auch das Pferd merken, dass es dich schon mit "Kleinigkeiten" aus der Ruhe bringen kann. Die Möglichkeit besteht, dass es dann auch mal beim Reiten oder anderen Dingen, die sonst immer gut geklappt haben, nicht mehr klappt, weil das Pferd deine "Führungsqualitäten" (immer mehr) in Frage stellt.

Expertenantwort
von friesennarr, Community-Experte für Pferde, 51

Warum hast du das Pferd in RB wenn du vor ihr Angst hast?

Such dir eine andere RB die erfahrener für dich ist.

Kommentar von thabea2705 ,

Nein beim probereiten war alles Super das kam alles nur seit sie mich einmal fast um gerannt hat weil sie sich erschrocken hat 

Kommentar von friesennarr ,

Wenn sie sich erschrocken hat, dann ist das doch normal - das kommt schon mal vor, ohne das gleich der ganze Gaul versaut ist.

Antwort
von verena2016, 13

Hay

Rede dir ein ruhiger zu werden. Du musst ruhiger Atmen, so verlangsamt sich dein Puls. Atme in langen Zügen und werde durch den Willen ruhiger. Das Pferd wird deinen verlangsamten Puls spüren, sie orientieren sich an uns, stehe nicht vor ihr und rede auf sie ein, dies kannst du machen, wenn du weißt das es nötig ist. Wenn sie aufgeregt ist und du versuchst ruhig auf sie einzureden, merkt sie das du dann in bestimmten Fällen auch nervös bist. Ich habe eine RB von 7 Jahren, sie erschreckt auch noch, ich habe selber gelernt wie ich mich dann auch beruhige und siehe an, ich reite junge Pferde:) Ich rede eher locker mit den Pferden und Spaßig, weil es mich selbst beruhigt;)

Sie hat sich mal erschrocken, als ich sie frei longiert habe, in einem Longierzelt, und du kannst sagen :,, Hey, ganz locker, ich glaube nicht das ein rennendes Pferd draußen auf der Weide, dich hier anfällt" durch diese Stimmlage hört es sich ruhiger an und sie hat sich schnell beruhigt, dies war nur ein Beispiel:)

Musst du ausprobieren, bei mir klappt es :)

Ich hoffe ich konnte helfen

LG verena2016

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