Frage von alexios270400, 27

Probleme bei der Induktion?

Hallo, Ich habe vor ein paar Tagen angefangen Spulen aus lackierten Draht mit 25 Windungen zu erstellen. Das herstellen war ok aber als ich es getestet habe, habe ich 5 Volt eingestellt. Die LED hat nicht geleuchtet als ich sie über die andere Spule hielt. Sie hat erst geleuchtet als wir die Spannung und die Stromstärke reduzierten. Gestern habe ich es mit 100 Windungen versucht und habe es an einer elektrischen Zahnbürste Ladestation getestet. Die LED hat geleuchtet und kam 5 Volt and der LED (Rot) raus. Danach habe ich die andere Spule (auch mit 100 Windungen) mit den Transistor an einen Netzteil angeschlossen aber die LED hat nicht geleuchtet. Da sollte 5 Volt reinkommen (Spule) kam aber nur 3,2 Volt rein und 1A. Der Draht wird aber dabei sehr heiß warum? Oder ist das normal? PS: Das ist mein Projekt für Technik. Ich werde versuchen durch Induktion ein Handy aufzuladen selber zu bauen. LG Alexios2704

Antwort
von Herb3472, 16

Du würdest einige hundert Windungen benötigen und müsstest die Anordnung mit Wechselspannung speisen. Auf der Sekundärseite müsstest Du die Wechselspannung in Gleichspannung umwandeln umd elektronisch stabilisieren. Und Du müsstest dafür sorgen, dass der Lthium-Ionen-Akku des Handys immer mit der richtigen Spannung geladen und ja nicht überladen wird, sonst kann er nämlich explodieren.

Daher: Hände weg von derlei Experimenten mit Lithium-Ionen-Akkus!

Antwort
von wiki01, 26

25 Windungen- oder auch 100 sind praktisch nichts, also nahe an einem Kurzschluss. Da ein so kurzer Draht kaum einen nennenswerten Leitungswiderstand hat, fließt nahezu ein Kurzschlussstrom, mit entsprechender Erhitzung des Kabels. Wartest du lange genug, zerstört sich das Kabel selbst.

Antwort
von SirKermit, 24

Mit Gleichspannung wird das nichts, du benötigst eine Wechselspannungsquelle. Hab auch keine Angst vor Wiki: https://de.wikipedia.org/wiki/Drahtlose_Energie%C3%BCbertragung

Kommentar von wiki01 ,

Wo steht da, dass die verwendete Stromquelle eine Gleichstromquelle ist?

Kommentar von SirKermit ,

aus dem Beitrag: "Danach habe ich die andere Spule (auch mit 100 Windungen) mit den Transistor an einen Netzteil angeschlossen"

Das mit Gleich- oder Wechselspannung steht so explizit nicht. Der Begriff Netzteil wird in aller Regel für eine Gleichspannungsversorgung benutzt. Es ist eher selten, dass man eine gut regelbare und leistungsfähige Wechselspannungsquelle zur Verfügung hat.

Die Tatsache der völligen Ratlosigkeit legt den Schluss nahe, dass aus mangelnder Erfahrung (die soll man ja zukünftig erwerben) Gleichspannung verwendet wurde. Was als Anfänger in der Technik völlig normal ist, selbst unsere Azubis aus dem Bereich Elektroniker Geräte und Systeme haben damit so ihre Problemchen.

Und auch ich war mal Anfänger und kann mich an meine eigenen Fehler noch gut erinnern. Aber ich kann mich natürlich auch in diesem Fall irren. Warten wir also mal ab.

Kommentar von alexios270400 ,

ja ich hatte eine gleichstromquelle

Kommentar von SirKermit ,

Und die Zahnbürste hatte sie nämlich nicht. Dein Aufbau funktioniert also im Prinzip, nur bei der Spannungsquelle darfst du noch nachbessern.

Aber hey: alles im grünen Bereich. Wie sagt man so schön: Erfahrung ist die Summe aller Fehler, die man macht.

Kommentar von alexios270400 ,

Da hast du recht

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