Und zwar habe ich mir kürzlich mit einer Freundin überlegt, was das Leben älterer Menschen von unserem unterscheidet, außer Bewegungseinschränkungen etc. und welche Gegenstände/ Produkte verwendet werden um den Alltag zu erleichtern oder welche genau das Gegenteil bewirken. Habt ihr ein paar Ideen?
Negativ:
Positiv:
was anderes fällt mir jetzt spontan nicht ein

Schau hier mal rein, da werden solche Themen sicher angesprochen: http://www.seniorenforum-50plus.de/

Ich glaube die größte Schwierigkeit liegt darin mit der rasanten Entwicklung zurecht zu kommen, natürlich sind Bewegungseinschränkungen auch immens. Aber es gibt so viele Dinge die für uns selbstverständlich sind, die für ältere Menschen neu sind und vielleicht haben sie niemanden der ihnen diese Dinge erklärt- ich meine da z.b. alle Arten von Automaten, Computern und Nutzgegenständen die technisch "gepimpt" wurden. Viele ältere Menschen die mit der Zeit nicht mehr mitkommen fühlen sich überfordert und vermeiden solche Dinge, womit sie sich oft von vornherein ausschliessen.
Zu erleichternden Gegeständen fallen mit unendlich viele kleine und große Helfer ein, vom Besteck bis zum Treppenlift gibt es fast alles. Die Schwierigkeit liegt darin den Hilfebedarf zu erkennen und ihn zu akzeptieren, (wer gibt schon gerne zu, das er sich nicht mehr alleine anziehen kann) und dann zu wissen woher man das gebrauchte bekommt. Gute Beratung und Schulung sind einfach das A&O.

ich glaube mein schwierigstes problem im alter wird sein, dass ich mich ungebraucht und allein fühle!! Wenn mein Mann tot ist und meine Tochter nur ein mal im Monat mit ihren Kindern vorbei schaut...ich glaube das wäre das schlimmste für mich!! Deswegen steigern sich ältere Menschen auch immer so in die kleinsten angelegenheiten rein...sie verdrängen praktisch ihre einsamkeit!
Annny am 17. April 2008 10:46 auf jeden fall läuft immer das radio bzw der fernseher um die ruhe zu übertönen!!

Mir fallen noch die sprachlichen Barrieren ein, ältere Menschen die kein Englisch sprechen haben Schwierigkeiten mit der wachsenden Zahl der Anglizismen zurechtzukommen die in unseren Sprachgebrauch eingeflossen sind,wenn man nicht weiß was ein COFFEE TOGO ist, kauft man ihn auch nicht, auch wenn für uns klar ist das ein "Coffee to go" ein Kaffee zum mitnehmen ist. Auch da gibt es etliche Beispiele die mir einfallen.
HerrLich am 17. April 2008 11:42 Ach Du lieber Himmel, was hat den Älterwerden mit Sprachkenntnissen zu tun?
Ich glaube, meine Englischkenntnisse werde ich auch mit 80 Jahren noch haben, vielleicht nur etwas länger nach dem einen oder anderen Wort im Kopf kramen ;-)
bloodymary2410 am 17. April 2008 11:48 Aber wer es nie gelernt hat, der hat es etwas schwerer,oder?

Eine eigene Studie diente bereits der Erfassung der Probleme alter Menschen mit den Verpackungsformen für Lebensmittel, Kosmetika etc. Viele der heute üblichen Verpackungen sind unpraktisch. Wie oft hat jeder von uns Schwierigkeiten, eine Wurst- oder Käseverpackung von der Ecke aus zu öffnen, Schmelzkäseverpackungen werden zur echten Hürde, Flaschenverschlüsse gehen zu schwer. Marmelade kommt nicht mehr auf den Tisch, wenn nicht jemand das Glas für einen öffnet. Hier gibt es so viele Beispiele, die verbesserungsbedürftig sind.

Weiß nicht ob ich mit 54 schon zu der Generation "ältere" Menschen gehöre, die Du meinst. Was mir schwer fällt, ist die ganze ständig neue Technik in immer kleineren Formaten. (Warum brauch ich ein Telefon, das tausend Dinge kann, ich will damit telefonieren und warum sind alle Tasten so klein, dass ich stets erst die Brille brauche oder mir die Finger breche?)
Als Vorteil sehe ich, dass man im Alter gelassener wird und sich nicht mehr jede Jacke anziehen muss. Und dass viele Dinge viel wichtiger sind als das ganze hektische Jagen nach Konsum oder Anerkennung.
Deine Antwort gefällt mir, bin allerdings auch in Deinem Alter. Das, was Du ansprichst, kommt mir sehr bekannt vor. DH

Es liegt doch an jedem selbst, was er in seinem Alter macht und aus seiner freien Zeit. Ich würde mich eventuell engagieren im Hospizdienst oder ehrenamtlich an Schulen. Omas können manchmal super Stricken, Nähen, Häkeln oder Kochen, wenn man einer Schule diese Hilfe anbietet, wird sie meist gern angenommen oder in einem Hort. Des Weiteren könnte man sich als "geborgte Oma" bei Kindern einbringen durch ein Inserat in der Zeitung. Ich würde eine WG mit älteren Leuten bevorzugen, um lustig alt zu werden.
Telefone bzw. Handys mit grossem Display und grossen Tasten! Genauso Computer mit altengerechten Eingabe- und Anzeigegeräten!