Frage von Cansu26, 107

Problem will nicht zum Psychologen?

Hey :)

Also ich (15) hab ein Problem. Bin wirklich seehr schüchtern und leide eigtl auch darunter. Meine Mutter war immer sauer, als ich mich die einfachsten Sachen nicht getraut habe. Selbsh sowas wie Mitarbeiter in nem laden ansprechen oderso, hab jch mich nie getraut (ja klingt dumm) und hatte auch nicht viele Freunde deswegen. Meine Mutter hat sich dann darum gekümmert dass ich zum Psychologen komme, was ich damals auch noch gut fand. Also ich hab nicht wirklich über die Probleme oder so geredet, wurde einfach mit sozialer Phobie diagnostiziert. Soo und morgen soll jc dann zsm mit meiner Mutter zu ner Psychologin, die mich dann später vllt therapieren wird. Aber irg.wie will ich das nicht mehr.. Ich weiß nicht ich fühl mich einfach sehr unwohl. Und denke die hat besseres zu tun, Leute mlt Depressionen oder so. Hab auch das Gefühl dass ich das jz selber in den Griff bekomme. Bin jz zB auf einer neuen Schule und hab auch neue Freunde undso. Aber wenn ich das meiner Mutter sage, wird sie sicher sauer weil sie sich echt lange gekümmert hat, es dauert halt auch bis man nen Psychologen findet. Aber ich finds einfach sehr unangenehm da hin zu gehen. Also wie mache ich das am besten? Soll ich mich anfangs sehr schüchtern geben und dann nach dem 2. 3. mal "normal" und sagen ich brauchs nicht mehr ? Halt mit der Begründung dass die Therapie sehr gut erfolgreich war undso.. Ah ja und falls jemand mit sowas schon Erfahrung hat kann ja gerne berichten :) und wie lange dauert es in der Regel bis man "geheilt" wird, zB nach 3 Wochen oder so ich hab keine Ahnung ? Oder halt nach 6-7 Sitzungen oder so? Allgemein wie oft findet sowas statt?..

Danke :) ♡

Antwort vom Psychologen online erhalten
Anzeige

Schneller und günstiger Rat zu Ihrer Frage. Kompetent, von geprüften Psychologen.

Experten fragen

Antwort
von Dahika, 23

Was ich nicht begreife, ist, warum du nichts dafür tun willst, dass es dir besser geht. Du schreibst doch selbst, dass du leidest. Aber offensichtlich willst du lieber weiter leiden, als vielleicht etwas zu verändern.

Die Psychologin kann dich nicht therapieren. Therapie ist immer Teamwork. Wenn du nicht willst, kann sie nichts machen. Allerdings wird sie dir natürlich nicht glauben, wenn du nach 2 oder 3 Stunden sagst: Es geht mir besser. Die Therapie war erfolgreich." Sie wird zumindest innerlich mit den Augen rollen.

Wie lange dauert es in der Regel, bis man geheilt ist? Du bist 15. Ich sage immer gerne: soviele Jahre wie das Problem gedauert hat, soviele Monate braucht man, bis es einem besser geht. Also geh mal von mindestens 12 Monaten aus, mit einer Stunde pro Woche.

Psychotherapie hat mit Entwicklung und Wachstum zu tun. Da schraubt kein Psychomechaniker an einem rum, und wenn er die richtige Schraube gefunden hat, muss er sie nur noch festschrauben. Und man bekommt auch kein Aspirin und die Probleme sind weg.

Wovor hast du Angst? Dich so zu zeigen, wie du bist? Ich habe oft den Eindruck, dass die Leute dann die absolute Katastrophe erwarten.

Rede doch einfach mit der Psychologin offen über deine Zweifel, deine Ängste und deine Abneigung. Du musst gar nichts!!!  Wenn du nicht willst, wird sie das akzeptieren und dich freundlich entlassen.

Aber ich fände es schade, denn du vertust eine Chance.

Ich hatte mal einen Jugendlichen zur Therapie, der ausgesprochen feindselig ankam. Seine Mutter hat ihn gezwungen.  Und seine Lehrer. Aber er hat sich drauf eingelassen, sich und mir eine Chance zu geben. Wenigstens mal 5 Stunden.

Daraus sind 5 Jahre geworden. Er hat niemals einen Termin versäumt.

Antwort
von Testalegria13, 49

Ich würde an deiner Stelle erstmal mit der Psychologin sprechen, auch wenn es dir zunächst unangenehm ist, was glaub ich den meisten Menschen so geht. Vielleicht kann sie dir wirklich helfen und du möchtest die Therapie gar nicht gleich wieder beenden, weil sie dir guttut....

Und ich freue mich, dass du dich durch dein neues Umfeld und neue Freunde besser fühlst. Mir hat es als Teenager auch sehr geholfen, selbstbewusst zu werden, weil ich die richtigen Freunde hatte.

Alles Gute dir!

Antwort
von FelinasDemons, 31

Ähm, wenn du das Gefühl hast keine Therapie mehr zu brauchen. Dann ist das doch gut. Jedoch solltest du nicht den Fehler machen,deine Probleme klein zu machen. Das sind sie nicht. Ich persönlich würde dir raten einfach mal hinzugehen. So was kann auch zu Depressionen führen. Oder wenn du meinst,dass schon alleine hinbekommen zu können,kannst du dir bei der Therapie Denkanstöße geben lassen;)
Wann/Ob du geheilt wirst liegt wohl noch in den Sternen^^So was kann man nicht pauschal sagen.
Jedoch sei zu Beginn der Therapie ehrlich. Das ist wichtig,also sprich deinen Therapeuten auf deine Bedenken an.

Viel Glück:)

Antwort
von zeroonetwo, 24

Ich würde hingehen und mich ganz normal verhalten.Sei bei dem Psychiater so wie du auch jetzt im leben bist und zu deinen freunden.entweder du wirst nicht mehr schüchtern und wirst geheilt oder du bist garnicht mehr schüchtern und schon geheilt.also sei so wie du bist😊

Antwort
von Cannaty, 31

Ich hatte zwar noch nie ein Treffen mit einem Psychologen aber geh da einfach hin und sei du selbst !! Denn es bringt nichts sich zu verstellen den leider fehlt Eltern das so fort auf ... rede einfach und warscheinlich fühlst du dich besser wen du Du warst als wen nicht . 

Kommentar von Dahika ,

na ja, meist ist es das ja, was so angsterrend ist: "man selbst zu sein." Oft findet man sich nämlich im tiefsten, geheimen Inneren so mickrig und mies, dass das niemals jemand merken darf. Das wahre Selbst muss darum ja so sorgfältig verborgen werden.

Kommentar von Cannaty ,

Das wahre selbst muß gepflegt werden , andererseits sollte man nicht jedem all seine Seiten zeigen.

Antwort
von blackopsfan23, 24

Heyy ich bin auch sehr schüchtern und traue mich auch nicjt fremde menschen anzusprechen oder sogar die mutter meines besten freundes...später hat mein vater gesagt einfach scheiß drauf was die Leute sagen Hauptsache du hast Spaß weil was tust du denn schlimmes? Wenn du zum beispiel weiß nicht Popeln würdest in der Öffentlichkeit wäre es ein Grund sich zu schämen. Hoffe ich konnte bissel helfen.

Antwort
von Virginia47, 13

Wenn du darunter leidest, solltest du dir helfen lassen.

Ich bin vor Jahren auch zu einem Psychologen gegangen, weil ich mit meinem Leben unzufrieden war. Und er hat mir sehr geholfen, es auch mal von der anderen Seite zu betrachten. Und somit auch geholfen, aus meiner Schüchternheit rauszukommen.

Heute habe ich keine Probleme mehr damit. Und dafür bin ich ihm auf ewig dankbar.

Du kannst es dir ruhig erstmal ansehen. Und dann immer noch entscheiden, ob du dein Leben verbessern willst.

Antwort
von Randler, 41

Wie kannst du sehr schüchtern sein aber Freunde haben. Der Sinn dahinter erschließt mir nicht also kannst du doch gar nicht so Schüchtern sein.

Kommentar von FelinasDemons ,

Auch Menschen mit sozialer Phobie können Freunde haben...

Kommentar von Randler ,

Schon ja wenn die Freunde vor der sozialen Phobie da waren.

Kommentar von FelinasDemons ,

Nein,auch dann. Ich spreche aus Erfahrung.

Antwort
von Traiiiox, 18

Das musst du ändern es liegt nur in deiner Hand da wird auch kein Psychologe helfen der wird mit dir reden und dich fragen warum ich würde an deiner Stelle auch nicht hingehen aber deiner Mutter zuliebe solltest du hingehen

Keine passende Antwort gefunden?

Fragen Sie die Community