Problem: Umzug in Heimat, Job kündigen oder AG überzeugen?

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3 Antworten

Kein Unternehmer wird seinem Angestellte zuliebe einen neuen Standort planen, auch wenn es sich "auf der homepage" gut ausmacht.

Einzig und allein die Erfolgsaussicht am neuen Standort, wäre maßgeblich für einen solchen Schritt.

Was hindert dich denn daran, selbst initiativ zu werden und etwas ähnliches am neuen Wohnort zu suchen?

Dann kannst du fristgemäß kündigen und auch deine Umzugskosten als Werbungskosten geltend machen

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Kommentar von witzlo
25.05.2016, 12:54

Hallo derHans und danke für die Antwort.

Mich hindert natürlich nichts daran und ich habe auch schon einmal den "Marktwert" mit einigen Bewerbungen gecheckt. Das wäre auch nicht das Problem.

Mir geht es in der Tat darum, dass mir die Firma einfach sehr ans Herz gewachsen ist und ich gerne weiterhin tätig sein würde für mein Unternehmen.
Da ich auch in der "Leitung" mit eingebunden bin, ist mir klar, dass es nicht aus "Spass" eine neue Filiale geben wird. Letztlich ist genau das meine Frage, ob es noch andere Gründe gibt außer einen Mitarbeiter zu halten.

Die Erfolgsaussicht ist im Prinzip gegeben, auch die Expansion ist sicher nicht ausgeschlossen, allerdings sind dies alles keine "Hard-Facts" die eine Entscheidung Pro würdigen würden.

LG

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Wenn Di keine guten Argumente für eine neue Filliale an Deinem Wunschstandort einfallen, und eine neue Filliale betriebswirtschaftlich eher keinen Sinn macht, warum sollte Dein Arbeitgeber sich darauf einlassen.

Nur um Dich zu halten? -Jeder Angestellte lässt sich ersetzen und Reisende sollte man ziehen lassen.

Das bedeutet für Dich / Euch also: Entweder dort bleiben und den Job behalten, oder neuen Job und umziehen.

Wenn die Entscheidung eher umziehen lautet, dann kannst Du Deinen Chef natürlich die Filliale vorschlagen. Zu verlieren hast Du dann ja nichts mehr.

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Hm - wirklich eine schwierige Situation.

Du solltest ihm die Wahrheit (Heimweh usw) sagen. Das ist ja nichts Negatives. Der Vorschlag mit der Filiale ist nicht schlecht. Mehr als "Nein" kann er nicht sagen.

Gerade in der Finanzdienstleistungsbranche müßte es doch möglich sein, dass du im Home Office aus deiner Heimat für das Unternehmen tätig sein kannst. Gut, du würdest dann natürlich deine Position als Führungskraft verlieren und würdest möglicherweise auch finanzielle Einbußen haben. Aber vielleicht wäre das eine Basis für einen Kompromiß, mit dem sowohl dein Arbeitgeber als auch du und deine Familie zufrieden sein könnt.

Oder du suchst dir in der Tat erst einen vergleichbaren Job in deiner Heimat und kündigst dann. Allerdings hast du das Risiko, dass dir der neue Job und der neue Arbeitgeber nicht so huntertprozentig gefallen wie dein jetziger Arbeitgeber.

Eine weitere Idee: Du machst dich in deiner Heimat selbständig. Das müßte aber gut geplant und vorbereitet sein, damit du nicht Schiffbruch erleidest.

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Kommentar von witzlo
25.05.2016, 12:56

Hallo Mignon4 und danke für deine Antwort.

Ich denke auch dass ich das Gespräch suchen werde. Dafür erhoffe ich mir noch 1-2 Argumentationsstüzen :-).

Home Office wäre in der Tat möglich wird aber leider vom Inhaber sehr sehr ungern gesehen (ist da noch von der "alten Schule" ).

Selbstständig scheidet erstmal aus, da meine Frau aktuell noch ein 2. Kind erwartet und mir das dann zuviel wäre mit einer Selbstständigkeit die aufgebaut werden müsste :-)

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