Problem Nebenkostenabrechnung ?

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8 Antworten

Der Vermieter hat von der Techem ein persönliches Exemplar der Abrechnung bekommen, das Euch auf jeden Fall auszuhändigen ist. Nix mit Kopier-/Versand- oder sonstigen Spesen.

Für alle anderen Belege ja, aber nicht für die persönlichen Exemplare der Techem-Abrechnung.

Die Abrechnung für 2016 kann er jetzt natürlich machen und den daraus ermittelten Nachzahlungsbetrag noch von der Kaution einbehalten. Hier geht es sicher nicht darum, dass er für 2016 keine endgültige Abrechnung mehr machen will, sondern nur um eine realistische Schätzung des Betrags, den er mit Recht noch von der Kaution einbehalten kann. Da könnt ihr Euch nicht sinnvoll dagegen wehren.

Wenn die Abrechnung jeweils für ein Kalenderjahr ist, würde ich an Eurer Stelle aber abwarten, ob er in 2017 noch eine endgültige Abrechnung für 2016 macht. Wartet das ganze Jahr ab. Wenn keine kommt, reklamiert ihr ab 1.1.2018 die Abrechnung für 2016 und fordert einen evtl. Nachzahlungsbetrag zurück, denn dieser würde dann dem Vermieter nicht zustehen. Natürlich damit auch den Rest der Kaution.

Jetzt solltet ihr nur darauf achten, dass ihr die Abrechnung 2016 nicht voreilig als endgültig anerkennt, beispielsweise, wenn da drunter steht, dass alle Ansprüche und Forderungen an den Vermieter damit erledigt sind, wenn kein Widerspruch bis zum ... eingeht.

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Eine Abr. für 16 ist derzeit überhaupt noch nicht machbar. Es ist immer über 12 Monate abzurechnen. Schon deshalb ist diese Abrechnung unwirksam.

Die Abrechnung für 15 ist zwar fristgerecht, jedoch anscheinend aus formellen Gründen unwirksam. Zumindest lese ich das heraus. Sind denn die Gesamtverbräuche, die Gesamtkosten der /die Umlageschlüssel und die anteiligen Kosten deiner Wohnung ausgewiesen? Wenn nicht, dann ist die Abr. unwirksam. Einer unwirksamen Abrechnung muss man nicht widersprechen, nur schweigen.

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"Belegeinsicht: Der Mieter hat das Recht, die Belege, die der Abrechnung zugrunde liegen, zu kontrollieren. Normalerweise muss er die Unterlagen beim Vermieter oder bei der Hausverwaltung einsehen.
Anders, wenn das Vermieterbüro und die Mieterwohnung an verschiedenen
Orten liegen. Dann hat der Mieter auch Anspruch auf Übersendung von
Fotokopien (BGH VIII ZR 83/09)."

Quelle: http://www.mieterverein-koeln.de/mieterwissen_aktuelle_bgh_urteile

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Gegen die Abrechnung für 2015 könnt Ihr noch bis 12 Monate nach Zugang Einwände einlegen.

Gleiches gilt für die Abrechnung 2016.

Kopien von Originalbelegen muß der Vermieter nicht beilegen. Wenn Ihr welche wollt müßt Ihr dafür bezahlen. 

Originalbelege dürft Ihr lediglich  in seinen Räumen einsehen.

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Du hast das Recht die Belege einzusehen.  Er kann hier keine Hochrechnung für das Jahr 2016 machen. Bei Techem werden die eizelnen Heizkörper abgelesen und es gibt i.d.R. einen entsprechenden Beleg für die Wohnung.

http://deutschesmietrecht.de/betriebskosten/119-keine-ueberlassung-von-abrechnungskopien.html

https://www.anwalt.de/rechtstipps/betriebskostenabrechnung-mieter-darf-belege-fotografieren_006184.html

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ICH würde damit entweder zum Mieterschutzbund oder in die Verbraucherzentrale gehen.

Wie kommt er auf 91,25 Tage?

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Kommentar von anitari
27.07.2016, 17:41

Hast Du nicht mal eine andere, evtl. hilfreicher Antwort als diesen Spruch? Wenn nicht lass es einfach!

Verbraucherzentrale ist bei Mietrecht ohnehin sinnlos.

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Wie kann man eigentlich für 91,25 Tage Mieter sein? Mietverhältnisse werden doch grundsätzlich zum Monatsende (und taggenau) beendet.

Ansonsten habt Ihr selbstverständlich das Recht auf Einblick in die Originalbelege innerhalb der Büroräume des Vermieters.

Erst wenn die Entfernung zum Vermieter zu groß ist (ca. 100km) könnt Ihr Kopien der Rechnungen verlangen. Die Kopien kann der Vermieter Euch aber in Rechnung stellen.

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Kommentar von anitari
27.07.2016, 18:21

Wie kann man eigentlich für 91,25 Tage Mieter sein?

Wenn die Abrechnung nach Personentage erfolgt zum Beispiel.

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Abrechnung 2016 ist Blödsinn³. Betriebskosten sind jährlich abzurechnen.

Angeforderte Kopien der Rechnungen sind zu bezahlen.

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