Frage von besseralsnix, 74

Problem mit Schlagzeuglehrer?

Guten Abend liebe Community, ich bräuchte mal euren Rat.. Ich spiele seit Dezember letzten Jahres wieder Schlagzeug, weil ich meinen Musikgeschmack änderte (asozialen Prollrap zu Rammstein, Onkelz und die amerikanischen Ikonen, Iron Maiden,Slipknot halt). Früher (da war ich so in der 3./4. Klasse) habe ich bei 0 angefangen und mit 4/4 Takten angefangen und mich langsam gesteigert. Es gab Hausaufgaben, die ich können sollte und der Unterricht baute immer auf die vorherige Stunde auf. Bei meinem jetzigen Lehrer habe ich nicht bei 0 angefangen, da ich ja schon Grundwissen hatte. Meistens hat er irgendwas vorgeschlagen, was ich machen könnte (keine Lieder, sondern Grooves, aber nur, um mir die richtige STockhaltung beizubringen..). Ich soll so wenig Kraftaufwand wie nötig haben. Die Spitze muss immer nach unten zeigen, die Daumen an die Seite und und und.. Dann habe ich gesagt, dass ich Fills lernen möchte und er spielte welche vor. Dann habe ich mir eins ausgesucht und er brachte es mir bei. Das war eigentlich ziemlich cool, ich hatte spaß daran. Zuhause spiele ich immer frei nach Lust und Laune. Übungen und Zählen habe ich nie praktiziert. Warum auch? Ich will spielen, mich befreien und von den Sorgen des Alltags für 20 Minuten mal loslassen und nicht Zählen oder Übungen machen. Dementsprechend ist auch mein Timing. Wenn ich ein Lied begleite (komplett kann ich keins, aber bei vielen Liedern sind es nur Kleinigkeiten (ich weiss nicht, wann ich was spielen muss (wann genau wo) oder was ich überhaupt spielen muss, aber Lieder die ich gar nicht kann, spiele ich auch nicht), bleibe ich im Timing (Rammstein - Haifisch kriege ich hin, bis auf die Fills; Reise Reise bis auf die Fills; als Beispeil am Rande). Nun möchte ich im Unterricht Lieder lernen, momentan bin ich bei Reise Reise von Rammstein. Mein Lehrer brachte mir den Grundgroove bei. Seit 3 Wochen soll ich den dämlichen Grundgroove jetzt spielen, Fills will er mir nicht beibringen (nicht gesagt, aber hat sich rausgeredet). Dann habe ich gefragt, ob wir nicht endlich die Fills machen können..machen wir jetzt. Jetzt soll ich selber raushören, was gespielt wird. Bei Reise Reise jetzt nicht so schwer, aber ich soll das dann alles noch auf die Zählzeiten aufteilen und sagen was bei 1, bei 1 und etc. gespielt wird. Kann er mir nicht einfach zeigen, was ich spielen soll und an welcher Stelle ich vom Grundgroove in das Fill wechseln soll, wann ich ein Becken anspielen soll, sowas halt!? Ich soll dann immer schön zählen. Ich apsse mich dem Lied an, zählen kann ichja eh nicht. Das Tempo stimmt dann aber auch. Warum zur Hölle also so kompliziert?! Kann er mir das nicht einfach beibringen? Mir sagen, wann ich was zu spielen habe und mich das üben lassen, anstatt dass ich da die ganze nervige Arbeit drumherum machen soll, bringt doch eh nix.. Ich möchte in ZUkunft sehr viele Lieder lernen, habe aber keine Lust das alles auf die tour zu machen. Dann kann ich mich auch abmelden und zuhause lernen.. Mfg :/

Hilfreichste Antwort - ausgezeichnet vom Fragesteller
von frageloch, 16

Hi, eigentlich ist den Antworten hier nichts mehr hinzuzufügen und ich stimme diesen auch voll zu, aber..

an meinem Beispiel, welches ich ausdrücklich nur auf mich beziehen möchte, lässt sie auch eine Art "Zwischenwelt" zum Wunsch oder Vorhaben von
"besseralsnix" und den im Grundsatz vollkommen korrekten Antworten erahnen.

Spiele jetzt, mit einigen Unterbrechungen, welche auch mehrere Jahre betrugen, seit 40 Jahren, hobbymäßig Schlagzeug. Habe nach ca. 20 Jahren sehr kurzzeitig einen Lehrer gehabt. Mindestens 90% meines Spiels habe ich mir selber, durch Lehrbücher, Zuschauen aber in erster Linie durch Zuhören und Mitspielen beigebracht und zugegeben fehlt mir deshalb auch heute noch einiges an Technik und Wissen dazu. Wenn man so will hatte ich ähnliche Vorstellungen wie "besseralsnix" und habe diese, auch Mangels wachrütelnden Antworten wie hier, durchgezogen.

Habe mich oft geärgert und mir vorgenommen endlich einen Lehrer zu nehmen und das Drummen richtig von Grund auf zu lernen. Ich fand aber immer wieder Gründe, auch Vorgeschobene, es nicht zu tun. Teilweise lag es auch an der Auflösung einer Band, wodrch dann wieder eine längere Pause eintrat und einen Lehrer, m.M.n. überflüssig machte. Vlielleicht hatte ich auch nie die absolute Leidenschaft es "richtig" zu machen, was sicher auch meinem wenig ausgeprägtem Willen etwas perfektionieren zu wollen liegt. Um nicht zu sagen, dass ich eine gewisse Faulheit dafür verantwortlich mache. ;o)

Jetzt, nach so langer Zeit und in einem gereiften Alter, bin ich mit mir und meinem Spiel im Reinen. Ich spiele, weiterhin (wieder) Hobbymäßig, in einer Band und es macht mehr Spaß als i-wann vorher. Meine Defizite, ärgern mich jetzt nur noch selten, da sie auch weniger geworden sind.. Man lernt also logischerweise auch ohne Lehrer. Mit learning bei doing, auch Üben ohne Lehrer geht. Alles natürlich viel langsamer und Falsches lernt man zangslaüfig auch dazu, aber auch die Richtigstellung, insofern man das Falsche erkennt, ist zumindest z.T. machbar

Kann also für mich feststellen, dass ich nicht grundsätzlich den falschen Weg genommen habe. Nein ich denke, dass er meiner perönlichen Veranlagung entsprach und so Ok war und ist. Denn spaßgemacht hat und macht es, auch auf meinem Niveau, immer!

Würde aber Dir "besseralsnix" und jedem jungen Menschen raten es so zu machen wie es hier in den Antworten geraten wird, einfach dashalb, weil man sich zu nichts verpflichten muss, es sich aber mit fast 100%iger Sicherheit schnell auszahlt und man schnell merkt, das es viel bringt und welchen Spaß es macht, Dinge zu können und zu verstehen, welche ohne Lehrer sehr lange brauchen oder vllt auch nie erreicht und erkannt werden.

Gruß F.

   

Kommentar von frageloch ,

Hey, danke für den Star. ;o)

Versuche mal Deine Einstellung zum Lernen zu überdenken. OK, das sagt der Richtige, nach dem Text oben ;o) Aber In allen Dingen die man lernen will gibt es Abschnitte die etwas trocken sind und nicht den Superspaß machen, aber diese Dinge gehören einfach dazu um es richtig zu lernen. Wäre doch toll wenn Du z.B. zu jedem Stück, welches Du spielen willst, die Zählzeiten, Einsätze Breaks usw selber, ohne Hilfe raushören kannst, Dazu ist das, was Dir Dein Lehrer zeigen und vermitteln will einfach nötig. Es ist ja nicht so, dass ich das nicht auch alles lernen musste. Im Nachhinein habe ich, ohne Lehrer, aber viel Zeit "verschenkt" in welcher ich schon andere Dinge hätte lernen können. Du kannst einfach nicht mit dem Dach anfangen, wenn Du ein Haus bauen willst, Ein solides Fundament ist da einfach sehr wichtig. Ich habe i-wo auf Paterre begonnen und es dann mit viel Zeit, einigermaßen hingekriegt den Keller darunter zu bauen. Ist doch klar, dass das um einiges schwerer ist und meistens die Paterre neu gebaut werden muss. Hau rein und mach es richtig!

Gruß F.

Kommentar von frageloch ,

Fält mir noch ein vllt auch auf Dich passender Grund ein, warum ich keinen Lehrer hatte. In der kurzen Phase mit Lehrer, stellte ich schnell fest, dass er mir alles zeigen und erklären konnte, ich es aber deshalb trotzdem nicht sofort nachmachen konnte. Nein, ich musste das Gezeigte und Erklärte dann ja zu Hause üben! Also, wofür dann einen Lehrer, wenn ich trotzdem üben muss. Deine Schilderungen erinnerten mich an diese, meine damalige Aufassung. ;o)

Antwort
von DonCredo, 15

Hi, besseralsnix! Ich möchte Dir mal meine Geschichte erzählen, die ich in Deinem Text absolut wiederfinde: ich habe mit 19 das erste Mal Drumsticks in die Hand genommen - Drums war schon immer mein Lieblingsinstrument, aber es war mir aus verschiedenen Gründen nicht möglich, früher anzufangen.

Damals hatte ich mich grad mit vier Schulkollegen zusammengetan und ne Band gegründet. Mangels Kenntnis von Personen, die trommeln konnten, habe ich mir alles durch Mitspielen zu damals noch Kassetten beigebracht - also genau so wie Du einfach mitgespielt. Das hat am Anfang auch gut funktioniert - aber ich wusste genau so wenig wie Du etwas über die richtige Technik, Stockhaltung, Dynamik, Timing etc. - kurz alles das, was ein gutes Drumming am Ende ausmacht. Nachdem wir dann fast 10 Jahre so vor uns hingespielt hatten und uns auch mal an komplexere Dinge machen wollten, stellte ich fest, dass ich einfach nicht mehr weiterkam und vieles gar nicht verstehen und umsetzen konnte.

An diesem Zeitpunkt - ich war da Ende 20 - bekam ich zum Geburtstag ein paar Stunden bei einem ausgebildeten Schlagzeuglehrer geschenkt - zumindest war das der Plan. Als ich mich dann dort vorstellte mit dem Gedanken "ich kann ja schon ein bisschen was" erlebte ich eine der frustrierendsten Stunden meines Lebens - bekam aber gleichzeitig auch die Erklärung für meine Probleme. Das Beheben dieser bzw. der größten Probleme dauerte fast nochmal so lang und ganz fertig bin ich immer noch nicht damit - ich nehme immer noch Unterricht, allerdings inzwischen eher um neue Dinge dazuzulernen und als Ausgleich zum Beruf.

Und jetzt komme ich zu Dir bzw. zu Deinem Lehrer: was er Dir da beibringen will sind die ABSOLUTEN MINDESTGRUNDLAGEN für einen guten Drummer - Stocktechnik, Taktsicherheit, immer wissen wo man ist usw. Als Drummer musst Du die Band führen und zusammenhalten und da muss man das einfach können und immer wissen, wo man rauskommt und wo man ist.

Fills sind genau das Thema: es nutzt Dir nichts zu wissen, wie der Fill genau geht - wenn Du ihn zu früh oder zu spät ansetzt und dann irgendwo zwischen dem Takt ankommst hören das die Zuhörer sofort und im schlimmsten Fall hast Du alle anderen dann rausgehauen.

Ich weiß, die Zählerei ist nervig und anstrengend, aber irgendwann "fühlst Du das" und musst nicht mehr zählen - Du weißt einfach, wo Du bist. Stocktechniken brauchst Du um Geschwindigkeit und Doppelschläge zu entwickeln und auch wichtig um Deine Gesundheit nicht zu gefährden (Handgelenke, Schultern, Armuskulatur werden durch falsche und krampfige Stockhaltung massiv belastet). Und das Zählen ist essentiell für den Aufbau von Grooves und Fills.

Wenn Du also wirklich spielen lernen willst, dann beiss Dich da durch - Du wirst sehen, es wird sich lohnen. Wenn es auf Dauer aber nur "ein bisschen mitspielen" sein soll, dann würde ich mir das Geld für den Lehrer sparen und im Internet schauen oder einfach nach Lust und Laune dengeln. Aber: Du wirst Dir dann zwangsläufig genauso unnützen Müll angewöhnen wie ich damals - und glaub mir, den wird man nur sehr schwer wieder los. Hau rein und Gruß Don

Kommentar von PostMeUser ,

*zustimm* - auch aus Sicht des Schlagzeuglehrers!

Antwort
von MikeyShu85, 33

Guten Abend besseralsnix,

auch wenn ich dich gut verstehen kann - so ging es mir in meiner Jugend auch, als ich Unterricht hatte - mit einem Schlagzeuglehrer wird das so nix.

Was du möchtest, ist quasi wie im Unterricht während der Physikklausur von deinem Sitznachbar die Antworten vorgesagt bekommen. Du möchtest bloß nicht selber etwas lernen und die Basics der Physik selber ausbüffeln und lernen müssen, du willst den einfachen Weg und einfach bloß das Ergebnis.

Aber so wird das leider nix, wie du selber merkst. Ein Instrument ist keine Sache, die man mal eben zwischendurch in 2 Wochen lernt, dann beherrscht und dann anfängt die dollsten Lieder nachzuspielen. Ich spiele seit über 25 Jahren Schlagzeug und lerne immer dazu. Und auch ich habe klein anfangen müssen, stupide mit der Technik, mit den Noten. Aber es zahlt sich aus!

Was ich dir sagen will ist: Du kannst entweder zu Hause "autodidaktisch" versuchen dir alles selber beibringen -selber herauszuhören, wie der Drummer im Lied spielt, wie man das nachspielt, usw. Ein erfahrener Profi oder jemand mit viel Talent kann das durchaus.
Oder du nimmst eben Unterricht, aber du bist völlig falsch am Platz, wenn du meinst, dass der Lehrer einfach deine Hausaufgaben macht und dir alles vorsagt, anstatt dir die Technik des Spielens beizubringen.

Es tut mir Leid mein Lieber, aber wenn du wirklich Schlagzeug spielen lernen und auch etwas erreichen möchtest, dann musst du das Instrument auch technisch beherrschen und dazu gehört eben erst mal ein paar Monaten lang stupide die Basics lernen.

Viel Glück und hab etwas Geduld und Fleiß, es wird sich am Ende auszahlen, beiß dich da durch!

Kommentar von besseralsnix ,

Danke für die gute Antwort.Der Vergleich war sehr gut und anschaulich und kommt meinem Problem nahe.  Bei vielen Liedern höre ich das Grobe auch selbst raus und bringe es mir bei. Ich habe auch kein Problem, es mit ihm zusammen zu machen, aber ich habe wegen der Schule nicht so viel Zeit und Lust, mir dann da auch noch alles zusammenzureimen. Ich sage ja auch, was gespielt wird, aber ich habe nicht das Gefühl, dass er es mir auch vermittelt. Vieles habe ich mir selbst beigebracht oder aus Videos und Liedern abgeschaut..

Ich will ja nicht einfach irgendwas vorgesetzt bekommen, ich möchte aber, dass er es mir vermittelt und wir nicht auf dem Mist rumreiten den ich schon kann. Es fällt mir schwer, die richtigen Worte zu finden, die mein Problem genau beschreiben, wobei ich die Sache eigentlich schon auf den Punkt gebracht habe. Ich erwarte auch icht, es in ''2 Wochen zu können'', Mir ist bewusst, dass es viel Zeit und gesammelte Erfahrung braucht, aber wenn man den Führerschein hat, möchte man ja auch nicht nur im 1. Gang fahren..

25 Jahre, ich ziehe den Hut! Respekt!

Kommentar von MikeyShu85 ,

Hallo du,

wie gesagt, ich verstehe dich durchaus - so have ich als junger, ungestühmer Drummerbursche auch gedacht :-) Aber das Problem ist eben, dass dein Schlagzeuglehrer dafür da ist, dir die Technik hinter dem Instrument beizubringen und offenbar ist er da eben der Meinung, dass du deinen Führerschein noch lange nicht hast, sondern gerade einmal vor der Theorieprüfung stehst.

Sieh es mal so: Wenn er dir jetzt immer nur anhand von deinen ausgesuchten Liedern Teile die du daraus nicht alleine schaffst beibringt, dann kommst du niemals darüber hinaus.

Wenn du dich aber jetzt mal ein halbes Jahr konsequent hinter die Technik des Spielens setzt und deinem Lehrer eine Chance gibst, dann bist du bald soweit, und kannst dir Lieder ganz alleine zusammenfusseln. Dann brauchst du ihn dafür gar nicht mehr. DAS ist das, wo echtes Spieltalent anfängt, wenn du dir Mühe gibst, die Technik zu erlernen und dann anhand der Technik selber in der Lage bist, dir Lieder beizubringen.

Mehr als das kann ich dir nicht sagen, aber lass es dir von einem alten Hasen sagen, der es genauso geschafft hat und sich inzwischen jedes Lied selber beibringt - wel ich die wichtigsten Techniken beherrsche und somit auch raushören und reproduzieren kann.

Viel Glück! :-)

Antwort
von martinunfall, 21

Du musst dich entscheiden, was Du willst. Nach 40-jähriger Praxis als Berufsmusiker kann ich Dir sagen, dass Du dann, wenn Du es absoluternst meinst, an perfekter Technik nicht vorbei kommst und das heisst 4-5 Stunden am Tag nur Technik. Wenn Du hobbymässig Death Metal spielen willst, kannst Du darauf verzichten. Überlege Dir die Entscheidung gut, ich habe mit 6 Jahren angefangen. Mit 25 oder so ist es zu spät um Dir das Fraggle-Zeugs drauf zu schaffen. Have fun.

Kommentar von besseralsnix ,

Ich weiss selbst nicht genau, wo ich hinwill. Ich möchte halt Lieder, die mir gefallen auf dem Schlagzeug können und keine Band gründen. Scglagzeug spielen ist für mich ein Hobby. Spielen tu ich gerne, möchte aber nur für mich speieln und nicht groß rauskommen oder irgendwelche auftritte haben. Es geht mir in erster Linie um Spaß. Die Technik kann ich ja, zumindest rehcts ist der Daumen an der Seite, aber ich möchte kein George Kollias werden. Wenn ich nicht gerade einen schlechten tag habe, bin ich auch sehr flott, ein Kumpel (spielt seit 8 Jahren Gitarre, auch großer Rock-Fan) guckte ziemlich verdattert. Erst jetzt habe ich verstanden, dass ich die auf das genaue Erlernen der Technik verzichten kann, wenn ich nur hobbymäßig Lieder begleiten möchte. Danke für deine Antwort!

Kommentar von Grobbeldopp ,

Sorry an martinunfall für das Dazugeben meines Senfs -

@besseralsnix: Du hast also wirklich vor, das Schlagzeugspielen als reines Spiel zu betreiben, also einen Bruchteil eines Liedes mitspielen. Die schon eine Schlagzeugbegleitung haben, die aber für sich selbst kein Musikstück darstellt. Ohne Zuhörer. Ohne Band. Ohne soziale Interaktion und ohne Sinn. Da fällt mir die Kinnlade runter, kommt dir das nicht sinnlos vor? Warum brauchst du dann überhaupt ein echtes, auftrittstaugliches Instrument?

Natürlich muss man nicht groß rauskommen wollen (das wollen und können nicht alle Bands), aber zumindest Musikstücke spielen (was allein mit dem Drum Set ja eher unüblich ist) oder zu der tatsächlichen Darbietung  oder Aufnahme eines Musikstückes beitragen ist doch was tolles und macht tausendmal mehr Spaß als allein im Keller sitzen.

Um allein zu deinem Vergnügen zu spielen hast du echt das falsche Instrument gewählt.

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