Problem mit Mutter bezüglich Hund,was tun?

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9 Antworten

So lange du dich noch nicht ausführlich über den Charakter, die Bedürfnisse und Anforderungen dieser Rasse informiert hast, brauchst du noch gar nicht über die Anschaffung nachdenken!
Da der Bullterrier auf der Rasseliste steht, musst du beweisen, dass es ein Miniature Bull Terrier und kein Bullterrier-Mix ist. Das geht nur mit VDH(/FCI)-Papieren. Ein Welpe vom Züchter kostet ca. 1.000 - 1.500€. Aber selbst dann kannst du noch Probleme bekommen. (Ein DNA-Test wird vermutlich nicht viel bringen.)
Da du noch zur Schule gehst und deine Mutter keinen Hund will, kommt ein Welpe sowieso nicht in Frage. Der darf die ersten Monate nämlich gar nicht alleine bleiben! Außerdem muss er alle paar Stunden raus, Tag und Nacht und müssen erst alles lernen.
Später muss der Hund das Alleine bleiben in Minutenschritten lernen. Und selbst wenn er es kann, sollte er täglich nicht länger als 4, in Ausnahmefällen 6, Stunden alleine bleiben. Wie willst du das alleine schaffen?
Du dürftest den Hund nicht einmal kaufen, geschweige denn anmelden und versichern.
Wenn du nicht nachweisen kannst, dass es ein Miniature Bullterrier ist (bei "normalen" Bullterriern gibt es keine Größenangaben), ist es ein "Kampfhund" der Klasse 1.
https://im.baden-wuerttemberg.de/de/sicherheit/polizei/praevention/kampfhundeverordnung/
http://magazin.deine-tierwelt.de/hundeverordnung-in-baden-wuerttemberg/
Auch die Kosten sollten nicht unterschätzt werden. Anschaffung (1.000 - 1.500€), Erstausstattung (150€ - XXXX €), monatliche Kosten (ca. 100 - 150€) (bei einem Listenhund vermutlich mehr), Rücklagen für den Tierarzt (ein gebrochenes Bein kann z.B. locker 1.500€ kosten). Bist du dir wirklich sicher, dass du dir das leisten kannst?
Was passiert mit dem Hund, wenn du ausziehst? Du wirst den ganzen Tag arbeiten und nicht in jeder Wohnung sind Hunde erlaubt (erst recht keine "bösen Kampfhunde"). Oder auch schon vorher, wenn du feiern willst oder ein Wochenende bei einer Freundin oder deinem Freund bleiben willst? Würdest du darauf verzichten, um mit dem Hund Gassi zu gehen (min. 2 - 3 Stunden/Tag)? Deiner Mutter kannst du den Hund nicht aufhalsen.
Wenn du dir "einen Sinn im Leben" wünschst, such dir einen Verein. Ein Hund bedeutet immer hohe Koste, einen hohen Zeitaufwand und viel Arbeit. Und das täglich für mindestens 10 - 15 Jahre. Deshalb muss ein Hund von ALLEN Familienmitgliedern gewollt sein!

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Kommentar von DUHMHAITTUHTWEE
04.09.2016, 14:01

Du hast recht , aber ich hätte so gerne einen Hund.:/
Ich wäre froh wenn ich am Wochenende verschont von Übernachtungen bleiben würde , ich hasse Übernachtungen & weggehen ist noch schlimmer.

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Informiere dich erstmal ob es in eurer Wohnung erlaubt ist Hunde zu halten und beobachte mal selbst deinen Alltag und alles was du so machst. Notiere eine Woche lang mal wie viel Stunden Freizeit du so hast und welche Pflichten du so erldigst, daran kannst du erkenn, wie viel Zeit dir für einen Hund noch bleiben würde. Die Anschaffung eines Hundes muss vorher sorgfältig überlegt und geplant werden. Wenn man dabei zu leichtsinnig ist, wird der Hund schnell wieder abgeschoben und das haben die Tiere nicht verdient.
Beschäftige dich ausgiebig mit deiner Hunderasse,lerne mehr über sie, kauf dir zum Beispiel ein Buch über Rassen und lies nach, was deinen Hund so ausmacht, dann zeigst du deiner Mutter, dass du wirklich Interesse daran hast. Vielleicht findest du auch irgendwo einen dieser Hunde und kannst dich vielleicht vorher schon einmal um einen kümmern.
Übernimm mehr Pflichten im Haushalt und werde selbstständiger, dann merkt deine Mutter, dass du durchaus Verantwortung übernehmen kannst.
Wenn du gute Argumente vorlegen kannst und vor allem durch Taten bewiesen hast, dass du durchaus gewillt bist dich um einen Hund zu kümmern und deinem Wunsch wirklich nachgehen möchtest, wird deine Mutter viel eher mit sich reden lassen.

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Kommentar von DUHMHAITTUHTWEE
03.09.2016, 23:09

Hunde sind erlaubt , ich hab den ganzen Tag Zeit, da ich eh immer früher von der Schule nachhause komme.
Dänen für deine Tipps & die Antwort:)

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ich hab hier auf der Plattform eine Antwort gefunden auf eine Frage  die ein anderes Mädchen gestellt hat:

"Du kannst deinen Eltern per Trockenübung zeigen, daß du Verantwortung übernehmen kannst: Steh 3 Monate lang jeden Tag eine halbe Stunde früher auf, geh eine halbe Stunde spazieren, bevor du zur Schule gehst. Nach der Schule gehst du sofort, noch vor dem Essen, eine halbe Stunde. Dann machst du Hausi und gehst dann 2 Stunden am Stück spazieren. Nach dem Abendessen nochmal 20 Minuten und vor dem Schlafen gehen noch 10 Minuten zum Pinklen raus. Und das bei jedem Wetter. Außerdem legst du jeden Monat die Hälfte deines Taschengeldes für Tierarzt und sonstige Extrakosten zurück.
Wenn du das 3 Monate druchältst, bei jedem Wetter und auch an den Wochenenden, bist du reif für einen Hund".

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Kommentar von DUHMHAITTUHTWEE
05.09.2016, 12:29

Das ist eine gute Idee , aber meiner Mama geht es irgendwie nicht um die Verantwortung, aber ich kann es ja mal versuchen :).

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Deine Mutter braucht keine Argumente, sie wird entscheiden ob da ein Hund in die Wohnung kommt denn schlussendlich ist es deine Mutter die die Verantwortung trägt und für das Tier aufkommt. Du wirst mir nicht erzählen, dass du mit 15 Jahren für Versicherung, Steuer, Futter, Tierarztkosten etc alleine aufkommst und frage mich wie du einen Hund versorgen möchtest der morgens, mittags und abens raus muss und zwar nicht einmal kurz im Garten laufen lassen sondern anständige, ausgiebige Spaziergänge braucht.

Wünsche kann man ruhig haben, die hat jeder von uns und dennoch kann man sich nicht jeden Wunsch erfüllen. Du wirst vielleicht mal studieren, eine Ausbildung machen, reisen. Was wenn du wieder mal wochenlang in den Urlaub fährst, wer kümmert sich dann um den Hund? So einen Hund hat man mal gut und gerne 15 Jahre. So weit bist du noch gar nicht in der Lage vorauszuplanen. Nur die Begründung "ich will" finde ich nicht ausreichend durchdacht und überlegt


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Kommentar von DUHMHAITTUHTWEE
04.09.2016, 17:43

Der Hund kann ja mit in den Urlaub.
Ich will halt schon voll lange einen Hund.
Ein Hund ist noch der realistischste Wunsch den ich habe , die anderen sind noch weiter entfernt.

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Ein Hund kann sehr schnell auch mal sehr teuer werden, wenn der zum Beispiel mal ernsthaft krank wird, daran denken manche Leute bei der Anschaffung nicht, Tierarztbesuche sind keine Freude für den Geldbeutel wenn das Tier ernsthaft krank wird.

Wenn es also wegen des Geldes ist, dass deine Mutter keinen Hund will, dann ist das durchaus verständlich.

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Kommentar von DUHMHAITTUHTWEE
03.09.2016, 22:10

Geld ist kein Problem , ich könnte den Hund selbst finanzieren.

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Kommentar von DUHMHAITTUHTWEE
03.09.2016, 23:14

Das Geld habe ich , die Frage ist bloß , ob meine Mutter mir mein  EIGENES Geld gibt , sie hat es "eingefroren" (also ich hab im Moment keinen Zugriff).

Sie sagt , dass ein Hund nicht in die Wohnung gehört  & ich soll aufhören zu diskutieren , sonnst nimmt sie mir mein Handy weg.

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ich würde erstmal in ein Tierheim gehen und mich dort um Hunde (oder dann auch um einen speziell) kümmern. Du kannst dort täglich hin und hast keine finanzielle Verpflichtung. Auch diese Hunde schliessen sich den Personen an, die sich um sie kümmern. Ausserdem, falls du mal krank werden solltest, ist das kein Problem.

Auch privat suchen manche Familien oder Personen, Menschen die sich um ihren Hund kümmern.

Versuch es doch erstmal auf diesem Weg. Einen eigenen Hund kannst du dir immer noch anschaffen.

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Kommentar von DUHMHAITTUHTWEE
04.09.2016, 18:59

Wenn ich das dann so machen , dann finde ich einen Hund im Tierheim & weiß das ich ihn niemals mit nachhause nehmen darf & dann bin ich ja noch frustrierter.

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Höre auf Deine Mutter und verzichte auf einen Hund.

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Kommentar von DUHMHAITTUHTWEE
03.09.2016, 23:08

Wieso  denn , ich wünsche mir endlich mal einen Sinn im Leben.

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Hallo DUHMHAITTUHTWEE 

hast du dich mal über die Haltungsbedingungen die ein Hund benötigt informiert? 

Welche Verantwortung auf euch bzw.dich zu kommen wird? 

Du bist 15 Jahre alt lebst alleine mit deiner Mutter zusammen. Im Schnitt gehst du 6-8 Stunden in die Schule und die Ansprüche werden von Jahr zu Jahr mehr. 

Auch wird deine Mutter vermutlich arbeiten gehen. Heißt 9-10 Stunden wird sie außer Haus sein, wenn sie einer Vollzeit Tätigkeit nachgeht. 

Ein Hund sollte Max.und das ist wirklich das höchste der Gefühle 4-5 Stunden alleine sein. Es sind hochsoziales Tiere, die sich eng an ihren Menschen binden.

Ein Welpe die ersten Monate garnicht. Dann solltest du bedenken ein Hund muss das Alleinsein erstmal erlernen. Das geht nicht in 2 oder 6 Wochen Ferien . So ein positiv antrainiertes Training kann viele Monate dauern. Passt man sich nicht den Fortschritten des Hundes an, kann es auch noch länger dauern. 

Schließlich möchtest du ja nicht das dein Hund , vor lauter Stress die Wohnung zerlegt oder die Nachbarschaft zusammen bellt. Dann kann auch ein Vermieter ganz schnell das haltungsverbot ankündigen. Wenn sich Nachbarn beschweren. 

So dann bist du 15 Jahre , wirst in ein paar Jahren fertig sein mit der Schule. Wirst dann studieren gehen oder einer Ausbildung nachgehen. Oftmals bringt das sogar einen Ortswechsel mit sich. 

In Studentenbuden sind Hunde meist verboten,  und auch eine Wohnung zu finden mit Hund ist garnicht so einfach. Auch ein Studium wird dich 6-8 Stunden einnehmen pro Tag und bei einer Ausbildung wirst du Vollzeit arbeiten heißt 8 Stunden. Mit hin und Rückweg kommst du auf 9-10 Stunden was , das Tier allein sein müsste. 

Dann bedenke wirst du Berufsschule haben, oftmals Blockunterricht. Was nicht zwingend in der gleichen Stadt ist wie dein Arbeitsbetrieb. Hast du das nötige Kleingeld um täglich einen hundesitter zu beauftragen? Rechne mit gut und gerne 15-20 Euro die ein hundesitter für mehrere Stunden nimmt. Rechne dir das mal aus, was das monatlich wäre. 

Dann noch Miete und andere kosten kommen dazu. Auch ein Hund kostet im Schnitt 100-150 Euro monatlich. Von ein bisschen Azubi Gehalt oder barfög (wenn es dir zusteht) wirst du kaum einen Hund alleine halten können. Außer es fließen noch Gelder von Mama und Papa in deine Geldbörse. 

Ein Tierarzt Besuch kann zwischen 20-4000 Euro kosten. 20 Euro kostet im Schnitt eine Ruineuntersuchung und 4000 Euro kann eine unverhoffte Not OP kosten. 

Ohne Rücklagen oder finanzielle Unterstützung wirst du das nicht tragen können. 

Und leider sind Kindern diese Kosten überhaupt nicht bewusst. Wie denn auch , wenn ihr noch garkeinen richtigen Bezug zu Geld und laufenden Kosten habt.  Für sowas kommen dann die Eltern auf. 

Kinder sehen immer nur knuffige Welpen, die brav und lieb sind . Und spätestens beim ersten Fehlverhalten sind sie maßlos überfordert , weil man sich nicht ausgiebig vorher informiert hat.   

Das deine Mutter keinen Hund möchte kann ich nachvollziehen. Ein Hund muss von allen gewollt werden, schließlich holt man sich den Vierbeiner für die nächsten 10-15 Jahre ins Haus. 

Wenn deine Mutter nicht den innigsten Wunsch verspürt einen Hund aufzunehmen ,sehe ich rote Karten für dich. Auch bequatschen, nerven oder rum drängeln bringt nichts. Sowas geht Eltern schnell auf den Geist. 

bedenke nochmals deinen Wunsch und hole erstmal nötige Informationen ein zum Thema Hund. 

•Artgerechte Haltung•Erziehung Welpen/Junghund•artgerechte Auslastung• Belese dich zum Thema Körpersprache von Hunden. 

Das ist so wichtig, das du später Konflikte einschätzen kannst und auch dem entsprechend handeln kannst. 

Dann die Kosten, die können bei Krankheit  ins unermessliche steigern können. 

Auch bedenke die Anschaffungskosten. Die Rasse die du raus gesucht hast. So ein Hund kostet vom anständigen Züchter, der viele rassespezifische Erbkrankheiten ausschließen kann 1000€ aufwärts. Hat deine Mutter das Geld? 

Dann solltest du dich darüber informieren, was zu beachten ist beim Welpenkauf. Alles was unter 1000 € liegt, würde ich skeptisch betrachten. Nicht das man auf die Hundemafia rein fällt. Die die Hunde verkloppen für wenige hundert Euro. Solche Tiere sind billig, krank und du trägst doppelte und dreifache Kosten zum Tierarzt. 

Das sind wenige Sachen die ich aufgezählt habe. Hole erstmal die nötige Erfahrung rein und Vorallem informiere dich besser . Dann irgendwann , wenn die Lebensumstände besser sind du dein eigenden leben führst . Wirst du vielleicht einer Fellnase ein schönes Zuhause bieten können .

 

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Listenhunde dürfen denk ich mal erst ab 16 oder 18 jahren geführt werden (wenn man den Wesenstest gemacht hat)
oder so.
Kenn mich da wenig aus.

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Kommentar von DUHMHAITTUHTWEE
03.09.2016, 23:15

Ich werde im Januar 16. Also wäre das eher ein kein Problem (außer , wenn man erst ab 18 darf)

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Kommentar von MalinoisDogBlog
03.09.2016, 23:17

Wie gesagt ich möchte keine Falschen aussagen erzählen.
Aber diese Listenhunde kosten sehr viel zeit und Geld.
Zumal Wesenstest jede 4 Jahre
Hundesteuer Tierarzt besuch unsw.
Auch hochwertiges Futter 50€ im Monat oder mehr..  

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