Problem mit meinen 2 Hunden. Bitte um Hilfe ich weiss einfach nicht was machen?

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9 Antworten

Zunächst einmal glaube ich nicht, dass es keinen Auslöser gegeben hat und der Angriff aus dem Nichts kam. Vielmehr denke ich, dass dieser Konflikt einen sehr langen Vorlauf hatte, den Ihr schlichtweg übersehen habt.

Die Hunde haben sich ja vorher um Ressourcen gestritten. Ressourcen kann aber nicht nur Futter sein, sondern ganz banale Dinge wie ein Durchgang, Bewegungsfreiheit oder die erste Position an der Wohnungstür, bevor es rausgeht. Und viele kleine Konflikte und Unstimmigkeiten können sich aufstauen, bis ein Hund irgendwann explodiert.

Dass der Hund nicht mehr losgelassen hat, finde ich sehr sehr bedenklich. Unstimmigkeiten gibt es im Zusammeleben mit mehreren Hunden immer mal. Aber: Hunde würden niemals einen Hund ernstlich verletzen oder töten, der zu ihrer Gruppe (oder vermenschlicht: Familie) gehört. Ernstliche Verletzungen sind die Vorstufe zum Töten und der Versuch, einen Rivalen zu vertreiben. Und dass aus Rivalen wieder Freunde werden, halte ich aus meiner Erfahrung heraus für ausgeschlossen.

Für mich gibt es im ersten Schritt zwei Möglichkeiten: beide Hunde gesundheitlich komplett checken lassen (auf Schmerzen, Seh- und Hörfähigkeit und Blutwerte) und Management. Letzteres heißt, die Hunde zu trennen und Maulkörbe aufzutrainieren.

Im zweiten Schritt würde ich mir einen wirklich guten und Erfahrenen Trainer suchen. Ruf mal bei der Telefonnummer an, die auf der Seite von cumcane.de angegeben ist und lass Dir von den Inhabern direkt jemanden in Deiner Nähe empfehlen. Die Inhaber sind extrem erfahren, haben durch die wissenschaftliche Arbeit und Dozententätigkeit ein großes Netzwerk und können Dir vielleicht jemanden empfehlen.

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Der Amstaff hat offenbar einen ganzen Schwung an Problemen. Sein größtes scheint aber zu sein, dass er meint, Probleme selbst lösen zu müssen. Ob es nun Angst, Aggression oder Futterneid ist, wenn er andere Hunde, ob nun euren Zweithund oder fremde angreift, geht er davon aus, dass ER das Problem lösen muss, weil von euch nichts kommt. Ganz offenbar ist er in solchen Situationen dann auch nicht abrufbar, es gibt keine Möglichkeit, den Angriff abzubrechen

Aus irgendeinem Grund ziehen die Maßnahmen des Trainers nicht, sei es nun, weil die Ursache oder Verhalten falsch interpretiert werden oder weil ihr trotz bester Absichten doch nicht richtig reagiert.

Für eine gründliche Analsyse der Situation würde ich als erstes einen zweiten Trainer einschalten. Und zwar zügig.

Generell heißt es hier: Bindungsarbeit betreiben, vor allem aber Entscheidungsträger werden, in Krisen ruhig bleiben, den Hund nicht unbeabsichtigt in seinem Verhalten bestärken; Konfliktpotential minimieren: bis zu einem vernünftigen Training den Kontakt zu fremden Hunden meiden, die eigenen getrennt füttern. Ob es hier wirklich sinnvoll ist, die beiden Hunde gleich zu behandeln, würde ich kritisch hinterfragen. Ich würde auch mal das Thema Revierverhalten durchdenken.


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Es sieht nach einer Wesensveränderung aus. Das Heißt, dass sich Hunde durchaus über Jahre super verstehen und plötzlich gibt es nur noch Stress.

Was bedeutet das für euch, ihr müsst euch behaupten. Beim Fressen der Hunde seit ihr dabei, und ihr werdet dafür sorgen, dass beide stressfrei ihr Futter zu sich nehmen. Der Althund wird in jeder Hinsicht bevorzugt. Zuerst angeleint, zuerst der Belohnungskeks eben alles zuerst. Nachts würde ich die beiden sicherheitshalber getrennt schlafen lassen. Tagsüber müsst ihr für mehr Auslastung sorgen, dass Heißt nicht mehr Spaziergänge, sondern Kopfarbeit, und mehr Unterordnung.

Viel Glück uwe4830

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Wenn sich zwei Hunde in einem Rudel nicht verstehen, dann hat es gar keinen Sinn, beide zu behalten. Gibt den jüngeren weg. Es ist besser!

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Gestern Nacht ist der Amstaff OHNE ersichtlichen Grund, auf den kleinen los.. Wir wissen jetzt einfach nicht was machen.

der Hund hat sozusagen jetzt Blut geleckt und wird es immer wieder tun.

deshalb würde ich den jüngeren Hund abgeben! Der alte und kleinere hat ja auch gar keine Chance gegen diesen Hund!

für mich gäbe es dazu gar keine weitere Diskussion!

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Kommentar von il0vefashi0nNn
07.11.2016, 19:11

Natürlich, wenn man rational denkt ist es klar, dass der jüngere weg muss. Aber wer sollte den Hund aufnehmen, wo man zu 100% weiss, dass es ihm gut geht.. 

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Hallo.. Ich habe so eine ähnliche Situation erst bei Cesar Milan gesehen. Da hat es dem Paar geholfen mit den Hunden viel raus zu gehen also vielleicht mal nach der Folge suchen ist jetzt zu viel zum Schreiben. Aber auch ich würde mich niemals für einen Hund entscheiden. Ich verstehe dich, da ich selber 2 Hunde habe. Ich denke ihr müsst einfach üben. Nicht alles gelingt nach kurzer Zeit. Habt Geduld und ihr werdet sehen was geschieht

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genau deshalb gibt es bestimmte auflagen die listenhundbesitzer erfüllen müssen.

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Nicht warten, sich für einen Hund entscheiden.

Das wäre im Sinne beider Hunde.

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Kommentar von il0vefashi0nNn
07.11.2016, 18:48

Wie soll man sich für einen Hund entscheiden?? Diese Entscheidung könnte ich mir niemals verzeihen. Und wer kann sicher sein, dass der der weg muss wirklich an einem guten Platz ist??

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Kommentar von alcaponymo
08.11.2016, 07:45

Genau, und wenns bei dem Hund für den man sich entschieden auch mal ein Problem gibt, diesen auch abgeben und einfach einen neuen holen. arbeitet bloß nicht an Problemen (*Ironie off*)

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Seid 5 Jahren gibt's es Unverträglichkeiten bei anderen Hunden. Was wurde denn bisher trainiert? 

Was für SPEZIELLE mehrfache Therapien wurden da gemacht? 

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