Frage von MrEscobar, 15

Problem mit meinem Mountainbike - Woran liegt es?

Guten Abend. Ich hab mal ne Frage für die Fahrradexperten :P. Ich habe mein Mountainbike (kein Top modernes) in der letzten Woche mal generalüberholt. Neue Bremsen, Gangschaltung hinten neue, usw. Bis auf eine Sache funktioniert jetzt auch wieder alles. Das einzigste Problem was ich nicht gelöst bekomme ist an der vorderen Gangschaltung oder am Tretlager. Solange die Kette auf dem kleinsten Ritzel läuft, funktioniert alles wie es soll. Schalte ich dann aber die vordere Schaltung auf das nächst größere Ritzel, springt die Kette zwar auf dieses Ritzel, aber sobald ich in die pedale trete gibt es ein "ratsch" und das Pedal dreht quasi durch bzw. wird die Pedalembewegung wird nicht auf die Kette übertragen. Egal bei welcher Kettenstellung auf der hinteren Schaltung. Ich habe schon einige male probiert die Schaltung einzustellen. Aber nichts hat geklappt. Das Problem besteht weiterhin, Hat jemand ne Idee woran es liegen könnte? Ich will ungern das Fahrrad zum Fachmann bringen um es reparieren zu lassen. Gerne möchte ich es selbst in ordnung bringen. Hoffe es ist einigermaßen verständlich, da ich nicht weiß wie ich es genauer beschreiben könnte.

Danke schonmal im vorraus.

Antwort
von Hasibert, 3

Wurden die Kette und die vorderen Kettenblätter/Tretlager auch erneuert oder nur hinten? Nimm die Kette vorn mal runter und häng sie zwischen kleinstem Blatt und Rahmen über das Tretlagergehäuse, sodass sie locker durch den Umwerfer hängt. Jetzt schaust du von oben darauf, ob die Umwerferbleche (die die Kette führen) nicht verbogen sind und ob sie exakt parallel zu den Kettenblättern verlaufen. Wenn nicht, geradebiegen bzw. Schelle am Sitzrohr etwas lockern und Umwerfer in die richtige Position bringen.

Dann schaltest du mal die drei Gänge durch und guckst, ob die Mitte des Umwerfers auch jeweils mittig über dem gewählten Kettenblatt (Gang) liegt. Schalten sich die drei Gänge ohne Probleme durch, der Umwerfer aber bei allen Gängen zu weit nach innen zum Rahmen hin zeigt, musst du die Seilspannung erhöhen. Das machst du üblicherweise am Ganghebel durch herausdrehen der Einstellschraube. Dabei siehst du schon beim Drehen, wie der Umwerfer weiter nach außen wandert.

Die zwei kleinen Schrauben, mit "L" (Low) und "H" (High) beschriftet, begrenzen den Weg des Umwerfers nach innen bzw. außen, damit man nicht versehentlich zu weit schalten kann und die Kette nach innen oder außen beim Schalten abspringt.

Falls vorn das größte Kettenblatt nach Tausch eine andere Zähnezahl als das alte aufweist. muss der Umwerfer noch in der Höhe durch Verschieben am Sitzrohr angepasst werden. Das äußere Führungsblech sollte ca. 1 bis max. 3 mm über den Zähnen stehen, von der Seite aus gesehen.

Des weiteren kann nach einem Kettenwechsel diese nicht mehr richtig in den Zähnen der alten Kettenblätter sitzen, wodurch ein Überspringen unter Last auftreten kann. 

In jedem Fall sollte die Kette bei richtig eingestelltem Umwerfer in allen Schaltpositionen nicht an diesem schleifen.

Antwort
von iwolmis, 5

Schau hier ein: https://www.fahrradgigant.de/media/wysiwyg/die_schaltung.pdf

Ich habe fast zwei Tage mit der Einstellung von einem neuen Umwerfer gekämpft, das neue Schaltwerk in eine Viertelstunde angestellt :-)

Antwort
von ScharldeGohl, 8

Sollte eigentlich nur eine Einstellungssache sein. Probier es noch mal selbst. Wenns nicht klappt, beim Fahrradfritzen kostet das echt nicht viel

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