Gibt es da Zusammenhänge?

Wikipedia schreibt:
Als probiotisch bezeichnete Lebensmittel enthalten meist Mikroorganismen (z. B. Milchsäurebakterien der Art Lactobacillus casei), die, sofern sie die Magenpassage überhaupt zu einem nennenswerten Anteil teilungsfähig überwinden können, im Dünndarm, teilweise auch im Dickdarm, durch quantitative Verdrängung und Produktion von antibakteriellen Stoffen (Bacteriocine) einer Fehlbesiedlung mit nichtphysiologischen Darmkeimen entgegenwirken sollen. Tatsächlich verdrängen sie vorwiegend Teile der erwünschten physiologischen Darmflora, wodurch das dort herrschende Gleichgewicht empfindlich gestört werden kann. Die probiotischen Bakterien nehmen jedoch nur vorübergehend am komplexen Stoffwechsel der Darmflora teil und verschwinden nahezu vollständig innerhalb weniger Wochen nach Beendigung der Zufuhr. Häufig findet auch zu keinem Zeitpunkt je eine nennenswerte Besiedelung des Darmes mit den zugeführten Bakterien statt, zumeist schlicht weil ihre Konzentration im Lebensmittel zu gering ist.
Nachdem ursprünglich nur entsprechender Joghurt angeboten wurde, erscheinen seit einiger Zeit zunehmend weitere Lebensmittel, etwa Quark, Käse oder Wurst, die probiotische Bakterien enthalten sollen, auf dem Markt. Sofern sich in den angebotenen Produkten allerdings überhaupt die ausgewiesenen probiotischen Bakterien finden lassen, ist ihre Konzentration meist sehr niedrig und liegt oftmals sogar weit unterhalb der Herstellerangaben, was eine wie auch immer geartete Wirkung auf den menschlichen Organismus generell unwahrscheinlich macht.
Danach zu urteilen, helfen probiotische Lebensmittel wohl kaum bei Reizdarm

Jedes Milchprodukt verschleimt den Darm und ist daher nicht empfehlenswert. Es ist ersten zu empfehlen säurebildende Lebensmittel reduzieren, basenbildende Lebensmittel erhöhen.
Desweiteren sind folgende Produkte zu empfehlen: * Flohsamenschalenpulver: dieses fein gemahlene Pulver quillt in Flüssigkeit auf und ergibt so Mengen einer weichen, gallertartigen Substanz. Es nimmt die Form des Darmkanals an und kehrt - wie ein Besen - jede gelockerte Substanz auf.